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Nachricht vom 25.09.2020    

FWG verunglimpft Vettelschosser Bürgermeister mit Falschaussagen

In zahlreichen Leserbriefen/Pressemitteilungen werden vom Presseteam der FWG Vettelschoß-Kalenborn wiederholt Lügen, Halbwahrheiten und Verunglimpfungen zur Arbeit von Heinrich Freidel, dem Vettelschosser Ortsbürgermeister, veröffentlicht. Der Vorwurf an den Bürgermeister, Fragen von Ratsmitgliedern nicht oder nicht klar zu beantworten, ist populistisch.

Vettelschoß. Schlicht falsch sind Aussagen, dass verschiedene Aktionen durch den stellvertretenden Bürgermeister in der urlaubsbedingten Abwesenheit von Heinrich Freidel schnell erledigt wurden.

Es wird behauptet, dass im Urlaub des Bürgermeisters der 1. Beigeordnete, Ingo Kagel von der FWG Vettelschoß, den Abriss der Hütte am Bahnhof Kalenborn veranlasst hat. In der Sitzung des Bauausschusses am 16. September stellte Ingo Kagel selber klar, dass er nicht der Initiator des Abrisses war, sondern dass die Demontage einzig und allein durch die drei neuen Eigentümer der Hütte veranlasst wurde. Die neuen Eigentümer hatten eigens für die Beseitigung der Hütte diese vom Vorbesitzer erworben. Zu den neuen Eigentümern gehört nicht der 1. Beigeordnete.

Norbert Rohringer, Fraktionsvorsitzender der FWG, bezichtigt dazu in der Sitzung des Bauausschusses sogar die Presse, eigenmächtig Veränderungen am Text der Pressemitteilung der FWG vom 14. September vorgenommen zu haben. Auf der FWG Homepage ist der Wortlaut des Presseteamtextes allerdings identisch mit den Veröffentlichungen in den regionalen Medien.

Die FWG Fraktion unterstellt dem Bürgermeister auch Passivität und Schlendrian bei der Beschlussfassung zum Thema Aussichtspunkt „Willscheider Bergsee“. Bereits im letzten Jahr wurden dazu von Heinrich Freidel ein „Runder Tisch“ und im Juni 2020 eine Ortsbegehung mit allen Beteiligten organisiert. Als Ergebnis all dieser Aktivitäten wurde vereinbart, dass das Thema Aussichtspunkt „Willscheider Bergsee“ ausführlich im Bauausschuss am 16. September besprochen werden soll.

Abweichend von diesem Übereinkommen beantragte die FWG am 15. August beim Ortsbürgermeister einen Aussichtspunkt mit einem geschotterten Weg zur Bruchkante des ehemaligen Basaltbruchs von den „Heinzelmännchen“, eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer aus der Gemeinde Vettelschoß, errichten zu lassen.

Viele Menschen können sich noch an den dramatischen Abbruch der Felswand am Hummelsberg 1978 erinnern, bei dem auch leider Todesopfer zu beklagen waren. Deshalb wird Heinrich Freidel - um einen für alle Besucher attraktiven und sicheren Aussichtspunkt errichten zu können – die Sicherheit der Konstruktion mit Bauaufsicht, Planern, Statikern und Sicherheitsfachleuten ausführlich beraten und einen gründlich durchdachten Beschluss vorbereiten.

Wenn für den Verkauf eines Gemeindegrundstückes mit Bauvoranfrage ein Lärmschutzgutachten zu erstellen ist, dann braucht dies einfach Zeit. Insbesondere dann, wenn es in dieser Zeit in Deutschland einen Lockdown gibt. Die Verantwortung für die daraus resultierende Verzögerung des Verkaufsvertrags liegt nicht beim Bürgermeister, wie die FWG behauptet.

Das Presseteam der FWG unterstellt Heinrich Freidel auch, dass er die drei Beigeordneten nur teilweise in die Umsetzung und Erledigung der anstehenden Projekte und Beschlüsse mit einbezieht. Tatsächlich haben nach der Wahl 2019 um die 35 Treffen des Bürgermeisters mit den drei Beigeordneten stattgefunden. In den Besprechungen wurde die Verteilung der Aufgaben und der Verantwortlichkeiten beraten und delegiert. Damit ist sichergestellt, dass alle für die Gemeinde und für die Menschen wichtigen Projekte zeitnah bearbeitet und erledigt werden.

Die ehrenamtliche Gemeindeleitung der Ortsgemeinde Vettelschoß besteht aus dem Bürgermeister und den drei Beigeordneten, die vom Sekretariat der Ortsgemeinde tatkräftig unterstützt werden. Entsprechend der Gemeindeordnung für Rheinland-Pfalz muss eine Vielzahl von administrativen Arbeiten unterstützend in der Verwaltung der Verbandsgemeinde Linz am Rhein bearbeitet und erledigt werden. Die Zusammenarbeit der Gemeinde- und der Verbandsgemeindeverwaltung ist eingespielt, aber auch hier hat sich die Corona-Pandemie negativ auf die Kooperation aller Beteiligten und die zeitnahe Abarbeitung von Beschlüssen ausgewirkt.

Es ist perfide wenn wider besseren Wissens ein Presseteam Heinrich Freidel einen Schlendrian nennt. Solch ein Team hat die Mitarbeit in der Gemeindeverwaltung nicht verdient.
Stellungnahme der CDU zur Pressemitteilung der FWG, die wir am 14. September im Originalwortlaut veröffentlicht haben.


Anmerkung des Chefredakteurs Wolfgang Tischler

Wenn Norbert Rohringer, Fraktionsvorsitzender der FWG, uns als Verlag in der Sitzung des Bauausschusses bezichtigt eigenmächtig Veränderungen am Text der Pressemitteilung der FWG vom 14. September vorgenommen zu haben, dann ist dies glatt gelogen. Wir haben im Text nichts geändert, darauf legen wir an dieser Stelle großen Wert. Nachstehend das uns zugesandte Original.


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