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Zoo Neuwied hat Flamingo-Nachwuchs

Erstmaliger Zuchterfolg im Neuwieder Zoo – Die Umgestaltung der Flamingoanlage hat sich nun bewährt.
Zoo Neuwied hat Flamingo-Nachwuchs

Der Flamingo-Nachwuchs wird gefüttert.

Neuwied. Noch etwas unbeholfen tappst das Rosa-Flamingo Küken durch die Anlage zu seinen Eltern um gefüttert zu werden. Mitte Juli ist das kleine graue Federknäuel nach einer Brutzeit von rund 4 Wochen im Zoo Neuwied geschlüpft. Schon etwa eine Woche vorher ist der kleine Kuba-Flamingo aus seinem Ei herausgekommen.

Zoodirektor Mirko Thiel freut sich: „Das ist der erste Flamingo-Nachwuchs den es hier im Zoo Neuwied jemals gegeben hat. Das ist wirklich toll! Wir haben im letzten Jahr die Anlage komplett umgebaut, vergrößert und fuchssicher gemacht, und das zahlt sich jetzt aus." Früher mussten die Flamingos jeden Abend ins sichere Haus gebracht werden, weil in der Nacht immer wieder Füchse in die Anlage eingedrungen sind. Dadurch war den Tieren ein kontinuierliches Bauen der Nisthügel nicht möglich und sie haben erst gar keine Eier gelegt.


„Durch die neue Anlage können wir unsere Flamingos jetzt den Sommer über auch Nachts draußen lassen und das gefällt den Tieren augenscheinlich richtig gut!" so Thiel weiter. Die Kolonie im Zoo Neuwied besteht aus 2 Kuba-Flamingos und 12 Rosa-Flamingos. Zurzeit sitzen noch zwei weitere Paare auf ihrem Gelege. „Wenn es gut läuft, könnten wir in den nächsten Wochen noch mehr Küken auf der Anlage haben.

Die Küken schließen sich dann zu richtigen Kindergärten zusammen, werden von Altvögeln betreut und lernen voneinander", erklärt der Zoochef. In den nächsten zwei Monaten werden die Küken noch von ihren Eltern mit Kropfmilch gefüttert. Erst dann ist der typische Seihschnabel komplett ausgebildet und die Jungvögel filtern zusammen mit den erwachsenen Flamingos eine in Wasser aufgelöste Mischung aus aufgeweichter Luzerne, Paprikapulver, Garnelen, Karottensaft und speziellen Flamingopellets heraus.

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