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Nachricht vom 21.07.2020    

Trimmpfad am Zwergenweg Rengsdorf soll reaktiviert werden

Große Visionen im Rengsdorfer Land: Der CDU-Ortsverband Rengsdorf und der FDP-Amtsverband Rengsdorf-Waldbreitbach machen sich gemeinsam für die Reaktivierung des Trimmpfades am Zwergenweg stark. Der Weg soll durch eine Kombination von Ruhe- und Sportangeboten zu einem Highlight in der Region werden.

Treffen zur Ortsbesichtigung. Foto: privat

Rengsdorf. Dazu trafen sich die Parteivertreter nun vor Ort mit den drei Ortsbürgermeistern von Rengsdorf, Bonefeld und Hardert. Bei den Initiatoren Michaela Hoffmann, Gunter Jung und Ingrid Runkel ist die Idee bereits 2018 geboren, als Monte Mare seine Pläne für ein Natur- und Aktiv-Resort in Rengsdorf vorstellte. Dies sei der zentrale Impuls gewesen, um zu überlegen, wie die Freizeitangebote vor Ort für den Tourismus und die Einheimischen weiter ausgebaut werden können.

„Der Zwergenweg ist seit jeher ein beliebtes Ausflugsziel, weil er für alle Generationen attraktive und vielfälitge Freizeitmöglichkeiten bietet und die Orte Rengsdorf, Bonefeld und Hardert miteinander verbindet“, so die drei Initiatoren. Mit der Idee, dort aktiv zu werden, wandten sich Hoffmann, Jung und Runkel an den CDU-Ortsverband Rengsdorf und den FDP-Amtsverband Rengsdorf-Waldbreitbach.

Die Vorsitzenden der beiden Verbände, Thomas Schreck und Tim-Jonas Löbeth, waren nach dem ersten Ortstermin direkt Feuern und Flamme und lobten die große Harmonie, die bei der Zusammenarbeit entstand. „In der Sache waren wir uns schnell darüber einig, dass dieses Projekt für unsere Region eine große Chance ist und in den Zeitgeist eines steigenden Natur- und Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung passt“, so die beiden Vorsitzenden. Deshalb habe man sich zusammengesetzt, die Idee mit einem schlüssigen Konzept auf Papier gebracht und ein Auftakttreffen mit den Ortsbürgermeistern der drei angrenzenden Gemeinden vereinbart.

Das Konzept sieht vor, entlang des Zwergenweges Outdoor-Fitnessgeräte für Alt und Jung aufzustellen. Ob ein Bewegungspfad für Kinder, ein Cross Trainer oder eine Brustpresse für ambitionierte Sportler oder eine Fingertreppe für Senioren. Für alle soll etwas dabei sein. Die Geräte können sowohl vereinzelt an Wegesrändern, als auch gesammelt an Hotspots, so zum Beispiel am alten Kinderspielplatz in Hardert, aufgestellt werden. Abgerundet werden soll das Konzept durch Ruheliegen oder Outdoor-Hängematten, die zum Entspannen auf der Strecke einladen sollen.

Die drei Ortsbürgermeister Christian Robenek (Rengsdorf), Claudia Runkel (Bonefeld) und Heiko Schlosser (Hardert) zeigten sich von der Idee angetan. „In diesem Projekt“, so Thomas Schreck, „können die drei Ortsgemeinden ihre Kräfte ideal bündeln und an einem Strang ziehen.“ Gemeinsam wurde vereinbart, dass die Ortsbürgermeister die Idee nun in die Gemeinderäte einbringen und dort weiter beraten. Zudem sollen Vor-Ort-Termine mit weiteren beteiligten Institutionen durchgeführt werden. Dabei solle das weitere Konzept konkretisiert werden. „Es war uns wichtig“, so Tim-Jonas Löbeth, „den Gemeinden genügend Freiraum zu lassen, um die konkrete Ausgestaltung des Projekts im engen Dialog mit den Räten und Bürgern vornehmen zu können.“ So seien die genauen Standorte für die Geräte und die Wegesführung im Einzelnen noch zu klären.

Die geschätzten Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich nach aktuellem Stand auf etwa 120.000 Euro. Klar waren sich alle Beteiligten darüber, dass dies mit Blick auf die Haushaltslagen nur mit Hilfe einer LEADER-Förderung finanzierbar sei. Die Chancen dafür stünden aber nicht schlecht, hierzu befinde man sich bereits in aussichtsreichen Vorgesprächen. (PM)


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