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Nachricht vom 18.01.2021    

Sparkasse Neuwied präsentiert zufriedenstellendes Geschäftsergebnis

Die Corona-Pandemie hat uns im vergangenen Jahr vor viele große, kleine und ganz individuelle Herausforderungen gestellt. Die Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft werden schrittweise spürbar, aber erst in den nächsten Jahren ihren vollen Umfang erreichen.

Foto: Sparkasse

Neuwied. „Wir freuen uns, dass wir auch – oder gerade – in diesem herausfordernden Jahr ein zufriedenstellendes Geschäftsergebnis erzielen konnten“, fasst Vorstandsvorsitzender Dr. Hermann-Josef Richard zusammen. „Als gute Kaufleute wissen wir aber auch: Wir müssen rechtzeitig vorsorgen und unser Geschäftsmodell an die neuen Gegebenheiten stetig anpassen.“

Die Sparkasse Neuwied im Corona-Jahr 2020
Zu Beginn der Pandemie stand für die Sparkasse Neuwied als systemrelevantes Unternehmen zunächst die Liquiditätsversorgung und die Sicherstellung des Zahlungsverkehrs im Vordergrund. Um die volle Funktionsfähigkeit auch bei pandemiebedingten Personal- ausfällen gewährleisten zu können, wurden die Teams räumlich getrennt und flexible Homeoffice-Lösungen geschaffen. Schnell wurden aber die Nöte und Sorgen der Menschen zum Hauptthema: Es galt, individuelle Lösungen zur Sicherung der Liquidität oder Kompensation der Umsatzeinbußen zu finden. In der ersten Phase des Lockdowns im März 2020 waren die Bedingungen der staatlichen Förderungen nicht abschließend bekannt, daher konnten teilweise noch keine Anträge gestellt werden. Hier half die Sparkasse Neuwied den betroffenen Firmen- und Geschäftskunden mit schnellen und individuellen finanziellen „Ersthilfen“ in Höhe von insgesamt 6,5 Millionen Euro aus. Über die öffentlichen Förderkredite wurden weitere 18,5 Millionen Euro in Anspruch genommen. Darüber hinaus wurden für Privat- und Firmenkunden Zins- und Tilgungsaussetzungen unbürokratisch eingeräumt.

Aber auch ohne die „Corona-Kredite“ entwickelte sich das Kreditgeschäft im vergangenen Jahr sehr dynamisch: Dies zeigt die Steigerung von 41 Millionen Euro (+ 2,8 Prozent) auf 1,51 Milliarden Euro – allein das Neugeschäft von Immobilienfinanzierungen steigerte sich um 43 Prozent auf 137 Millionen Euro. Im privaten Bereich wurden deutlich mehr Eigenheime erworben, gebaut oder saniert. Darüber hinaus gab es auch einen Zuwachs beim Kauf von Renditeimmobilien als Anlageobjekte. Diese Nachfragesituation wirkte sich fördernd auf das Bauspargeschäft aus. Hier konnte eine Steigerung von 5,2 Prozent auf eine Bausparsumme von 63,8 Millionen Euro erzielt werden. Denn mit einem Bausparvertrag können sich die Kundinnen und Kunden langfristig niedrige Darlehenszinsen sichern. Demnach setzte sich die steigende Tendenz bei der Immobilienvermittlung wie schon in den Jahren zuvor fort. Hierbei fand die 360-Grad- Online-Besichtigung großen Anklang und wird sich auch in der Zukunft weiter etablieren. Besonders Häuser mit Gärten waren stark gefragt, was unter anderem auch auf den steigenden Vorsorgegedanken während der Pandemie zurückzuführen ist. Durch den 2019 erstmals veröffentlichten Immobilienmarktbericht und den S-Immo-Preisfinder können sich Interessenten zuerst ganz einfach selbst einen Überblick über den Markt in der Region verschaffen. Anschließend setzen sie gerne auf die Expertise und den Rundum-Service der Sparkasse.

Die Auswirkungen und Konsequenzen der Niedrigzinsen sind in den Köpfen der Sparer und Anleger mittlerweile fest verankert. Aufgrund der pandemiebedingten Unsicherheiten stieg die Sparquote im vergangenen Jahr auf 17 Prozent – in 2019 waren es noch 10 Prozent. Auch das Wertpapiergeschäft gewinnt bei den Sparerinnen und Sparern immer mehr an Bedeutung. So wurde das Volumen um 30 Millionen Euro (+ 3,5 Prozent) auf 871 Millionen Euro gesteigert; der Ertrag stieg damit um 14,4 Prozent auf knapp 3,8 Millionen Euro an. Mit einem Zuwachs im Neugeschäft von 47,2 Prozent erwiesen sich vor allem Fonds-Sparpläne als beliebteste Anlagevariante. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Den Anlegern wird zunehmend bewusst: Eine gute Rendite und Nachhaltigkeit schließen sich nicht aus. Experten zufolge sind nachhaltige Investments sogar etwas weniger riskant als konventionelle Anlagen, denn Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit achten, handeln oft auch mit mehr Weitblick. Eine weitere beliebte Alternative bei der Kapitalanlage sind Lebens- und Rentenversicherungen. Damit lässt sich sicher und vor allem planbar für die Zukunft vorsorgen. Dementsprechend hat sich das Geschäft um über 30 Prozent auf ein Volumen von 27,8 Millionen Euro gesteigert.

Investitionen in Digitalisierung zahlen sich aus

Trotz der Fülle an neuen Herausforderungen hat die Corona-Krise auch einige Chancen eröffnet: Vor allem das Thema Digitalisierung hat einen Schub in allen Facetten bekommen.

Bereits seit einigen Jahren steigt der Trend zum bargeldlosen Bezahlen stetig an – laut einer Marktanalyse wünschten sich 2019 zwei Drittel der Kunden, überall elektronisch bezahlen zu können. Dieser Trend hat sich durch die Corona-Krise deutlich gesteigert, denn die elektronischen Bezahllösungen sind nicht nur praktisch und sicher, sondern auch gerade beim kontaktlosen Bezahlen hygienischer. Mit einem Anteil von 58 Prozent wurden bei der Sparkasse Neuwied im vergangenen Jahr erstmals mehr Transaktionen kontaktlos statt kontaktbehaftet abgewickelt. Dabei wird auch das kontaktlose und mobile Bezahlen per Smartphone immer beliebter.

Beim Online-Banking und in der Nutzung der S-App, eine mehrfach ausgezeichnete Banking-App, konnte coronabedingt ebenfalls ein starker Zuwachs – plus 19 Prozent bei den monatlich aktiven Nutzern in der App – verzeichnet werden. Knapp zwei Drittel der Privatgirokonten sind aktuell fürs Online-Banking freigeschaltet.

Das Kunden-Service-Center war aufgrund der Corona-Situation im vergangenen Jahr in besonderem Maße gefragt und gefordert. Bereits während des ersten Lockdowns im März 2020 wurde das Team personell aufgestockt, um der verstärkten telefonischen Nachfrage gerecht zu werden. Über 155.000 Telefonate – dies entspricht einem Plus von gut 16 Prozent – wurden in 2020 abgewickelt. Im ersten Quartal 2021 ist die Einrichtung eines Digitalen Beratungscenters geplant. Mithilfe der entsprechenden Technik und geschulten Beratern können die Kundinnen und Kunden in Zukunft ganzheitlich, persönlich und sicher per Videokonferenz beraten werden.

Präsenz vor Ort bleibt weiterhin gesichert

Weitere Investitionen in zentrale Geschäftsstellen werden in den kommenden Jahren folgen. Trotz herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten und der fortschreitenden Digitalisierung setzt die Sparkasse Neuwied also auch weiterhin auf eine hohe Beratungskompetenz in der Region. Darüber hinaus erhält die Sparkasse Neuwied den persönlichen, alltäglichen Kontakt zu den Menschen in der Region über ihre sozialen Medien.

Einmal mehr „Wir für hier“

Nicht zuletzt durch die Corona-Krise ist sich die Sparkasse Neuwied ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Mit einem Gesamtbetrag von rund eine Millionen Euro wurden zahlreiche gemeinnützige Vereine und Einrichtungen durch Spenden und Sponsoring unterstützt. Darunter auch alle Kindergärten und Schulen im Kreis Neuwied: Mit einem Gesamtbetrag von 250.000 Euro konnten in den Einrichtungen viele Investitionen zur Bewältigung der Corona- Herausforderungen individuell realisiert werden. Darüber hinaus bündelt die Sparkasse Neuwied ihr Engagement auf ihrer eigenen Spendenplattform „Heimatleben“, die im August 2020 ihr erstes Jubiläum feierte. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt wurden mehr als 115.000 Euro für über 120 gemeinnützige Projekte im Kreis Neuwied gespendet.

Die Sparkasse Neuwied als nachhaltiges Unternehmen
Beispielsweise wird der Verbrauch von Papier durch den verstärkten Einsatz des Elektronischen Postfachs oder die Nutzung von PenPads, mit denen rechtsgültige digitale Unterschriften erfasst werden können, erheblich reduziert.


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