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Nachricht vom 11.08.2020    

Ausbildung in der Westerwald-Brauerei begonnen

Das Traditionsunternehmen setzt auf modernste Kommunikationstechnik, Digitalisierung, viel Eigenverantwortung und persönliche Betreuung. Zum Ausbildungsstart im August verstärken nun drei weitere junge Menschen das Azubi-Team der Westerwald-Brauerei.

Das Azubi-Bild 2020. Foto: privat

Hachenburg. Burton Ladewig aus Steinebach an der Wied startet seine berufliche Karriere als Industriekaufmann und wird als erste Station die Logistik der Brauerei kennenlernen. Eine weitere kaufmännische Ausbildung in der Westerwald-Brauerei beginnt Steffen Giehl aus Nister. Er wird zu Beginn im Service der Brauerei eingesetzt und somit unmittelbar für den Kundenkontakt fit gemacht.

Mit Marcel-Pascal Böttcher aus Ingelbach darf sich die Brautechnik in Zukunft über eine tatkräftige Unterstützung freuen. Er hat sich für die eher technische Ausbildung zum Brauer und Mälzer entschieden und lernt nun schrittweise die Abläufe der Brau- und Abfüllprozesse kennen. Damit beschäftigt die Westerwald-Brauerei in Hachenburg aktuell insgesamt zehn Auszubildende, darunter fünf Industriekaufleute, vier Brauer & Mälzer und einen Elektriker für Betriebstechnik.

Dieses Jahr ist die Westerwald-Brauerei mit allen neuen und bereits im Unternehmen tätigen Auszubildenden und Ausbildern gemeinsam ins neue Ausbildungsjahr gestartet. Dazu hat sich die gesamte Gruppe in der Zugbrücke TTC Grenzau getroffen, um in einem Workshop die Werte und Visionen des Unternehmens gemeinsam zu erarbeiten.

Um über die Ausbildungsberufe zu informieren, veranstaltet die Brauerei jährlich einen Karrieretag im Haus, darüber hinaus stellt sich das Unternehmen bei diversen Berufsinformationsmessen vor. Ausbilderin Anna-Lena-Zeiler ist stolz auf ihr Azubi-Team: „Wir sind froh, dass wir auch in diesem Jahr wieder so qualifizierte, motivierte und engagierte junge Schulabgänger gefunden haben, die unser Team nun verstärken. Neben den schulischen Leistungen müssen uns vor allem auch Charakter und Persönlichkeit des jungen Menschen überzeugen.“

Dazu bietet die Westerwald-Brauerei auch gerne Praktika im Hause an. „So haben wir die Gelegenheit, die jungen Menschen kennenzulernen. Aber auch diese können sich im Gegenzug ein genaues Bild über den künftigen Arbeitsplatz, das Berufsbild und Kollegen machen.

Die Ausbildung in der Westerwald-Brauerei ist sehr vielseitig. Erfahrene Mitarbeiter stehen den Auszubildenden mit Rat, Tat und Schulungen beiseite. Junge Menschen bekommen hier die Möglichkeit, in einem modernen Arbeitsumfeld und mit hoch technisierter Ausrüstung verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen. Innovation ist für die Brauerei nicht nur ein Wort, sondern Herausforderung. So wurde bereits vor einigen Jahren das „papierlose Büro“ eingeführt – die Ablage von sämtlichen Unterlagen erfolgt seither komplett digital. Wer sich mit der Brauerei befasst, stellt fest, dass alle Abteilungen in den innovativen Markenerfolg integriert sind – hier ziehen alle an einem Strang: ob Brau- und Abfüll-Technik, Verkauf, Logistik, Erlebnis-Brauerei, Qualitätsmanagement, Controlling oder die Marketingabteilung.

Brauereichef Jens Geimer: „Das Thema Ausbildung liegt mir persönlich sehr am Herzen. Eine erstklassige und umfangreiche Ausbildung garantiert uns, Mitarbeiter zu beschäftigen, die auf dem neuesten Stand der Entwicklung sind. Viele der heutigen Führungskräfte der Westerwald-Brauerei haben ihre Ausbildung bereits im Unternehmen absolviert.“

Die Westerwald-Brauerei ist eine inhabergeführte Familienbrauerei und wird in der 5. Generation von Jens Geimer geleitet. Die vielfach ausgezeichneten Biere werden schwerpunktmäßig im geographischen Westerwald sowie den angrenzen Regionen in der gepflegten Gastronomie und im gut geführten Fach- und Lebensmitteleinzelhandel verkauft. Berühmt ist der Mittelständler mit gut 80 Mitarbeitern sowie zehn Auszubildenden für das Brauen mit 100-Prozent-Aromahopfen und die sechs Wochen lange Reifezeit. Die gesamte „Erlebnis-Brauerei“ mit angeschlossenem Bier-Park kann jederzeit besichtigt werden - auch alle Produktionsräume - denn Transparenz ist ein Herzensanliegen. (PM)


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