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Nachricht vom 10.10.2020    

Integrationskonzept: Umsetzung rückt näher

Viele lokale Experten aus unterschiedlichen Institutionen, Ämtern und sozialen Organisationen sowie zahlreiche zivile Ehrenamtliche haben mit Unterstützung des Instituts für sozialpädagogische Forschung in Mainz (ism) am Integrationskonzept der Stadt Neuwied gearbeitet.

Sie erläuterten den Vertretern der politischen Parteien und der Wohlfahrtsverbände die Aufgaben der Steuerungsgruppe (von links): Oberbürgermeister Jan Einig, die Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka, Abteilungsleiterin Regina Berger und Amtsleiter Wolfgang Hartmann. Foto: Stadt Neuwied

Neuwied. Vor rund zwei Monaten hat der Stadtrat die Umsetzung dieses Konzepts beschlossen. Einen ersten wichtigen Schritt dazu hat die Stadtverwaltung nun mit der konstituierenden Sitzung einer Steuerungsgruppe im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS getan, die Oberbürgermeister Jan Einig eröffnete. Eingeladen waren unter anderem alle Fraktionsführer der im Stadtrat vertretenen Parteien und die Geschäftsführer der Wohlfahrtsorganisationen.

Primäre Aufgabe dieses Gremiums ist es, wie der Name bereits sagt, den Prozess der Konzeptumsetzung zu steuern, ihn mit Leben zu füllen. Die Steuerungsgruppe wacht über die weiteren Fortschritte und gibt wichtige Impulse zur kontinuierlich laufenden Umsetzung der komplexen, ineinandergreifenden Maßnahmen, die das Integrationskonzept vorsieht. Sie koordiniert das Wirken der Arbeitsgruppen und kümmert sich letztlich auch um die finanzielle Planung.

Die Steuerungsgruppe umfasst derzeit 14 Mitglieder. Es sind darin Vertreter aller Ratsfraktionen sowie Mitarbeiter der Caritas, des Diakonischen Werkes und der Arbeiterwohlfahrt, ein Vertreter des Beirats für Migration und Verwaltungsmitarbeiter versammelt. „Man kann die Steuerungsgruppe durchaus mit einem Aufsichtsrat vergleichen“, betonte Wolfgang Hartmann, der Leiter des Jugend- und Sozialamts. „Sie überprüft methodisch die Umsetzung des Konzepts.“



Dabei kommt den vier Arbeitsgruppen, die die vier Handlungsfelder „Arbeit und Wirtschaft“, „Bildung und Sprache“, „Soziales“ und „Zusammenleben“ bearbeiten, die Hauptaufgabe zu. Sie sammeln Ideen, konzipieren Maßnahmen und kümmern sich um deren Umsetzung. Die genaue Zusammensetzung dieser AGs wird noch festgelegt. Sie lehnt sich zwar an die der Steuerungsgruppe an, umfasst aber noch weitere Personen, die zum Entstehen des Integrationskonzepts beigetragen haben.

Sprecher der Steuerungsgruppe, die sich zweimal im Jahr zusammensetzen wird, soll auf Vorschlag von Wolfgang Hartmann der Beigeordnete werden, in dessen Verantwortungsbereich das Jugend- und Sozialamt fällt. Er soll als Bindeglied zwischen Politik und Verwaltung fungieren. Langfristig denkbar ist aber auch, dass der Sprecher aus der Mitte der Lenkungsgruppe kommt.



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