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Nachricht vom 24.10.2020    

Grundstein für neues Rathaus in Dierdorf gelegt

Von Wolfgang Tischler

Am Freitag, den 23. Oktober wurde in einer kleinen Feierstunde der Grundstein für den Neubau des Dierdorfer Rathauses gelegt. Aus Mainz war Staatssekretär Randolf Stich und aus Neuwied die Kreisspitze angereist. Daneben waren die Fraktionsvorsitzenden der Parteien im Rat und der Bauausschuss zugegen. Bürgermeister Rasbach bedauerte, dass der Kreis aufgrund der Pandemie so klein bleiben musste.

Horst Rasbach legt die Hülse ins Mauerwerk. Darin sind Münzen, eine gedruckte Zeitung und ein DIN A 4 Blatt mit Daten. Fotos: Wolfgang Tischler

Dierdorf. Horst Rasbach erläuterte noch einmal im Schnelldurchlauf wie es zu den Neubauplänen kam. Das jetzige Rathaus wurde 1981 bezogen, als die VG Dierdorf noch rund 8.500 Einwohner hatte. Durch die gewachsenen Einwohnerzahlen und zusätzlichen Aufgaben und Angebote, wie Jugendpflege oder Außenstelle der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle musste das Personal immer wieder aufgestockt werden und der Platzbedarf wuchs stetig. „Wir platzen aus allen Nähten. Uns fehlen derzeit 135 Quadratmeter Bürofläche“, sagte Rasbach.

Daneben ist das jetzige Gebäude, dessen Bau 1978 begonnen wurde, energetisch und technisch bei weitem nicht mehr auf dem heutigen Stand. So plante die Verwaltung eine Sanierung und einen Anbau, um wieder aktuell zu sein. Im Rahmen der Kostenberechnungen und der Abstimmung mit den übergeordneten Behörden kam der Hinweis, ob ein Neubau nicht wirtschaftlicher sei. Kalkulationen ergaben, dass die Sanierung über 80 Prozent der Neubaukosten betragen, somit ist die Wirtschaftlichkeit eines Neubaus gegeben. Es blieb das Risiko, dass bei der Sanierung die Kosten oft davonlaufen, da eine exakte Kalkulation hier nicht möglich ist. So beschloss der VG-Rat nach intensiven Diskussionen den Neubau auf den Weg zu bringen.

Die Kreisverwaltung stufte den Neubau dann auch als vordringlich ein, wie Landrat Hallerbach in seinem Grußwort erläuterte. Die gesamten Baukosten sind mit 4.410.000 Euro geplant. Vom Land fließen 1.661.000 Euro als Zuschüsse. Wie Horst Rasbach die Gäste wissen ließ, hat die VG in den letzten Jahren jeweils Gelder zurückgelegt, sodass der Neubau ohne Kreditaufnahme finanziert werden kann.

Laut Architektenbüro Seelbach und Partner aus Andernach sind bislang 75 Prozent der Ausschreibungen gelaufen und das Vorhaben liegt noch im Kostenrahmen.

Landrat Hallerbach hob hervor, dass es sich um ein reines Funktionalgebäude handelt und er es gut findet, dass der Neubau im Ort und nicht auf der grünen Wiese entstanden ist. Horst Rasbach geht davon aus, dass der Umzug im Frühjahr 2022 erfolgen wird.
woti


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