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Nachricht vom 16.08.2020    

Corona-Up-Date - Landrat Hallerbach: "Wir sind gut vorbereitet!"

Es gilt nunmehr Disziplin und Eigenverantwortung. Am Samstag (15. August) war insbesondere für die Reiserückkehrern aus den Risikogebieten die Fieberambulanz Neuwied geöffnet. Der Andrang hielt sich in Grenzen. Ohne große Wartezeit konnten alle Abstriche ruhig abgearbeitet werden.

Landrat Achim Hallerbach: "Wir sind gut vorbereitet!"

Neuwied. „Insgesamt wurden 55 Tests durchgeführt. Danke an unsere Teams, die bei der drückenden Hitze und der Schwüle in den Schutzanzügen ihren Dienst leisteten. Dies ist echt anstrengend. Aus Sicherheitsgründen kann man nicht einfach so den Schutzanzug öffnen und lüften oder mal für eine Viertelstunde aus der “gelben Sauna” aussteigen. Herzlichen Dank für euer Engagement! Ohne Ihre/eure Hilfe würden wir es nicht schaffen!“, berichtet Landrat Achim Hallerbach.

Im Nachgang zum Einsatztag wurden nochmals die Abläufe und das Personalkonzept für die kommende Woche besprochen. Gemeinsam mit dem Kreisfeuerwehrinspekteur Holger Kurz und der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Corinna Trapp, wird die Kreisverwaltung die Ressourcen für eventuell notwendige zusätzliche Testungen schaffen, um bei steigenden Infektionen gewappnet zu sein. Die neue Struktur und Abläufe in der Drive-In-Fieberambulanz haben sich bewährt.

In einer weiteren Sitzung des Krisenstabes gilt es, Personal und Material auf den entsprechenden Status quo zu bringen und Nachsteuerungen vorzunehmen. Dies bis Montag eingesteuert sein. Alles läuft im “grünen Bereich”.

Neben der Fieberambulanz in Neuwied, stehen selbstverständlich und vorrangig die Corona-Ambulanzen in den jeweiligen Verbandsgemeinden und die Hausärzte vor Ort zur Verfügung. So lautet auch die Vereinbarung von Bund/Länder mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Die Zuständigkeit liegt an erster Stelle bei den Hausärzten, die Bezahlung über die Krankenkassen ist geregelt, - insofern dürfte es also keine Diskussion über Zuständigkeiten und “wer bezahlt” aufkommen.

Für Reiserückkehrer aus Risikogebieten gilt auch weiterhin die Pflicht zur Meldung. Wer zum Beispiel mit dem Auto aus dem Kosovo oder der Türkei kommt, sich nicht direkt testen lässt und sich in Quarantäne begibt, der begeht eine Ordnungswidrigkeit und erhält ein erhebliches Bußgeld. Deshalb gilt: direkt zum Corona-Test und bis das Testergebnis vorliegt, Quarantäne,

„Allen “Verschwörungstheoretikern”, “Aluhütchenträgern” und “Corona-Gegnern” wünsche ich ebenfalls weiterhin eine gute Gesundheit, ihre “Nachbarn” und “Mitbürger/innen” werden sich selbst schützen. Und wer nur mal ein annäherndes Gefühl dieser Viruserkrankung “spüren” möchte, der sollte sich mal für eine Woche, aber jeden Tag 24 Stunden, einen Sack Zement auf seinen Brustkorb legen“, sagt Landrat Hallerbach.

„Trotz manchen Beschwerden und Beschimpfungen, werde ich mich auch weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis für eine gute und schützende Versorgung während der noch andauernden Corona-Pandemie einsetzen. Achten Sie auf die Abstandsregelungen, beachten Sie die Hygienemassnahmen und tragen Sie Mund-Nasenschutz-Masken. Damit schützen Sie sich und schützen die Mitmenschen. Bleiben Sie gesund!“, erklärt Hallerbach abschließend.
(PM/red)


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