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Nachricht vom 30.08.2020    

Die römische Dame aus Remagen zu Besuch in der Römer-Welt

Ab Dienstag, dem 1. September 2020, wird im Eingangsbereich der Römer-Welt am caputlimitis in Rheinbrohl eine besondere Besucherin aus Remagen zu sehen sein. Die weißliche Terracotta-Statuette aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. ist ein ganz besonderer Ehrengast des Museums und wird bis Ende der Saison in der neuen Vitrine verweilen.

Fotos: privat

Rheinbrohl. Mit ihrem Besuch weist die ehrwürdige alte Dame auf das aktuell laufende Bewerbungsverfahren von den Niederlanden, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz hin, die römische Rheingrenze von Katwijk bis nach Bad Breisig als „Niedergermanischer Limes“ im Rahmen der „Grenzen des Römischen Reiches“ in die UNESCO-Welterbeliste aufzunehmen. Da nur bauliche archäologische Hinterlassenschaften in solchen Anträgen berücksichtigt werden können, ist aus rheinland-pfälzischer Sicht lediglich Remagen im Antrag vertreten. In Remagen, dem römischen Rigomagus, sind allerdings mit den an mehreren Stellen noch heute im Stadtbild sichtbaren römischen Kastellmauern, dem schon seit 1905 bestehenden Römischen Museum mit seinen Säulenbasen und den Resten der im Keller der benachbarten Kulturwerkstatt vorhandenen römischen Fußbodenheizung äußerst sehenswerte römische Hinterlassenschaften vorhanden.

Auf der anderen Rheinseite, in der an der Schnittstelle zwischen dem „Niedergermanischen Limes“ und dem vom Rhein nach Osten abzweigenden „Obergermanisch-Raetischen Limes“ gelegenen Römer-Welt in Rheinbrohl, ist die aktuelle Beschäftigung mit der Rheingrenze ein willkommener Anlass, die Vermittlungsaufgabe als Limes-Informationszentrum von Rheinland-Pfalz neuerlich in den Vordergrund zu rücken. Hierzu dient insbesondere die angesprochene Vitrine im Eingangsbereich, die fortan wechselnde interessante Fundstücke „vom Limes“ zeigen soll.

Die „Dame aus Remagen“ möchte aber mit ihrem Aufenthalt in der Römer-Welt vom 1. September bis zum Saisonende am 15. November 2020 nicht nur die Bedeutung des UNESCO-Welterbeantrags des „Niedergermanischen Limes“ unterstreichen, sondern auch die im Rahmen seiner Vorbereitung nochmals vertiefte Zusammenarbeit zwischen der Römer-Welt in Rheinbrohl, dem Römischen Museum Remagen und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz besonders betonen.

Ab der Saison 2021 werden dann darin wechselnde Objekte aus dem Fundus der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, Landesdirektion Archäologie, Außenstelle Koblenz gezeigt. Ermöglicht wurde die Anschaffung dieser Vitrine durch eine großzügige Zuwendung des Vereins „Freunde des Limes e.V.“ aus Rheinbrohl. (PM)


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