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Nachricht vom 22.05.2020    

Achim Hallerbach begrüßt Digitalhilfsprogramm des Bundes

Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach begrüßt das 500-Millionen-Euro-Hilfeprogramm des Bundesbildungsministeriums für die Bereitstellung digitaler Endgeräte an Schulen. Er fordert, dass die Gelder zu 100 Prozent bei den Schulen ankommen müssen.

Die Schulen sollen mit digitalen Endgeräten ausgestattet werden. Symbolfoto: Wolfgang Tischler

Neuwied. In einer Pressemitteilung macht Landrat Hallerbach deutlich, dass „…das Bundesprogramm gerade jetzt in dieser Corona-Zeit, welche zu einem Digitalisierungsschub an Deutschlands Schulen geführt hat, eine wichtige Hilfe für die digitale Weiterentwicklung an unseren Schulen darstellt. Bis zur Wiederherstellung eines Regelbetriebs wird der schulische Unterrichtsalltag aus einem Mix von Präsenz in den Schulen und digital gestützten Lernphasen zu Hause bestehen.“

Damit alle Schüler daran teilhaben können, hat der Koalitionsausschuss beschlossen, zur Versorgung derjenigen, die zu Hause keine eigenen Laptops, Notebooks oder Tablets haben, 500 Millionen Euro als Soforthilfe zusätzlich zur Verfügung zu stellen.

Bund und Länder haben sich hierzu auf eine Zusatzvereinbarung zum Digital-Pakt Schule geeinigt. Die Aufteilung auf die Länder erfolgt nach dem so genannten Königsteiner Schlüssel. Schulen können den Schülern die Geräte ausleihen.

Laut Ankündigung von Bundesbildungs- und Forschungsministerin Anja Karliczek soll die Verteilung im Ermessen der Schule nach sozialen Kriterien, aber auch unter pädagogischen Gesichtspunkten erfolgen. Die Mittel können von den Schulen auch für eine Ausstattung mit Hard- und Software eingesetzt werden, die zur Erstellung von Online-Lerninhalten benötigt wird. Damit können die Schulen, die vor Ort am besten wissen, wem man wie helfen muss. Die Geräte verbleiben im Eigentum der Schulen und können auch im Regelbetrieb weiter genutzt werden.

In den letzten Wochen hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung bereits über den Digital-Pakt Schule ermöglicht, dass die Länder freie Lehrinhalte und solche kommerzieller Anbieter zur Verfügung stellen können. „Die jetzige Ausweitung der Finanzhilfe auf digitale Endgeräte halte ich für einen wichtigen Schritt und ich hoffe auf ein schlankes und unbürokratisches Verwaltungsverfahren zur Umsetzung innerhalb kürzester Zeit. Dafür ist es unabdingbar, dass das Land diese Gelder unverzüglich zu 100 Prozent „nach unten“ durchreicht, ohne dass auf dem Weg zu den Nutzern Verlust entsteht“, hofft Landrat Hallerbach abschließend.


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