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Politik | Neuwied

Wolfgang Clement zu Gast beim FDP-Kreisverband Neuwied

Es war ein Heimspiel vor liberalem Publikum für Wolfgang Clement, am Freitag in der Volkshochschule Neuwied. Der FDP-Kreisverband Neuwied hatte den 76-jährigen Politiker zu einer Diskussionsrunde unter dem Motto "Mut und Zuversicht für Deutschland" eingeladen. "Herr Clement hat mit Mut und Kraft die persönliche Überzeugung über die eigene Karriere gestellt", lobte der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Neuwied Alexander Buda seinen Gast in der Begrüßungsrede.
Wolfgang Clement zu Gast beim FDP-Kreisverband Neuwied

Von links nach rechts: Moderator Marcello Peerenboom, Wolfgang Clement, Dr. Hubertus Porschen, Dr. Kai Rinklake. Fotos: Privat

Neuwied. Clement habe, so der FDP-Chef, mit der Einführung der Agenda 2010 den heutigen Wohlstand in Deutschland entscheidend mitgeprägt. "Die von Martin Schulz geforderte teilweise Rücknahme dieses wichtigen Reformprozesses des Arbeitsmarktes ist nichts weiter als ein angenehmes Wahlgeschenk und billiger Populismus", führte Clement, der Vorsitzender des Kuratoriums der "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" ist, folgerichtig aus. Die Agenda-Reformen hätten Deutschland vom "kranken Mann Europas" zum "Musterschüler" gemacht. Eine Rücknahme der Maßnahmen wäre "katastrophal", so Clement.

Neben diesem beherrschenden Thema wurden viele aktuelle politische Fragen vor einem wirtschaftspolitischen Hintergrund diskutiert. Moderator Marcelo Peerenboom führte die Gäste in einer Diskussionsrunde gekonnt durch den Abend. Mit Wolfgang Clement diskutierten Dr. Kai Rinklake, wirtschaftspolitischer Sprecher der Kreis-FDP Neuwied und Dr. Hubertus Porschen, Vorsitzender des Verbands "Die jungen Unternehmer". "Der Spielraum der Freiheit darf nicht weiter eingeschränkt werden. Eine liberale Kraft gehört in den Bundestag", fasste Clement seine Thesen zusammen. Man lebe heutzutage "in komplizierten Zeiten", auf die es "keine einfachen Antworten" gebe, wie linke und rechte Populisten es glauben machen wollten.

Einig war man sich, dass es "Deutschland gut gehe", das aber keine Selbstverständlichkeit sei, sondern viel mehr immer wieder "hart erkämpft" werden müsse. Weitere Kernthemen des Abends waren die Bildung und die Digitalisierung. Hier müsse Deutschland noch viel besser werden, so der einhellige Tenor. Trotz allem gebe es, getreu dem Motto der Veranstaltung, viel Zuversicht für Deutschland. "Wir schaffen das", schloss Wolfgang Clement mit einem Augenzwinkern unter dem begeisterten Applaus des Publikums den Abend.
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