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Nachricht vom 24.09.2020    

Liberaler Stammtisch diskutierte über den Einzelhandel

Die Freien Demokraten im Amtsverband Linz/ Bad Hönningen diskutierten mit ihren Gästen über den Einzelhandel in Zeiten der Pandemie. Kirchturm-Denken ist dabei keine Lösung, genauso wie ein Einfaches „Weiter-so“. Klare Forderungen konnten definiert werden im Bereich der Ladenöffnungszeiten. Weitere Chancen liegen in der Digitalisierung des Einzelhandels. Ebenso fand der FDP-Vorschlag, eine Bewerbung für die Landesgartenschau 2026 anzustreben, breite Unterstützung.

Der Liberale Stammtisch September im Restaurant „Am Strünzerbrunnen“, Linz. Foto: FDP

Linz am Rhein. Die Freien Demokraten in der Verbandsgemeinde Linz am Rhein haben sich vergangene Woche erstmals wieder nach einer Corona Pause zum Liberalen Stammtisch in Linz getroffen. Im Restaurant „Am Strünzerbrunnen“ wurde dabei insbesondere über die Chancen und Herausforderungen des Einzelhandels in Zeiten der Pandemie gesprochen. Mit Didi Pörzgen, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Linz am Rhein sowie Jan Ermtraud konnten zwei interessante Gesprächspartner gewonnen werden.

Did Pörzgen stellte in seiner Einleitung anschaulich da, wie sich die Werbegemeinschaft über die letzten Jahre weiterentwickelt hat. Den aktuell 73 angeschlossenen Mitgliedern wurde gerade in der Zeit des Lock Down geholfen, sich beispielsweise im Rahmen von Digitalisierungsmaßnahmen breiter aufzustellen und neue Wege zu gehen. Ob Social Media, Linz2Go Plattform oder der Nachversand von Waren für Besucher ist, praxisnahe Handlungsempfehlungen werden durch die Werbegemeinschaft gelebt und weitergegeben. Diesen Weg konsequent weiterzugehen, ist das erklärte Ziel.

Kritisch bei allen Aktivitäten ist aber die Kommunikation. Das in früheren Jahren zum Teil gelebte Kirchturmdenken gehört dabei ad absurdum geführt. Die Chancen für die Städte und Gemeinden liegt in der überregionalen Zusammenarbeit. Ob Linz, Bad Hönningen oder jede andere Gemeinde in der Region – alle können durch die intensivere Vernetzung profitieren.

Ein überaus wichtiges Thema für den Einzelhandel spielt die Sonntagsöffnung. Für Linz gibt es in diesem Hinblick Ausnahmeregelungen auf Grund der touristischen Bedeutung der Stadt, die aber ausgeweitet gehören. Die Freien Demokraten unterstützen daher die Forderung nach flexibleren Ladenöffnungszeiten. In der modernen Lebensrealität wirken sich gesetzliche Öffnungszeiten wettbewerbseinschränkend aus. Damit es nicht mehr nur Online-Anbietern, sondern auch traditionellen Geschäften ermöglicht wird, ihre Waren rund um die Uhr verkaufen zu können, sind selbstbestimmte, flexible Ladenöffnungszeiten erforderlich. Jedes Geschäft soll selbst darüber entscheiden können, wann es öffnet und schließt.

Wichtig für den Einzelhandel als auch die Gastronomie ist, eine Perspektive für die kommenden Jahre zu erhalten. In dem Kontext fand der Vorschlag der FDP, eine Bewerbung um die Landesgartenschau 2026 in die Wege zu leiten, Unterstützung beider Gäste. Die Bewerbung soll dabei die Region nachhaltig voranbringen. Gerade im Hinblick auf die Bundesgartenschau 2029 im Mittelrheintal ist eine Bewerbung sinnvoll, um zusätzliche Besucherströme über mehrere Jahre in die Region zu bringen. Die Zeit für die Bewerbung ist dabei knapp. Die Konzeption würde aber selbst bei einem Scheitern der Bewerbung sehr viele Vorteile für die Zukunft bringen. So könnten, ob mit oder ohne Gartenschau, regionale Projekte bereits entworfen werden, die dann nach und nach Ihre Umsetzung finden. Daher werben die Freien Demokraten für eine breite Unterstützung des Vorhabens, um schnell in die Detailplanungen einzusteigen.
Pressemitteilung FDP Amtsverband Linz am Rhein / Bad Hönningen




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