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Nachricht vom 27.09.2020    

Ziel ist es, die Qualität der Ausbildung zu sichern

Am Freitag (25. September) hat sich im Rheinischen Bildungszentrum für Berufe im Gesundheitswesen der Marienhaus Kliniken, so der vollständige Name des RBZ, der Verbundbeirat der Mitgliedseinrichtungen des Ausbildungsverbundes konstituiert.

Der elfköpfige Verbundbeirat mit seiner Vorsitzenden Dr. Maria Krupp (5. von rechts), der Leiterin der Pflegeschule am Rheinischen Bildungszentrum in Neuwied. Foto: hf

Neuwied. In diesem haben sich das RBZ und 26 Kooperationspartner, die Träger der praktischen Ausbildung sind, zusammengeschlossen. Ziel des zehnköpfigen Beirates, an dessen Spitze Schulleiterin Dr. Maria Krupp steht, ist die bestmögliche Vernetzung von theoretischer und praktischer Ausbildung und damit die Sicherung einer möglichst hohen Ausbildungsqualität.

Dass solche Ausbildungsverbünde geschlossen werden, hat einen einfachen Grund: Anfang des Jahres ist das neue Pflegeberufegesetz in Kraft getreten. An die Stelle der drei eigenständigen Ausbildungen in der Krankenpflege, der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege ist die sogenannte generalistische Ausbildung getreten, die nach drei Jahren mit dem Abschluss Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann endet. Nach dem Examen sind die jungen Leute in der Lage, Menschen jeden Alters zu pflegen. Um das gewährleisten zu können, müssen sie in ihrer Ausbildung verschiedene Lernorte durchlaufen, arbeiten in Krankenhaus und Seniorenheim, in Pädiatrie und Psychiatrie und in der ambulanten Pflege und können dort auf Wunsch jeweils auch ihre Kenntnisse und Fähigkeiten vertiefen.

Um dem neuen Pflegeberufegesetz gerecht werden zu können, hat das Rheinische Bildungszentrum (so wie es andere Schulen auch getan haben) in den zurückliegenden Monaten mit 26 Partnern aus der Region Kooperationsverträge geschlossen und einen Ausbildungsverbund gegründet. Die Partner kommen aus den Kreisen Ahrweiler, Neuwied und aus dem Rhein-Lahn-Kreis. Zusammen decken die Partner sämtliche Bereiche der Pflege ab – also die Akut- und die Langzeitpflege, die ambulante Pflege ebenso wie die Pädiatrie und die Psychiatrie.

Damit kann der Ausbildungsverbund seinen Schülerinnen und Schülern, darauf ist Maria Krupp besonders stolz, alle erforderlichen Lernorte für eine umfassende Ausbildung bieten, und das zudem noch wohnortnah. Anfang September haben 67 junge Leute im Rheinischen Bildungszentrum in Neuwied mit der generalistischen Pflegeausbildung begonnen.



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