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Nachricht vom 31.05.2020    

Tag der Nachbarn in Neuwied anders als geplant

Viele Ideen für den Tag der Nachbarn am 29. Mai 2020 musste Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. verwerfen, da wegen der Corona-Krise das Nachbarschaftsfest nicht stattfinden konnte. Gerne hätte man zu diesem bundesweiten Aktionstag wieder in den Zeppelinhof 1-3 eingeladen, denn in 2019 war das gelungene Fest der Auftakt zu weiteren Angeboten der Bewohnergemeinschaft des Mieterwohnprojektes für die Nachbarn.

Fotos: privat

Neuwied. Stattdessen fand nun ein „Spaziergang durchs Quartier“ statt. Die „Zeppelinlerchen“ von gewoNR e.V. stimmten - mit musikalischer Begleitung - an fünf Stationen Lieder zum Mitsingen an. Erwartet wurde man um 16 Uhr am Josef-Ecker-Stift. Hildegard Luttenberger erinnerte kurz an das Versprechen aus 2019, als man sich mit „Auf Wiedersehen – bleib nicht so lange fort“ singend aus dem Zeppelinhof 1-3 verabschiedete. Sie sprach aus, was man spürte: schön, dass man sich auf Abstand begegnen kann,

Es folgte eine Premiere für die Liedauswahl - ohne Generalprobe. Zur guten Stimmung vor Ort trugen entscheidend die zahlreichen unterstützenden Mitsänger/innen bei. Beeindruckt von zwei Solos und einer Überraschung - traf man an der nächsten Station dann auch Norbert Freese mit seinem Akkordeon an. In den weiteren Höfen der Häuser 4-7 erklang erneut wieder zuerst „Geh aus mein Herz“ - passend zur beginnenden Sommerzeit und zuletzt „Kein schöner Land in dieser Zeit“.

Beim Weg zum GSG-Spielplatz im Raiffeisenhof nahm man mitsingende Nachbarn wahr und traf dann weitere Personen auf deren Balkonen, sowie Familien von vor Ort an. Deutlich war zu spüren, wie beliebt Mario Seitz ist. Der Quartiersmanager vom Raiffeisenring wurde freudig begrüßt und gemeinsam erklang zum Beispiel auch „Wenn ich ein Vöglein wär“, sowie das aktuell sehr stimmige „Die Gedanken sind frei“. Freie Gedanken hatten auch zur Außenwahrnehmung der „Zeppelinlerchen“ beigetragen. Vom Spielplatz aus ging es, ausgestattet mit grünen 1,50 Meter langen Wimpelketten und Luftballons aus dem Mitmachset der Stiftung nebenan.de zum Ringmarkt. Vertrautes Terrain - inzwischen auch für all die seit Februar 2019 Zugezogenen. Schön, sich aus Anlass vom Tag der Nachbarn dort zu begegnen.



Als inzwischen „waschechte Neuwieder“ war man „mit Abstand die Besten“ – bei dieser Aktion allerdings ohne „Mundschutzengel“. Die top-aktuelle Kampagne vom Netzwerk Innenstadt „Gemeinsam da durch – der Neuwieder Weg“ konnte perfekt integriert werden.

Zufrieden kam man dann „Zuhause“ an – um nochmals rundum weitere inzwischen vertraute Nachbarn wahrzunehmen. Im Bereich des gewoNR-Projektes >gemeinsam gärtnern< boten Stühle endlich Sitzgelegenheit und Wasser brachte Erfrischung - um dann letztmals singend "Gemeinschaft auf Distanz" zu erleben. Auch beim vertrauten „Wenn die bunten Fahren wehen“.

Ein Überbleibsel der ursprünglichen Tag der Nachbarn -2020-Planung von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. beschenkte nun Einige mit dem Gefühl: Es gibt ein „WIR IM RING“. Erst recht wertvoll in diesen besonderen Zeiten. (PM)


Mehr dazu:   Coronavirus  
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