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Nachricht vom 13.08.2020    

Kulturstadt war Drehort für preisgekrönte Netflix-Serie

How To Sell Drugs Online (Fast) - Staffel 2 wurde zum Teil im ehemaligen Unkeler Freibad produziert. Die Serie ist ausgezeichnet mit Deutschem Fernsehpreis und dem Grimme-Preis.

Unter der Federführung des 1. Stadtbeigeordneten Wolfgang Plöger (rechts) unterstützte die Kulturstadt Unkel mit Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, Bauhofleiter Frank Jax und Thomas Herschbach (Kommunikation und Spezialaufgaben) die preisgekrönte Netflix-Produktion „How To Sell Drugs Online (Fast)“ – Staffel 2 der Kölner „bildundtonfabrik“ . Fotos Netflix, Stadt Unkel

Unkel. Unkel geht jetzt in Serie: Die mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnete Netflix-Serie „How To Sell Drugs Online (Fast)“ – Staffel 2 ist in der Kulturstadt gedreht worden. Das von der Kölner „„bildundtonfabrik“ “ produzierte Format war im vergangenen Jahr die meistgesehene deutsche Eigenproduktion des Streamingdienstes.

Die sechsteilige Serie behandelt den Alltag Heranwachsender in kleinstädtischem Setting mit all seinen Tücken: Liebe und Herzschmerz, Schulalltag, Party und Freizeitgestaltung, Familie und Freunde, Krankheiten und Glück, sozialer Druck und Gruppenzugehörigkeiten.

„How To Sell Drugs Online (Fast)“ erzählt die Erfolgsgeschichte der MyDrugs-Gang in sechs Folgen à 30 Minuten. Showrunner der zweiten Staffel sind erneut Philipp Käßbohrer und Matthias Murmann; die Hauptdarsteller Maximilian Mundt (Moritz Zimmermann), Danilo Kamperidis (Lenny), Damian Hardung (Dan) und Lena Klenke (Lisa) kehren in ihre bekannten Rollen zurück. Neuzugang ist die Newcomerin Lena Urzendowsky, die das Computergenie Kira spielt.

Im Mittelpunkt des Ganzen steht der Teenager Moritz, ein Nerd wie aus dem Bilderbuch, der aus seinem Jugendzimmer heraus mit ein paar Schulfreunden einen Drogenversand im Darknet ans Laufen bringt, was wiederum prompt niederländische Drogenhändler auf den Plan ruft.

In der zweiten Staffel legen sich Moritz und die MyDrugs Crew nach ihrem holprigen Start ins Business nun mächtig ins Zeug und ihr Online Drogen-Start-up wird noch erfolgreicher – und gefährlicher. Denn wie sagte schon Pablo Escobar: "Alle Imperien entstehen aus Blut und Feuer." Und der musste nebenbei nicht auch noch sein Abi machen.

Die preisgekrönte Netflix-Serie der Kölner „bildundtonfabrik“ erhielt den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Comedy Serie 2020“ ebenso wie den Grimmepreis 2020 und sie besitzt, was vermeintlich gesund sein soll: Humor. Das passt in aktuelle Zeiten.

Gepasst hat dem Produktionsteam ebenfalls das große Becken am Sprungturm. Dort fand nämlich ein Teil der Dreharbeiten der exklusiv auf Netflix zwischenzeitlich weltweit angelaufenen zweiten Staffel statt. Alles in Abstimmung mit der Stadtspitze, dem Kulturstadt-Büro und dem Bauhof. „Die Zusammenarbeit war konstruktiv, zielführend und zugleich menschlich angenehm“, betonte der 1. Stabeigeordnete Wolfgang Plöger, der in den Verhandlungen und bei der Abwicklung federführend tätig war und von Thomas Herschbach (Kommunikation und Spezialaufgaben) unterstützt wurde.

Qualität bescheinigt auch die Jury des Grimme-Preises der „bildundtonfabrik“ aus der Domstadt: In deren Begründung heißt es: „Sich von einer Vielzahl bestehender nationaler und internationaler Serienproduktionen durch eine individuelle Ästhetik abheben und thematisch den Zahn der Zeit treffen – nicht nur diese Anforderungen erfüllen die Macher von „How to Sell Drugs Online (Fast)“ scheinbar mit Leichtigkeit…. „How to Sell Drugs Online (Fast)“ wirkt dabei so innovativ wie kaum ein anderes nationales oder internationales Serienformat. Die geschickte visuelle Umsetzung der Social-Media-Aktivitäten der Heranwachsenden und des bunten Drogenrauschs, die schnellen Schnitte, die Durchbrechung der vierten Wand und der Verkauf der Story der Serie durch den Protagonisten an fiktive Netflix-Produzenten – all das und noch viel mehr fesselt die Zuschauer*innen an die Coming-of-Age-Serie, die zudem das erste Fiction-Projekt der Kölner „bildundtonfabrik“ darstellt“.

Die Dreharbeiten im großen Becken des heutigen Bürgerparks fanden zum Teil in der Nacht mit künstlicher Beleuchtung statt. Vor Ort war dabei auch Stadtbürgermeister Gerhard Hausen. „Die Produktion hat einen enormen Aufwand betrieben, hochprofessionell war alles bis ins Detail durchorganisiert, der Parkplatz vor dem Bürgerpark voller Fahrzeuge. Der Stadtchef zeigte sich zudem davon angetan, dass die Kulturstadt Unkel nun auch von Serienmachern entdeckt wurde. „Unsere Kulturstadt ist attraktiv und lässt sich entsprechend prima in Szene setzen“.



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