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Nachricht vom 05.03.2021    

Trotz Kritik: Linda weiter auf dem Weg zum Top-Model

Von Helmi Tischler-Venter

In der letzten Folge von "Germany’s Next Top-Model - by Heidi Klum" am 4. März bangten die Kandidatinnen bereits vor dem angekündigten Umstyling. Die meisten hatten Angst um ihre schönen langen Haare, die sie jahrelang gepflegt hatten.

Es fielen jede Menge Haare. © ProSieben/Richard Hübner

Niederelbert. Romina äußerte die Befürchtung aller Models: „Wir kriegen alle kurze Haare!“

Linda aus Niederelbert war vom Abschneiden weniger betroffen, da ihre Haare bereits kinnlang oder -kurz waren. Sie hoffte, dass sie nicht blondiert würde, weil sie kein Püppchen sein will. Ihr wurde zwar Strähnchen-Farbe aufgetragen, aber sie blieb dunkelhaarig. Heidi Klum lobte danach: „Ich finde, Linda sieht viel flotter aus!“

Klums Absicht war: „Die Mädchen sollen ihre Komfortzone verlassen und neue Seiten an sich entdecken. Mit ihrer persönlichen Stylistin, der „Haargöttin der Stars“, Wendy Iles, hatte sie neue individuelle Looks konzipiert. Iles meinte: „Es geht darum, das Mädchen auf die nächste Ebene zu befördern.“

Vor dieser Ebene standen Zittern, Herzklopfen und bange Aussagen wie: „Hauptsache keine Glatze“, oder „Ich glaub, ich krieg nen Herzinfarkt“. Ana wurde acht Stunden lang bearbeitet ohne etwas sehen zu können. Am Schluss war ihre Mähne leuchtend blond. Dafür entpuppte sich die kaugummirosa Paste bei Romina als leuchtend feuerrote Farbe in den schulterlang geschnittenen Haaren. Heidi freute sich über die extreme Wandlung und Romy weinte. Auch Mareikes Umstyling war krass: statt langer Mähne hatte sie einen stacheligen Pixie-Schnitt. Beim Schneiden seufzte sie: „Das eklige Geräusch tut im Herzen weh!“

Einige Models gewöhnten sich an ihre neuen Frisuren, andere haderten beim anschließenden Entscheidungswalk noch mit ihrem fremden Spiegelbild. Der Walk war ganz besonders: Am Ende des Laufstegs wartete eine Überraschung auf die Topmodel-Anwärterinnen, sie hatten nur fünf Sekunden Zeit um das perfekte Bild zu bekommen von Fotograf Mato Johannik.




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Eingekleidet wurden die neu gestylten Damen von Stardesigner Christian Cowan. Seine glitzernden Roben sind bei den Celebrities begehrt.

Linda erhielt ein signalgelbes eng anliegendes Kleid mit riesigen Puffärmeln, dessen Rock so eng war, dass Linda nicht wie gewohnt in großen Schritten gehen konnte. Cowan riet ihr das Tempo zu reduzieren und in kleinen selbstbewussten Schritten mondän zu gehen. Linda hatte allerdings Verständnisprobleme bei der englischen Anweisung. Und von en anderen Kandidatinnen half ihr keine, weil sich Linda deren Sympathien verscherzt hatte, indem sie sich zuvor mit Soulin angelegt hatte.

So konnte sie die gewünschte Performance nicht zeigen. Sie wirkte „zu holprig, das muss glamourös sein“, wie Gastjuror Cowan urteilte. Die Juroren erwarteten 90er-Jahre-Posing und mehr Bewegung vom Oberkörper.

Linda wartete nach dem Walk backstage angespannt auf den Gang zur Beurteilung. Heidi gegenüber gab sie nicht zu, dass sie den Designer nicht verstanden hatte, aber sie hatte Glück, dass die Jury ihr den problematischen, engen Rock zugutehielt. Das finale Foto stellte Linda sehr sexy dar.

Letztlich war es Amina, die den Wettbewerb verlassen musste - und das, nachdem ihre Haare kürzer und blond gestylt worden waren. Sie fühlte sich in dem neuen Look nicht wirklich wohl: „Krass, das ist jemand anderes, ich sehe erwachsener aus.“ Heidi verweigerte Amina das Foto mit der Begründung, ihr habe die Energie gefehlt. Es folgte ein tränenreicher Abschied aus dem Model-Loft.

Am nächsten Donnerstag, 11. März um 20.15 Uhr auf ProSieben wird es einen Geister-Walk geben. htv


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