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Region | Neuwied

Ministeriumsmitarbeiter besuchten Naturpark Rhein-Westerwald

Im Rahmen der jährlich stattfindenden Bereisung der Naturparke in Rheinland-Pfalz besuchten Mitarbeiter des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) auch den Naturpark Rhein-Westerwald. Gemeinsam mit der 1. Vorsitzenden Fürstin Isabelle zu Wied und der Geschäftsführerin des Naturparks, Irmgard Schröer, wurden aktuelle Themen und zukünftige Planungen besprochen.
Ministeriumsmitarbeiter besuchten Naturpark Rhein-Westerwald

Station in Linkenbach. Foto: Naturpark

Neuwied. Ausführlich wurden die Behördenvertreter zu den im letzten Jahr abgeschlossenen Projekten und über laufende Projekte informiert, die mit Fördermitteln des Landes umgesetzt wurden und werden. Die Herstellung der Heidefläche in Bonefeld fand großes Interesse bei den Teilnehmern. Nachdem im Winter die Erweiterungsfläche gerodet worden war, bearbeiteten jetzt Großfahrzeuge die Fläche. Baumwurzeln wurden entfernt und die obere, verkrautete Bodenschicht abgetragen, damit sich auf dem ausgemagerten Standort Heide entwickeln kann und langfristig die Heidschnucken die Fläche bewirtschaften.

Die Arbeiten und Ziele der Maßnahmen wurden eindrucksvoll von den Eheleuten Preilowsky erläutert, die sich mit außergewöhnlichem Stundeneinsatz ehrenamtlich für das Projekt engagieren. Unterstützt wurden sie bei dem Termin von Vertretern der Orts- und Verbandsgemeinde. Hervorzuheben bei dem Projekt Bonefelder Heide ist die Zusammenarbeit der vielen unterschiedlich Beteiligten, der Biotopbetreuung des Kreises Neuwied, Untere Naturschutzbehörde, Ortsgemeinde, Ehrenamtler und Naturpark Rhein Westerwald.

Achim Hoffmann, Ortsbürgermeister von Linkenbach begrüßte die Delegation am Dorfweiher, wo ein Informationshaus und Grillplatz gebaut und mehrere Ruheliegen am Weiher aufgestellt wurden. Die Maßnahme wurde mit 80 Prozent der Kosten vom Land gefördert. Die restlichen 20 Prozent wurden mit Gemeindemitteln und vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden erbracht. Zur Entstehungsgeschichte lag viel Informationsmaterial bereit und auch der Grill wurde für einen kleinen Imbiss eingeheizt. Ohne die Zuschüsse des Landes und Hilfe des Naturparks wäre dieses Projekt nicht umzusetzen gewesen. Mit den Worten „Wir sind stolz Mitglied im Naturpark zu sein!“ endet der Abschlussbericht zur Maßnahme.

Letzte Station der Bereisung war der Naturerlebnispfad in Dürrholz. Dieser ist mittlerweile weit über seine Grenzen hinaus bekannt und bietet Naturinteressierten, Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit, sich auf dem Pfad über die Natur und ihre Vielfalt zu informieren. Neben den Lehrstationen stehen unterschiedliche Angebote zur Sinneswahrnehmung und zum aktiven Mitmachen bereit. In den vergangenen Jahren hat der Naturpark über Fördermittel das Ministeriums umfangreiche Maßnahmen entlang des Pfades und die Errichtung des Eulennestes, einen außerschulischen Lernstandort, unterstützt.

Die Ortsbürgermeisterin Anette Wagner sowie viele ihrer ehrenamtlichen Helfer der AG-Naturschutz, die mit großem Engagement den Pfad pflegen, präsentierten die einzelnen Stationen den Ministeriumsmitarbeitern. Während der Begehung wurde symbolisch ein Baum gepflanzt und die Besuchergruppe namentlich auf einem Nistkasten verewigt. Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Eulennest fand der Besuch einen gelungenen Abschluss. Die informative Bereisung verdeutliche den Teilnehmern erneut, dass die besichtigten Projekte ohne die finanzielle Förderung des Ministeriums aber auch ohne ehrenamtliches Engagement nicht umzusetzen und dauerhaft zu unterhalten wären.


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