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Nachricht vom 26.02.2021    

Erweiterung und Modernisierung der Intensivstation hat begonnen

Das Evang. Krankenhaus Dierdorf/Selters (KHDS) hat mit seinem Notfallstandort Dierdorf bereits seit Jahrzehnten eine hohe Priorität für die Notfallversorgung der Patienten in der Region.

Symbolfoto: Ev. Krankenhaus Dierdorf

Dierdorf/Selters. So war die Rettungswache in Dierdorf die erste im Landkreis Neuwied, die an ein Krankenhaus angeschlossen war. Der Notarzt wird vom Krankenhaus in Dierdorf täglich für 24 Stunden zur Besetzung des Rettungswagens zur Verfügung gestellt. Die Klinik hat sich an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger in der Region orientiert und demnach die stationäre Notfallversorgung zu einem elementaren Bestandteil der regionalen medizinischen Infrastruktur entwickelt.

„Wir sichern in unserem Krankenhaus insgesamt eine hervorragende medizinische Grund- und Regelversorgung für die Patienten in der Region. Aber insbesondere in Notfällen, also in Situationen, die ohne sofortige medizinische Behandlung zu schweren Schäden oder dem Tod führen, ist eine schnelle wie qualitativ hochwertige medizinische Versorgung unabdingbar,“ erklärt Dr. med. Reinhold Ostwald, Ärztlicher Direktor des KHDS. Darum wird die Klinik die Notfallversorgung am Standort Dierdorf auch in Zukunft sicherstellen und - neben den Fachabteilungen der Chirurgie/Unfallchirurgie - den Standort Dierdorf mit einer zusätzlichen Inneren Medizin weiter ausbauen sowie die Kapazitäten der Intensivstation erweitern. “

Für eine möglicherweise angezeigte Intensivbetreuung muss eine Intensivstation mit der Kapazität von mindestens sechs Betten vorhanden sein. Mit den notwendigen Erweiterungsarbeiten, die auch durch Mittel des Landes Rheinland-Pfalz gefördert werden, haben wir aktuell begonnen,“ erklärt Guido Wernert, KHDS-Geschäftsführer. Drei zusätzliche Intensivzimmer und Beatmungsplätze werden zu den bestehenden hinzukommen; ein Raum wird als Isolierzimmer für infektiöse Patienten ausgestattet.



Konzentration auf das Wichtigste: Den Patienten
Neben den Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten erfüllt die Klinik selbstverständlich auch die besonderen Spezifika hinsichtlich ärztlichen und pflegerischen Anforderungen. Der Aufenthalt eines Patienten auf einer Intensivstation ist durch die technische Ausstattung und den hohen Personalbedarf vergleichsweise arbeits- und kostenintensiv. „Dieser Mehraufwand ist unumgänglich, da lebensrettend,“ erklärt der Klinikmanager. Tatsächlich gibt es keinen anderen Platz im Krankenhaus, an dem die Überwachung und Behandlung engmaschiger und unmittelbarer erfolgt. Auch die Anzahl der medizinischen und pflegerischen Fachkräfte pro Patient ist auf der Intensivstation am höchsten.

Durch die Erweiterung des Notfallstandortes wird das KHDS dafür sorgen, dass auch zukünftig schwer erkrankte und verletzte Menschen oder Patienten in der Region nach größeren Operationen oder schweren Unfällen medizinisch bestmöglich versorgt werden können. (PM)


Lokales: Dierdorf & Umgebung
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