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Nachricht vom 15.10.2020    

Landkreis Neuwied wieder in Stufe „orange“ gerutscht

Am Donnerstag, den 15. Oktober wurden im Kreis Neuwied insgesamt 16 neue Positivfälle registriert. Damit ergibt sich ein neuer Inzidenzwert von 49,2 und der Kreis Neuwied liegt wieder in der Warnstufe „orange". Aktuell sind 200 infizierte Personen in Quarantäne. Die Summe aller Fälle liegt bei 628.

Symbolfoto

Neuwied. In der Fieberambulanz in Neuwied wurden am Donnerstag 64 Personen getestet. Es gelten weiterhin die Regelungen der Allgemeinverfügung zur Warnstufe „orange".

Die Fälle verteilen sich auf die Kommunen wie folgt:
Stadt Neuwied: 242 (+7)
VG Asbach: 76
VG Bad Hönningen: 64
VG Dierdorf: 7
VG Linz: 63 (+5
VG Puderbach: 14
VG Rengsdorf-Waldbreitbach: 98 (+3)
VG Unkel: 64 (+1)

Infizierte Personen aktuell in Quarantäne:
Stadt Neuwied: 71
VG Asbach: 20
VG Bad Hönningen: 31
VG Dierdorf: 1
VG Linz: 17
VG Puderbach: 0
VG Rengsdorf-Waldbreitbach: 40
VG Unkel: 20




Viele Fragen und Kommentare - wir erklären die wichtigsten Punkte
Fallzahlen

Fortlaufend kommen über den Tag verteilt die Testergebnisse aus den Laboren zurück ins Gesundheitsamt. Dort werden sie geprüft und weiter bearbeitet. Gleichzeitig werden die Ergebnisse in das landesweite Meldesystem eingepflegt. Auch dies passiert über den ganzen Tag verteilt. Die tägliche Statistik des Landes wird gegen 10 Uhr ermittelt und anschließend veröffentlicht. Diese Werte gehen auch weiter ans RKI. Die Kreisverwaltung meldet seit März immer am Nachmittag eine abschließende Tagesmeldung. Insofern können die Werte voneinander abweichen. Für alle zu treffenden Maßnahmen gilt der von der Kreisverwaltung ermittelte Inzidenzwert, da dieser der aktuellere Wert ist. Die Fälle vom Wochenende werden von sehr vielen Gesundheitsämtern erst am Montag ins Meldesystem eingegeben. Dies ist auch nicht anders vom Land gefordert. Die Inzidenz wird hierdurch allerdings nicht verfälscht, da immer 7 Tage bewertet werden.

Inzidenzwert und Aktionsplan Rheinland-Pfalz
Der 7-Tage Inzidenzwert errechnet sich aus der Summe der neuen Fälle der letzten 7 Tage, gerechnet auf 100.000 Einwohner. Ab einem Wert von 35 ist ein Landkreis „orange“ und ab einem Wert von 50 wird der Kreis „rot“ und Risikogebiet. Dies erfolgt direkt beim Überschreiten der Werte. Der Warn- und Aktionsplan Rheinland-Pfalz sieht einschränkende Maßnahmen und Regelungen vor. Diese sollen erst umgesetzt werden, wenn die Warnstufe mehrere Tage in Folge überschritten wurde. Die Maßnahmen werden innerhalb der regionalen Task-Force (Vertreter des betroffenen Kreises und Landes) besprochen und beschlossen. Ziel ist es, individuelle und auf das lokale Infektionsgeschehen angepasste Maßnahmen einzuleiten. Es sind also zwei unterschiedliche Aspekte, die mit den Warnstufen in Verbindung stehen.

Arbeit im Gesundheitsamt
Das Team im Gesundheitsamt arbeitet seit Monaten unter Hochdruck. Oberstes Ziel ist es, die Betroffenen schnellstens über das positive Testergebnis zu informieren und den weiteren Ablauf zu besprechen. Ebenfalls ist die rasche Ermittlung von Kontaktpersonen sehr wichtig, um Infektionsketten zu unterbrechen. Diese Aufgaben werden an 7 Tagen in der Woche durchgeführt - in einem Schichtsystem seit März. Durch die Kolleginnen und Kollegen werden nicht nur alle Positivfälle informiert, auch die negativen Testergebnisse werden telefonisch mitgeteilt. Ein Service, der aus Sicht der Kreisverwaltung mehr Transparenz gibt.

„Wichtig ist, dass es keine Blaupause für das aktuelle Geschehen gibt. Die Situation ändert sich ständig und muss neu bewertet werden. Dabei soll die Waage zwischen „normalem Alltag“ und einschränkenden Maßnahmen bestmöglich gehalten werden“ erklärt Landrat Achim Hallerbach.
PM/woti


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