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Nachricht vom 27.11.2020    

Nikolausspendenaktion für Obdachlose in Neuwied

Voller Tatendrang war der heilige Nikolaus. Er war da, wo Hilfe gebraucht wurde. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit gehörten zu seinem „Täterprofil“. Auch die katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Kirchengemeinde St. Mattias in Neuwied und die Kolpingsfamilie Neuwied im Bistum Trier folgen diesem Vorbild, in dem sie zum Nikolaustag am 6. Dezember durch ehrenamtliches und solidarisches Engagement Orte guter Taten schaffen.

Maite Kelly und Monsignore Georg Austen präsentieren das Logo zur Nikolausinitiative des Bonifatiuswerkes. Foto: Theresa Meier

Neuwied. Normalerweise verkaufen die katholischen Sozialverbände in Neuwied Waren auf dem Weihnachtsmarkt und sammeln Spenden für die Obdachlosenhilfe der Caritas Neuwied. Aufgrund des Ausfalls der Weihnachtsmärkte durch die Corona-Pandemie wird nun der Nikolaus in der Pfarreiengemeinschaft und in der Pfarrei St. Bonifatius die Kinder und Altenheime besuchen, ihnen eine Freude machen und gleichzeitig Spenden für Obdachlose sammeln. Unterstützt werden sie in ihrem Engagement vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, dass mit seiner bundesweiten Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ kirchliche Gruppen, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen und Gemeinden dazu aufgerufen hatte, solche Orte zu schaffen und aktuell 62 Initiativen mit bis zu 500 Euro fördert.

Die Aktion der katholischen Seelsorge steht unter dem Thema „Tat.Ort.Nikolaus - Mit Bonifatius und dem Nikolaus unterwegs“. „Beim letzten Weihnachtsmarkt war auch schon der Nikolaus präsent. Da jetzt wegen der Pandemie der Weihnachtsmarkt ausfällt, wollen wir mit dem Nikolaus unterwegs ein Zeichen christlicher Nächstenliebe setzen. Corona fordert uns als Christen und Nikolaus ist ein Aushängeschild der Nächstenliebe. Die Familien sollen sich anmelden, die Kinder ein Bild oder einen Brief übergeben und werden vor der Tür besucht. Die Bilder und Briefe werden in der Kirche aufgehängt“, beschreibt Monika Hommer, eine der Projektinitiatoren, die Aktionsidee.

„Die Botschaft ist klar: Gutes tun. Dass unserem Aufruf viele Menschen in Deutschland gefolgt sind, freut mich sehr und schenkt uns gerade in diesen Tagen die Zuversicht, die so viele von uns benötigen. Füreinander da sein und so zu handeln wie es der heilige Nikolaus getan hat, dieses Verhalten zeigt, dass der Heilige als ‚Superspreader‘ der guten Taten nicht aus der Mode gekommen ist. Denn all diese Initiativen stecken an – mit hoffnungsvollen Lichtblicken jetzt und für die kommende Zeit“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

„Wir dürfen existentielle Not nicht aus den Augen verlieren. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Anderen im Blick zu behalten. Deswegen wollen wir ehrenamtlich Mitwirkenden den Rücken stärken, denn ohne ihr selbstloses Engagement ist der Einsatz für den Nächsten nicht möglich. Mit dieser Aktion wollen wir diesen essentiellen Projekten Tatkraft mitgeben, weil auch der Nikolaus nicht nur hingeschaut hat, sondern tatkräftig angepackt hat – ein echt gutes Vorbild“, sagt Sängerin Maite Kelly. Sie ist langjährige Patin der „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Bonifatiuswerk 2002 ins Leben gerufen hat und zu der die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ gehört.

Information zur Aktion „Tat.Ort.Nikolaus“
„Tat.Orte“ haben auch etwas Gutes an sich, wenn sie zu Orten guter Taten gemacht werden. Solche besonderen Orte unterstützt das Bonifatiuswerk mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Sie gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk 2002 ins Leben gerufen hat, um den heiligen Nikolaus mit seinen Werten wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken.

Kirchliche Gruppen, Vereine, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen oder Gemeinden aus ganz Deutschland waren eingeladen, ihren „Tat.Ort.Nikolaus“ zu gestalten und dem Beispiel des Heiligen zu folgen. Erstmals konnte dafür pro „Tat.Ort“ eine Förderung von bis zu 500 Euro beim Hilfswerk beantragt werden. Bundesweit werden aktuell 62 solcher Tat.Orte gefördert, die mit einer interaktiven Karte auf der Webseite www.weihnachtsmannfreie-zone.de vernetzt und präsentiert werden. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 13. Dezember 2020.


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