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Nachricht vom 14.07.2017 - 19:05 Uhr    

Kaimauer-Sanierung Neuwied legt Zwangspause ein

Spaziergängern am Neuwieder Rheinufer dürfte es aufgefallen sein: Die Arbeiten auf dem Deichvorgelände ruhen zurzeit. Der Grund: Es gibt Probleme mit den in der Ufermauer eingesetzten Mikropfählen. Dessen ungeachtet wird aber im Herbst der Bau der großen Freitreppe in Höhe der Deichkrone beginnen.

Archivfoto: Wolfgang Tischler

Neuwied. Mit der Neugestaltung der Deichuferpromenade hat die Stadt im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms „Aktive Stadtzentren“ ein besonders ehrgeiziges Projekt angepackt. Als erster wichtiger Schritt muss dazu jedoch die Kaimauer saniert werden. Und dabei gab es die unerwarteten Schwierigkeiten.

Untersuchungen hätten ergeben, dass zumindest ein Teil der Mikropfähle nicht ausreichend verankert sei in dem Mauerwerk, erläutert der Leiter der städtischen Bauamtes, Jörg Steuler. Somit ist nach seinen Worten die angestrebte Standfestigkeit der Mauer nicht gegeben. „Der statische Nachweis konnte jedenfalls nicht erbracht werden“, erklärt Steuler.

Sachverständige der Stadt als Auftraggeberin und des beauftragten Unternehmens bemühen sich nun gemeinsam, eine Lösung zu finden. Wie lange die „Zwangspause“ dauert, ist daher noch unklar.

Fortschritte gibt es dagegen, was die Realisierung der großen Freitreppe betrifft, die nahe der Deichkrone in den Rhein führen wird. Voraussichtlich Anfang September soll zunächst mit dem Bau der Spundwand im Rhein begonnen werden, die die Funktion eines Widerlagers hat und so die Kräfte am Fuß der Treppe auffängt. Und im Oktober könnte dann der Bau der eigentlichen Freitreppe als zentrales Gestaltungselement der künftigen Uferpromenade starten.


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