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Nachricht vom 23.10.2020    

Präsenzunterricht wird auch nach den Herbstferien fortgeführt

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium informierte am Donnerstag die Schulen in Rheinland-Pfalz, wie es mit dem Unterricht nach den Herbstferien weitergehen soll. Das Ministerium machte noch einmal die Wichtigkeit der Einhaltung der im Hygieneplan-Schulen gemachten Vorgaben deutlich, insbesondere was das Lüften der Unterrichtsräume betrifft. Gleichzeitig wies Bildungsministerin Hubig darauf hin, dass überregionale Studien und Erhebungen seitens des Robert-Koch-Instituts (RKI) gezeigt hätten, dass Kinder und Jugendliche seltener von COVID-19-Infektionen betroffen seien als Erwachsene.

Symbolfoto

Neuwied. „Dennoch müssen wir auf das zunehmende Infektionsgeschehen im Landkreis Neuwied auch weiterhin mit speziellen Maßnahmen in den Schulen reagieren“, sagte Landrat Achim Hallerbach. „Oberstes Ziel sei es, das Infektionsgeschehen im Landkreis einzudämmen und gleichzeitig den Schulbetrieb aufrechtzuerhalten.“ Mit der Corona-Task Force des Landes und den Fachleuten wurde per Allgemeinverfügung festgeschrieben, dass auch nach den Herbstferien in den weiterführenden Schulen im Unterricht Maskenpflicht besteht. Grundschulkinder sind von dieser Maßnahme ausdrücklich ausgenommen. Diese Regelung gilt auch in den anderen Landkreisen mit Warnstufe „rot“. Im Nachbarbundesland Nordrhein-Westfalen wurde ebenfalls landesweit die Pflicht für den Mund-Nasen-Schutz im Schulunterricht angeordnet.

Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 8. November 2020. „Selbstverständlich beobachten wir sehr genau das Infektionsgeschehen, um danach auf Änderungen kurzfristig reagieren zu können“, informiert Schuldezernent Michael Mahlert. „Der Schutz der Bevölkerung und die Aufrechterhaltung des Schulbetriebs und der Betreuungsangebote in den Kitas sowie die Offenhaltung von Läden und Gewerbebetrieben hat für uns momentan erste Priorität. So lange die Infektionszahlen im Kreis so hoch sind, wird die Verpflichtung der älteren Schülerinnen und Schüler zum Tragen von Alltagsmasken wesentlich dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Sobald die Situation es zulässt, werden wir diese Maßnahme mit der Landes-Task-Force überdenken“, erklärten Hallerbach und Mahlert.

Michael Mahlert ergänzt, dass er in einem wöchentlichen Jour-Fix mit der Schulaufsicht der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion alle aktuellen Fragestellungen bespricht und mit den Schulleitungen der kreiseigenen Schulen in ständigem Austausch steht, um in Bezug auf das Infektionsgeschehen und die Standortbedingungen vor Ort flexibel und schnell reagieren zu können. „Die Schulschließungen im Frühjahr haben gezeigt, wie wichtig der Präsenzunterricht für unsere Schülerinnen und Schüler ist und ich bin froh, dass kreisweite Einschränkungen des Präsenzunterrichts zunächst nicht erforderlich sind“, sagte Mahlert.

Antworten auf viele Fragen zum Schulbesuch unter Coronabedingungen finden Eltern in den Informationen des Bildungsministeriums. Dort kann man zum Beispiel nachlesen, wie die Klassenräume gelüftet werden, welche Hygienemaßnahmen in den Schulmensen von Bedeutung sind oder was passiert, wenn ein Kind in Quarantäne muss. Nicht berücksichtigt ist in diesen FAQs allerdings die aufgrund der erhöhten Infektionszahlen speziell für die weiterführenden Schulen im Landkreis Neuwied verordnete Maskenpflicht.


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