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Nachricht vom 07.01.2015    

Hang in Linz rutscht weiter – Haus in akuter Einsturzgefahr

Der Hang in Linz rutscht unvermindert weiter, die Geschwindigkeit beträgt derzeit, Stand Mittwoch, den 7. Januar, 13 Uhr, etwa ein Zentimeter pro Stunde. Das Haus Nummer 13 ist in großer Gefahr, die Sicherungsarbeiten sind in vollem Gange.

Vor dem Haus ist sichtbar, welche enormen Kräfte einwirken. Stand Mittwoch, den 7. Januar, 14 Uhr. Fotos: Simone Schwamborn.

Linz. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, der zurzeit in Linz im Wohngebiet „Am Gericht“ ausgetragen wird. Die Rutschgeschwindigkeit des Hanges hat sich zwar verlangsamt, aber noch beträgt die Geschwindigkeit einen Zentimeter pro Stunde. Das Haus Nummer 13 ist ganz akut gefährdet. Bereits am Dienstag, den 6. Januar waren starke Verformungen am Carport und am Pflaster zu sehen. Jetzt gibt es sichtbare Zeichen von Krafteinwirkungen am Giebel des Hauses, weil der Druck des Hanges auf das Haus ständig zunimmt.

Derzeit sind die Geologen am Arbeiten, sie versuchen zu erkunden, wo in der Erde der Punkt ist, auf dem der Hang rutscht. Weiter wird versucht das Wasser in der Erde abzuleiten und durch Abdeckungen mit Planen kein neues Wasser in den Boden gelangen zu lassen. Durch das Tauwetter, am Dienstag war der Hang noch weiß, aktuell ist der Schnee weg, kam natürlich neues Wasser in den Boden.




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Ob und wann der Hang zum Stillstand gebracht werden kann, ist noch völlig offen. Von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ist zu hören, dass es die besondere Bodenbeschaffenheit ist, die den Hang aufgrund des starken Regens zum Rutschen gebracht hat. Im Boden sind Tonschichten und aufgrund des Wassers wird der Ton glitschig und verursacht die Bewegungen.

Derzeit kann das akut gefährdete Haus Nummer 13 nicht mehr betreten werden. Der Druck, der auf dem Bauwerk lastet, soll nach unseren aktuellen Informationen ganz enorm sein. Das Nachbarhaus Nummer 15 ist nicht ganz so gefährdet, aber derzeit auch nicht bewohnbar. Die Beratungen der Fachleute über die genauen Ursachen und das weitere Vorgehen laufen. Wir werden weiter berichten. Wolfgang Tischler


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