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Nachricht vom 09.09.2020    

Erfindung des Nordens – Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung

Am Donnerstag, 1. Oktober 2020, findet um 19 Uhr im Festsaal des Roentgen-Museums Neuwied die Lesung aus dem Buch „Die Erfindung des Nordens – Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung“ statt. Im Rahmen der Westerwälder Literaturtage, die in diesem Jahr den Titel „Nordlichter“ führen, wird der Autor Bernd Brunner aus seinem aktuellen Buch vorlesen. Moderiert wird die Veranstaltung von Bernhard Robben.

Lesung im Rahmen der Westerwälder Literaturtage im Roentgen-Museum Neuwied am Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr. Symbolfoto

Neuwied. Bernd Brunner, 1964 geboren, schreibt viel beachtete und höchst unterhaltsame Bücher an der Schnittstelle von Kultur und Wissenschaftsgeschichte. In den vergangenen Jahren sind von ihm erschienen „Die Kunst des Liegens“ (2012), „Ornithomania“ (2015) und „Als die Winter noch Winter waren“ (2016).Seine Bücher sind in zahlreichen Sprachen übersetzt.

In seinem aktuellen Werk beschäftigt sich Brunner mit dem Norden als Mythos und Sehnsuchtsort. Für die einen eisgefrorenes Niemandsland voll kampflustiger Wikinger, für die anderen Wiege der Zivilisation: Der Norden war schon immer Projektionsfläche für allerlei Fantasien. Bernd Brunner beleuchtet, wie sich das Bild des Nordens über die Jahrhunderte gewandelt hat.

Lange erschöpfte sich das, was man über den Norden zu wissen glaubte, in Gerüchten und obskuren Reiseberichten – barbarische Wikingerhorden, ewiges Eis und unwirtliche Landschaften prägten viele Jahrhunderte das Bild. Doch die Wahrnehmung änderte sich, spätestens ab dem 18. Jahrhundert, als etwa das Interesse an nordischer Mythologie erwachte. Aus dieser Faszination entstand auch die Theorie, dass die „Urheimat der Germanen“ im Norden liege und Helgoland die Hauptstadt von Atlantis sei – eine Idee, die in der kultischen Verehrung alles Nordischen durch die Nazis einen irregeleiteten Höhepunkt fand.

Der 1955 geborene Bernhard Robben, der die Veranstaltung im Roentgen-Museum moderiert, ist ein gefragter und preisgekrönter Literaturübersetzer. Seit 2012 ist er bei den ww-lit regelmäßig als Moderator eingeladen, so auch in 2020.

Es müssen Mund-Nasen-Schutz im Museum getragen sowie Kontaktdaten hinterlassen werden.

Lesung im Rahmen der Westerwälder Literaturtage im Roentgen-Museum Neuwied am Donnerstag, 1. Oktober 2020, 19 Uhr.

Eintritt: Nur über Vorverkauf oder Anmeldung (Roentgen-Museum Neuwied, Telefon 02631/803 379) 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Kein Verkauf an der Abendkasse.


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