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Nachricht vom 12.02.2021    

Landtagskandidat Dennis Mohr (FPD) stellt sich vor

Wir haben die Direktkandidaten für den neuen Landtag gebeten, sich anhand von Fragen vorzustellen, die wir im Vorfeld den Bewerbern überlassen haben. Die folgenden Ausführungen stammen vom Kandidaten selbst.

Dennis Mohr. Fotos: privat

Neuwied. Heute stellt sich Dennis Mohr, der für den Wahlkreis 4 – Neuwied, VG Dierdorf und VG Puderbach kandidiert, vor.

Wofür haben Sie sich bisher politisch engagiert – und wieso?
Ein Thema, das ich momentan sehr stark im Fokus habe, ist der lokale Tourismus. Wir haben sehr viele wahre Schätze in Neuwied, die selbst wir Einheimische viel zu wenig wahrnehmen. Im September letzten Jahres haben wir deswegen eine Initiative gestartet, um den Tourismus in unserer Stadt stärker zu stützen. Dabei ist der Zoo Neuwied klar die größte Attraktion, aber wer genau hinschaut, kann noch viel mehr entdecken. Das Museum Monrepos, die Eishalle, das Live Escape Game 66 Minuten, Black Pearl, das Flippermuseum, die Deichwelle und nicht zu vergessen die Landesbühne Rheinland-Pfalz im Schlosstheater… das alles sind einzigartige Angebote für die ich mich eingesetzt habe und einsetzen werde.

Ein weiteres Thema ist der lokale Einzelhandel, die Gastronomie und die Innenstadt. Unter dem Onlinehandel haben sie sehr gelitten und Corona gibt gerade den Rest. Neben Öffnungsstrategien müssen auch Aufbauprojekte nach der Krise folgen. Da muss ganz klar das Land stark unterstützen. Die wenigen kommunalen Möglichkeiten packe ich aber auch vor Ort an.

Was muss sich in Rheinland-Pfalz dringend verändern?

Ich glaube, die finanzielle Situation vieler Kommunen muss sich dringend verbessern. 11 der 20 am meisten verschuldeten Kommunen sind in Rheinland-Pfalz. Besonders Städte mit vielen Verpflichtungen wie die Stadt Neuwied sie hat, haben viel zu wenig finanzielle Möglichkeiten, um enorm wichtige Themen wie Sanierung der Schulen, ÖPNV, Schaffen ausreichender KiTa-Plätze, Klima- und Umweltschutz, Förderung des Ehrenamtes, Wirtschaftsförderung, Modernisierung der Innenstädte etc. überhaupt effektiv anzugehen… letztendlich scheitert es fast immer am Geld. Der kommunale Finanzausgleich muss besser werden. Die kürzlich in Neuwied erfolgte massive Erhöhung der Grundsteuer B halte ich für eine Fehlentscheidung.

Was wollen Sie konkret im Wahlkreis verändern? Wie wollen Sie vorgehen?
Nicht nur der Wahlkreis sondern das gesamte nördliche Rheinland-Pfalz muss mehr Aufmerksamkeit in Mainz bekommen. Es scheint immer so, als würde man alles nördlich von Koblenz in Mainz kaum mehr wahrnehmen. Deswegen brauchen wir mehr Abgeordnete im Landtag und natürlich ständigen und regen Kontakt in die verschiedenen Ministerien. Unabhängig vom Erfolg meiner eigenen Kandidatur möchte ich aktiver in dieser Richtung werden und immer mehr die Abgeordneten meiner Partei in die Pflicht nehmen, den Blick auch in den Kreis Neuwied zu richten. Da haben wir in den letzten Monaten viel geschafft.

Deshalb sind Sie in die Partei eingetreten, für die Sie als Kandidat antreten?

Zusammenhalt ist in jeder Gesellschaft wichtig, aber ich bin auch unglaublich gerne Kapitän meines eigenen Lebens. Die freie Entfaltung jedes Einzelnen und die Chance für ein selbstbestimmtes Leben… dafür steht keine andere Partei mehr als die FDP. Das greift in alle Lebensbereiche. Und gerade jetzt während der Corona-Pandemie dürfte für uns alle klar sichtbar sein: Freiheit ist nicht selbstverständlich, sie muss ständig beschützt und gepflegt werden.



Worüber können Sie lachen?
Gute Sitcoms wie How I Met Your Mother, aber auch Sarkasmus und politisches Kabarett. Extra 3 – Realer Irrsinn… da kann ich herzhaft lachen.

Was löst bei Ihnen Frust aus oder macht Sie sogar wütend?
Ungerechtigkeit und Betrug. Ach ja… und neuerdings Cookie-Meldungen auf allen Webseiten.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne mal lesen?

Neue Umfragen zeigen: Die Politik verdient sich immer mehr Respekt und Vertrauen in der Bevölkerung.

Deshalb sollten die WählerInnen mir Ihre Stimme geben
Ich vertrete nach bestem Wissen und Gewissen und mit viel Rückgrat das öffentliche Interesse und mit mir hätte der Kreis Neuwied eine starke Stimme im Mainzer Landtag, damit unsere Interessen dort Gehör finden.

Allgemeine Angaben
Name: Dennis Mohr
Wohnort: Neuwied
Alter: 42
Familienstand: ledig

Beruflicher Lebenslauf/ Ausbildung
1999 habe ich mein Abitur am Rhein-Wied-Gymnasium gemacht. Danach leistete ich Zivildienst im DRK-Krankenhaus.
2000 – 2003 habe ich eine Ausbildung zum Informatikkaufmann bei der Firma SHD in Andernach erfolgreich absolviert und arbeitete seitdem als Software-Entwickler bei verschiedenen Arbeitgebern.
Heute bin ich Angestellter in einem weltweit tätigen Konzern und vertrete die Interessen der Belegschaft als Betriebsrat mit einem besonderen Schwerpunkt auf Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung.

Politischer Werdegang
Mein Eintritt in die FDP war Ende 2016. Im Jahr 2017 wurde ich stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes und seit 2020 bin ich Beisitzer im Vorstand des Bezirksverbandes. Im Jahr 2019 war ich Spitzenkandidat der FDP im Wahlkampf für den Stadtrat von Neuwied. Dort bin seit 2019 Mitglied und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion. Seitdem bin ich auch Mitglied im Planungsausschuss, Haushalts- und Konsolidierungsausschuss und Rechnungsprüfungsausschuss und ich bin Mitglied des Aufsichtsrates der GSG Neuwied.

Gesellschaftliches Engagement und Vereinsaktivitäten

Seit meiner Jugend bin ich aktiver Kampfkünstler und seit meinem 17. Lebensjahr unterrichtete ich ehrenamtlich hunderte von Kung-Fu-Schülern verschiedenen Alters. In meinem Verein - der Kung-Fu-Schule Baiyin Long Neuwied e.V. - war ich zunächst Jugendwart, dann 2. Vorsitzender und seit nunmehr über 10 Jahren 1. Vorsitzender und Leiter des Erwachsenentrainings.

Hobbys:
Kung-Fu, Foto-/Videografie und Reisen. Mein Lieblingsreiseland ist Schottland und ich hoffe, bald dort wieder meinen Urlaub verbringen zu können.

Drei Lieblingsorte im Wahlkreis
Die Neuwieder Innenstadt, der Wald rund um das Museum Monrepos und der Heimbacher Wald.

Vorbilder

Mahatma Ghandi sagte einmal „Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt“. Ich mag den Gedanken, nicht immer nur auf andere zu zeigen oder von anderen etwas zu verlangen, sondern eben selbst machen. Und deswegen fixiere ich mich auch nicht gerne auf Vorbilder.



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