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Nachricht vom 23.12.2020    

SPD will Tempo 30 im Sohler Weg

Seit vielen Jahren treten der SPD-Ortsverein Heddesdorf und die SPD-Stadtratsfraktion für eine sichere Straßenquerung des Sohler Weges im Bereich des Friedhofes um mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer und vor allem für die Fußgänger die die Straße überqueren wollen, ein.

Archivfoto: SPD

Neuwied. Es wurde angeregt den Teilbereich zwischen dem Verkehrskreisel Ringstraße und dem Verkehrskreisel Dierdorfer Straße eine Tempo 30 Zone einzurichten. In unzähligen Schreiben an die Stadtverwaltung Neuwied wurde immer wieder auf die prekäre Situation hingewiesen und um Abhilfe gebeten. Die von der SPD favorisierte Variante einer Tempo 30 Zone wurde durch die Stadtverwaltung abgelehnt, da sich die Autofahrer nach Einschätzung von Oberbürgermeister Einig erfahrungsgemäß nicht an die Geschwindigkeit halten, wenn nicht zeitgleich auch bauliche Maßnahmen (Einengung, Aufpflasterungen) erfolgen.

Die Stadtverwaltung favorisiert eine Überquerungshilfe. Die Baukosten für diese Überquerungshilfe werden nach Auskunft des OB rund 25.000 Euro betragen. Im April teilte der OB mit, dass aufgrund der derzeit unklaren Haushaltslage eine Ausschreibung für die Arbeiten erst nach Genehmigung des Haushaltes erfolgen wird. Der SPD-Ortsverein Heddesdorf hält weiter an der Einrichtung einer Tempo 30 Zone fest. Für die Installation wird eine bauliche Maßnahme für nicht notwendig erachtet, zumal hierfür der Platz nicht ausreichen wird.




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Wenn schon die angespannte Haushaltslage der Stadt Neuwied als Begründung für die Verzögerung genannt wird, stellt sich die Frage, weshalb nicht die wesentlich kostengünstigere Variante der Einrichtung einer Tempo 30 Zone gewählt wird. Die hierzu erforderliche Verkehrsbeschilderung wird nur einen Bruchteil der Kosten für eine Überquerungshilfe betragen. Dies kann nur im Sinne des Stadtkämmerers und der steuerzahlenden Bürger sein. (PM)


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