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Nachricht vom 08.02.2021    

Radfahrerin an Wegschranke schwer verunglückt

Von Wolfgang Tischler

Bereits am letzten Donnerstag, den 4. Februar ist eine Radfahrerin zwischen Marienhausen und Marienrachdorf auf dem dortigen Radweg schwer verunglückt. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Koblenz geflogen werden.

An dieser Schranke passierte der schwere Unfall. Fotos: privat

Marienhausen. Auf dem offiziellen Radweg zwischen Marienhausen und Marienrachdorf befindet sich auf einer langen Geraden, dort wo der Schotterweg in einen geteerten Weg übergeht, eine Schranke. Genau an dieser Schranke kam es zu dem schweren Unfall. Die Radfahrerin hat diese Schranke durch die tiefstehende Sonne nicht wahrgenommen und ist fast ungebremst in die Schranke geknallt.

Bei dem Aufprall wurde sie über die Schranke geschleudert und kam auf dem Rücken zum Liegen. Sie erlitt schwere Verletzungen. Zeugen hatten den Unfall zum Glück beobachtet und riefen direkt einen Krankenwagen und den Notarzt. Der Notarzt entschied dann, dass die Frau aufgrund der Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber transportiert werden muss. Hinzu kam, dass die Schranke mit einem Vorhängeschloss gesichert ist, der Rettungsdienst dafür keinen Schlüssel hat und so der Rettungswagen auf dem engen Radweg mehrere hundert Meter rückwärtsfahren musste. Damit wäre wertvolle Zeit vergangen.




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Die Frau liegt noch immer im Krankenhaus, da sie komplizierte Brüche erlitten hat. Warum die Schranke mitten auf der Radstrecke angebracht ist, ist nicht klar. Sie stellt so eine Gefahr für die Radfahrer dar, wie der aktuelle Fall zeigt.
woti


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