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Nachricht vom 13.05.2020    

Kulturstadt Unkel aus der Vogelperspektive genießen

Die Aussichtsplattform auf dem Elsberg wurde mit der Unterstützung vom Naturpark Rhein-Westerwald und der Jagdgenossenschaft freigegeben.

Hoch über Unkel auf dem Elsberg thront die Aussichtsplattform. Foto: Thomas Herschbach für Kulturstadt Unkel

Unkel. In der Kulturstadt Unkel umfasst der „Stairway to Heaven“, die Treppe zum Himmel, 13 Stufen: Jetzt wurde die Aussichtsplattform auf dem Elsberg offiziell freigegeben.

Als im mehrfachen Sinne „überragend“ umschrieb Stadtbürgermeister Gerhard Hausen das Bauwerk aus massiver Eiche, das nunmehr auf dem Elsberg hoch über Unkel thront und vom Rheintal aus gut zu erkennen ist. Das Unternehmen Dachtechnik Schmitz & Krupp sowie der Bau- und Betriebshof der Kulturstadt Unkel platzierten das „Wahrzeichen hervorragender Zusammenarbeit“, so Gerhard Hausen, unmittelbar an der Abbruchkante des Bergplateaus zwischen Ruheliege und dem Fahnenmast oberhalb des Weinbergs „Haus am Turm“. Von der zwei Meter mal 3,50 Meter großen Kanzel genießen die Besucher in rund 2,50 Metern Höhe den unverbaubaren Blick über Unkel und den Rhein bis hin in die Eifel.

Was den Unkeler Stadtchef zu so viel Lob veranlasste, war das unkomplizierte Zusammenwirken mit dem Naturpark Rhein-Westerwald e. V. und dem Land Rheinland-Pfalz sowie der Jagdgenossenschaft Unkel, die den „13-Stufen-Plan“ maßgeblich in die Projektförderung aufgenommen und mit finanziellen Mitteln unterstützt hatten. Gerhard Hausen: „Naturpark-Geschäftsführerin Irmgard Schröer hat die Idee einer Aussichtsplattform von Anfang bis Ende wohlwollend begleitet. Kooperationen wie diese sind zugleich konstruktiv wie menschlich angenehm“.

Ebenso problemlos wie positiv verlief die Nachfrage beim Gastronomen und Winzer Bernd Siebdrat, auf dessen Grund und Boden die Aussichtplattform auf sechs jeweils rund einen Meter in die Tiefe reichenden Betonsockeln errichtet wurde.

Davon sollen nun Besucher, Beherbergungsbetriebe und Gastronomie gleichermaßen profitieren, schließlich besitze der Tourismus für Unkel als „Ausflugsziel mit besonders starkem Fremdenverkehr“ eine herausgehobene Bedeutung, betonte der Stadtbürgermeister, der den Begriff „Leuchtturmprojekt“ durchaus im übertragenen Sinne verstanden haben möchte.

Er hege zuversichtlich die Hoffnung, dass der Blick von der und auf die Aussichtsplattform den Optimismus stärke, dass nach der gegenwärtigen Corona-Krise wieder sonnigere Zeiten kommen. „Unsere touristischen Leistungsträgern wünsche ich viele Gästeankünfte mit Hunger, Durst und Übernachtungsbedarf. Möge unser Kulturstadt weiterhin im Fokus bleiben“, so Hausen. Letzteres vielleicht auch über eine Maßnahme, die noch zu verwirklichen wäre: der Fußgänger und Radfahrerbrücke zwischen Erpel und Remagen.


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