Werbung

Nachricht vom 28.01.2021    

FDP verlangt bessere Unterstützung des örtlichen Einzelhandels

„Wir sorgen uns sehr um die vom Lockdown direkt und indirekt betroffenen Branchen“, gibt FDP-Landtagskandidat Dennis Mohr die allgemein bei den Liberalen bestehende Sorge um die lokalen Wirtschaftsunternehmen wieder.

Foto: FDP

Neuwied. Man sehe zwar auch keine Alternative zu den aktuellen Maßnahmen des sogenannten Lockdowns. „Aber dass die Wirtschaftshilfen sich verzögern oder gar ganz ausbleiben, sorgt uns sehr“, so Mohr. Um sich ein realistisches Bild von der Lage zu machen, haben sich Vertreter der FDP Neuwied vom Regionalgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer, Martin Neudecker, in einer Videokonferenz ein Bild von der allgemeinen Situation geben lassen.

Dabei ging es auch um die Neuwieder Innenstadt. Hier hatte der lokale Einzelhandel wie auch in anderen Innenstädten bereits vor dem Lockdown massiv mit Wettbewerbsnachteilen gegenüber den Gewerbegebieten und den großen Onlinehändlern zu kämpfen. Neudecker und die FDP waren sich darüber einig, dass dem unbedingt entgegengewirkt werden muss. Das gehe aber nur mit einer wirksamen Unterstützung der Lokalpolitik. Den Weg hat die FDP schon in der Verbandsgemeinde Asbach aufgezeigt, wo der FDP-Kreisvorsitzende Alexander Buda beantragt hat, eine lokale Shopping Plattform zu schaffen, die den regionalen Onlinehandel unterstützen soll.



Die FDP hat aber noch zahlreiche andere Ideen, wie man der örtlichen Geschäftswelt helfen kann. „Sondernutzungsgebühren für Gaststätten oder Parkgebühren in der Innenstadt sind angesichts der heutigen Wettbewerbsnachteile des Einzelhandels nicht mehr zeitgemäß“ moniert FDP-Mitglied Oliver Spielmann, der selbst einen Gartenbaubetrieb hat. Für eine zukünftige Wiederbelebung der Innenstadt müsse man auch darüber reden, ob und wie die Stellplatzablöse neugestaltet oder ausgesetzt werden könnte.

Diese - situationsbedingt fünf- bis sechsstellige - Abgabe habe schon oft Geschäftsgründungen gerade in der Innenstadt im Weg gestanden. Die beabsichtigte Paketsteuer hält der FDP-Fraktionsvorsitzende im Neuwieder Stadtrat, Dietrich G. Rühle, nicht nur „für ein Bürokratiemonster“, sondern sie ist nach seiner Meinung auch „keine Lösung, wenn der Staat in planwirtschaftlicher Manier versucht, den Wettbewerb mit hoheitlichem Eingreifen zu regulieren.“ Was die örtliche Wirtschaft jetzt brauche, sei Hilfe zur Selbsthilfe, aber keine Verbote und Strafsteuern.


Lokales: Neuwied & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Politik


SPD Neuwied zieht Bilanz nach arbeitsreichem Maiwochenende

Für die SPD Neuwied standen rund um den 1. Mai mehrere wichtige Termine an. Rückblick, politische Veranstaltungen ...

Rheinland-Pfalz: Große Koalition zwischen CDU und SPD besiegelt

Nach intensiven Verhandlungen haben CDU und SPD in Rheinland-Pfalz den Koalitionsvertrag für die kommende ...

Was sind eigentlich die Aufgaben des DLR Westerwald-Osteifel?

Das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Westerwald-Osteifel beeindruckte den Kreisvorstand des ...

Neuwied reagiert auf BAMF-Zulassungsstopp mit eigenem Integrationskurs

Nach einem überraschenden Zulassungsstopp für Integrationskurse durch das Bundesamt für Migration und ...

CDU und SPD in Rheinland-Pfalz: Der Weg zur ersten großen Koalition

Die CDU und SPD in Rheinland-Pfalz haben sich auf ihren ersten gemeinsamen Koalitionsvertrag geeinigt. ...

Oberverwaltungsgericht bestätigt Neuwieder Stadtratsbeschluss und weist Klage der AfD zurück

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat einen wichtigen Beschluss des Neuwieder Stadtrats zur ...

Weitere Artikel


Abschlussprüfung mit Bravour gemeistert

Es scheint gerade erst wenige Wochen her zu sein, dass Lara Weißenfels, Émilie Menzenbach und Kim Bungarten, ...

Schloss Hagerhof gut aufgestellt im aktuellen Lockdown

Der zweite Lockdown stellt Schulen aktuell vor große Herausforderungen. Oft scheitert der Unterricht ...

Rüddel: „Impfung birgt geringeres Risiko, als eine Infektion!“

Impfungen und Masken sind derzeit herausragende Themen des durch die Corona-Pandemie bedingten Lockdowns. ...

SGF-Trainerstab verlängert frühzeitig

Wie und wann es weitergeht mit dem Fußball im Rheinland steht aktuell leider noch in den Sternen, aber ...

Branchen in der Region Koblenz unterschiedlich stark betroffen

Zum Jahresbeginn 2021 wird der gesamtwirtschaftliche Erholungsprozess im IHK-Bezirk Koblenz, aufgrund ...

Kein Wechselunterricht an Grundschulen ab 1. Februar

Das Bildungsministerium in Mainz hat darüber informiert, dass der Beginn des Wechselunterrichts für Grundschulen ...

Werbung