Werbung

Nachricht vom 10.04.2020    

Bereits im jetzigen Frühjahr erhöhte Waldbrandgefahr

Von Wolfgang Tischler

INFORMATION | Aufgrund der trockenen Witterung der letzten drei Wochen besteht wieder erhöhte Waldbrandgefahr. Der Wetterdienst sagt für die nächsten beiden Wochen derzeit, wenn überhaupt, nur minimalsten Niederschlag voraus. Der Februar war zwar Niederschlagsreich, aber der gesamte Winter, aufgrund des fehlenden Schnees wieder zu trocken.

Archivfoto eines Waldbrandes der Feuerwehr VG Dierdorf

Region. An Waldbrandgefahr denkt man normaler Weise nur im Sommer. Doch die Natur beginnt gerade erst zu grünen. Die Sonne erreicht den Waldboden und trocknet ihn aus. Dort befinden sich derzeit noch viel trockenes Laub und trockenes Gehölz, ein idealer Nährboden für Feuer. Dass die Gefahr real ist, hat der Einsatz von verschiedenen Feuerwehren am heutigen Karfreitag in Burglahr im Kreis Altenkirchen-Flammersfeld gezeigt. Brandursache noch unbekannt.

Ein umsichtiges Verhalten jeder Waldbesucherin und jedes Waldbesuchers kann helfen, Waldbrände zu vermeiden. Hier die empfohlenen Verhaltensregeln, die jeder ergreifen sollte, damit die Feuerwehrleute auch ein schönes und ruhiges Osterfest haben:

• Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.
• Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt). Wenn Sie diese entdecken, bitte mitnehmen.
• Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (zum Beispiel Zigarettenkippen) wegwerfen. Insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).
• Im Wald gilt vom 1. März bis 31. Oktober ein allgemeines Rauchverbot.
• Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator- und Auspuffanlagen könnten dies leicht entzünden.
• Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.
• Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen.
• Bitte beachten Sie weitergehende örtliche Beschränkungen durch entsprechende ordnungsbehördliche Verordnungen.
• Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten.



Und ist es doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Waldbrand gekommen, bitte diesen sofort bei der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 melden. Hierbei sollte eine möglichst genaue Standortangabe erfolgen.
woti


Mehr dazu:   Blaulicht  
Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Unfallflucht auf der L267 bei Raubach: Zeugen gesucht

Am Samstag (17. Oktober) ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der L267 zwischen Raubach und Wienau. ...

Kunst im Fokus: "Linzer Schnitte" von Tina van de Weyer

Der Kunstverein Linz am Rhein lädt zur letzten Vernissage des Jahres ein. Am Samstag, 31. Oktober 2026, ...

Verkehrskontrollen und Zwischenfälle in Neuwied

Im Zeitraum von Freitag bis Sonntag (16. bis 18. Oktober) ereigneten sich in Neuwied mehrere Zwischenfälle, ...

Neue Qualifizierung für Genesungsbegleiter startet 2027 in Koblenz

Menschen, die selbst eine seelische Krise durchlebt haben, verfügen über wertvolles Erfahrungswissen. ...

"Wied-Wiesn" in Neitersen: Hier feiert die Region ihr größtes Oktoberfest

Während die Landeshauptstadt ihr Oktoberfest absagen musste, war die Wiedhalle in Neitersen am 16. und ...

Wandern auf den Spuren der Geschichte Einweihung des historischen Wegs in Mammelzen

Großen Zuspruch fand der Dorfwandertag für die Einwohner in Mammelzen. Die Veranstaltung stärkte nicht ...

Weitere Artikel


Karl-Hack-Stiftung rettet 120.000 Osterhasen

Aufgrund der aktuellen Flugausfälle der Lufthansa sind leider auch alle für Ostern geplanten Service-Beigaben ...

Spazieren oder Waldbaden oder... ist das vielleicht dasselbe?

Waldbaden ist in aller Munde und tatsächlich: Wer im Wald badet, tut sich selbst, Körper, Geist und Seele ...

Vikunjas – Kleine Kamele aus Südamerika

Vikunjas leben in den Anden Südamerikas in einer Höhe von bis zu 4.800 Metern und bewohnen dort baumfreie ...

Mysteriöse Krankheit lässt Meisen sterben

Eine Leserin des NR-Kuriers fand innerhalb weniger Tage in ihrem Garten vier tote Blaumeisen. Diese wurden ...

Schwerer Motorradunfall auf der B413 bei Bendorf-Sayn

Am 10. April um 13:05 Uhr kam es auf der B 413 in der Gemarkung Bendorf/Sayn zu einem schweren Verkehrsunfall. ...

Corona in der Arbeitswelt: So machen sich Betriebe in der Region krisenfit

Quasi über Nacht wurde in vielen Betrieben der Region Homeoffice und flexibles Arbeiten notwendig. Im ...

Werbung