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Nachricht vom 06.09.2020    

VG Bad Hönningen und Unkel: Kooperation ist Schlüsselfaktor für Erfolg

„Kooperation über die Verbandsgemeindegrenzen hinweg ist eine der Schlüsselfaktoren für eine prosperierende Region“. Zu diesem positiven Fazit kamen der Beauftragte für die Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Reiner W. Schmitz, und der Erste Beigeordnete der VG Unkel, Dr. Jörg Scheinpflug, bei ihrer Nachbesprechung des Treffens von Innenminister Roger Lewentz mit den Vertretern des Städtenetzes „Mitten am Rhein“.

Beauftragter für die VG Bad Hönningen Reiner W. Schmitz und 1. Beigeordneter der VG Unkel Dr. Jörg Scheinpflug im Austausch. Foto: privat

Bad Hönningen. Am vergangenen Mittwoch hatten die Bürgermeister der elf zwischen Bonn und Koblenz gelegenen Kommunen Minister Lewentz unter anderem über die Zwischenbilanz der Mobilitätsstrategie im Rahmen des Projektes "Starke Kommunen Starkes Land 2" (SKSL2) informiert. Ziel dieser Strategie ist eine Rhein-übergreifende Mobilität, die sowohl die Identität der Region als auch ihre touristische Attraktivität erhöht.

Schmitz und Scheinpflug waren sich einig, dass beide Verbandsgemeinden unmittelbar von Maßnahmen der Mobilitätsstrategie profitieren würden. Schmitz: „Die vier vorgesehenen Top-Maßnahmen Radschnellwege, Mobilitätsstationen, grenzenloser ÖPNV-Tarif und eine Einbindung der Rheinfähren werden Mehrwert für alle beteiligten Kommunen schaffen.“

Scheinpflug ergänzt: „Wir freuen uns, dass auch die Planung einer Fußgänger-/Radbrücke zwischen Erpel und Remagen hohen Anklang nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei Minister Lewentz findet. Dies könnte ein Leuchtturm-Projekt werden, mit dem die ganze Region eine Marke setzt.“

Neben der Zuversicht in die Mobilitätsstrategie zeigen sich Schmitz und Scheinpflug auch überzeugt von der gezielten Zusammenarbeit der beteiligten Kommunen bei Verwaltungsvorgängen durch eine gemeinsam betriebene virtuelle Anstalt des öffentlichen Rechtes. „Hiermit“, so Scheinpflug, „können wir Synergien im Verwaltungsbereich schaffen, die für effizientere Prozesse sorgen werden. Davon profitieren Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, aber auch die Verwaltung selber.“

Über die Möglichkeiten des Städtenetzes „Mitten am Rhein“ hinaus thematisierten Schmitz und Scheinpflug die Zukunft des europäisch geförderten LEADER-Projektes, in dem die Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz, Unkel und der Bereich der ehemaligen VG Waldbreitbach in einer Gemeinschaft kooperieren. Auch hier wünschen sich beide eine Fortsetzung des erfolgreichen Grundgedankens. Schmitz: „Durch gemeinsames Handeln konnten wir für jede beteiligte Verbandsgemeinde Erfolge erzielen. So war für uns in der VG Bad Hönningen insbesondere die starke Förderung des Ausbaus der Römer-Welt von hoher Bedeutung.“




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Schmitz und Scheinpflug unterstreichen gerade den Wert der interkommunalen Zusammenarbeit der drei Verbandsgemeinden an der Rheinschiene zwischen der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen und zur Stadtgrenze Neuwied. Hier loten die drei VG Bad Hönningen, Linz und Unkel die Themenbereiche aus, die sich für kommunale Kooperationen eignen. Beispielhaft stünde hier, so der Beauftragte Schmitz, die seit mehreren Jahren bestehende intensive Zusammenarbeit der Verbandsgemeinden Linz und Bad Hönningen im Bereich des Feuerwehrwesens, die von der Synergie gemeinsam beschäftigter Mitarbeiter profitiere.

Über SKSL
Im Januar 2018 haben sich die Städte Andernach, Bendorf, Neuwied, Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm zu einem Städtenetz zusammengeschlossen. Das Städtenetz steht dabei für eine allumfassende infrastrukturelle Entwicklung der Region zwischen Koblenz und Bonn und hat sich zum Ziel gesetzt, die Region zukunftsfähig aufzustellen und in Kooperationen entsprechende Strukturen und Projekte gemeinsam auf den Weg zu bringen. Das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz unterstützt den Entwicklungsprozess der elf Kommunen mit insgesamt 855.000 Euro bis zum Ende des Jahres 2021.


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