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Nachricht vom 26.07.2020    

Wandern auf dem „Wäller Schnippel“ bei Arzbach

Sylvia und Klaus Steinebach vom Ev. Verein Heddesdorf Neuwied, luden wieder zu einer wunderbaren Rundwanderung auf dem „Wäller Schnippel“ bei Arzbach (Bad Ems) ein. Los ging es um 9:30 Uhr ab der Kirmeswiese Neuwied mit insgesamt 27 Wanderfreunden vom Ev. Verein Heddesdorf und vielen Gästen in Richtung Arzbach.

Die Wanderfreunde vor der Pfahlwand auf dem „Wäller Schnippel“. Foto: privat

Neuwied. Ab dem Kirmesplatz (Dorfmitte) und bei herrlichem Wanderwetter erlebten die Wanderfreunde einige High Lights auf dem wunderbaren und einzigartigen „Wäller Schnippel“ (9,6 Kilometer) Wanderweg. Kurze Info: Der „Wäller Schnippel“ beschreibt mit seinem Namen sehr schön die besondere Lage des Ortes Arzbach in Mundart. Als kleine Enklave des Rhein-Lahn Kreises, geografisch jedoch dem Westerwald zugehörig, liegt das Dorf im „Grenzland“.

Aufgrund seiner Lage und Beschaffenheit kann der „Wäller Schnippel“ auch gut an warmen Tagen erwandert werden und empfiehlt sich zudem als schöne Etappe für Radfahrer. Aber weiter. Auf den weitgehend befestigten Wegen sowie schönen Naturwegen hatten alle ihren Spaß bei der Wanderung und genossen zwischendurch die weiten Ausblicke tief ins Land hinein. Einer der Höhepunkte war eine rekonstruierte Pfahlwand, die die Bauweise und Verlauf der römischen Grenzanlage sichtbar machte.

Zwischendurch legte man eine kleine Rastpause ein und alle waren schon zu diesem Zeitpunkt von der Wanderroute angetan. Aber die Rast an dem Römerturm war einzigartig. Der Turm auf dem „Großen Kopf“ bei Arzbach auch „Stefansturm“ genannt (Stefan Lehmler war einst der Initiator für den Bau des Römerturmes) wurde 1953/54 an der Stelle des ehemaligen Wachpostens 1/84 errichtet. Viele erkundeten den Turm und wurden mit einer phantastischen Aussicht von der Außengalerie belohnt. Lange verweilte man an diesem einzigartigen Ort und machte sich dann weiter auf den Weg zur Augstblick Hütte. Man war kurz dort angekommen, da zog eine Gewitterwand mit reichlich Regen vorbei. So nutzte man die Rast für viele nette Gespräche untereinander und wer seinen Durst mit einem kühlen Getränk löschen wollte, dafür hatte der Verkehrsverein einen Kühlschrank draußen aufgestellt. Tolle Idee für Wanderer und Radfahrer.



Nach dem Regen ging es dann wieder bei strahlender Sonne in Richtung Arzbach. Dort hatten Sylvia und Klaus Steinebach schon bei ihrer Vorwanderung Tische für die Wanderfreunde im Restaurant „Altes Bierhaus“ reserviert und bei einem guten Essen mit Getränk dazu, verweilte man noch lange an den Tischen und ließ diesen wunderbaren Tag ausklingen.

Fazit
Der „Wäller Schnippel“ ist ein „Muss“ für jeden Wanderer und er bietet auch viele Verbindungswege zwischen den Wäller Touren „Augst“ und „Elberthöhen“ an. Zudem gibt es auch viele Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten in Arzbach. Einhelliger Tenor bei allen Wanderfreunden war: „Eine super Wanderung, super Wetter dazu, super Stimmung, super Wanderroute und wieder eine super Organisation von Sylvia und Klaus Steinebach. Gespannt ist man schon auf die nächsten Wandertouren. In diesem Sinne: „Gott zum Gruß, gut zu Fuß“.



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