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Nachricht vom 09.04.2020    

Immer mehr illegale Müllentsorgung im Stadtgebiet Neuwied

Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) bekommen täglich mehrere illegale Müllablagerungen gemeldet. Für die Mitarbeiter bedeutet ist das eine zusätzliche Belastung. Zugleich appellieren sie, die Renovierung zuhause zu verschieben, da die Abfallentsorgung auf das Nötigste beschränkt ist.

Altreifen waren schon immer ein Problem bei illegalen Müllkippen. Derzeit kommen die SBN-Mitarbeiter, hier André Fischer (l.) und Michael Klein, trotz erschwerter Bedingungen wegen dem Corona-Virus kaum hinterher, um die gemeldeten Abfälle zu entsorgen. Foto: SBN

Neuwied. Altreifen und Matratzen, Bauschutt und Farbeimer, ein Kanister mit Altöl und säckeweise anderer Müll. Nur ein Auszug aus der Liste der Dinge, die die SBN derzeit täglich gemeldet bekommen. „Unsere Kollegen kommen kaum hinterher“, ärgert sich Geschäftsfeldleiter Frank Schneider. „Die Abfallentsorgung des Kreises ist in der Corona-Krise etwas eingeschränkt, aber es kann doch nicht sein, dass man dann die Umwelt als Müllkippe nutzt.“

Die Wertstoffhöfe seien zwar für Selbstanlieferungen geschlossen, aber man könne immer noch Sperrmüll und andere Dienste beanspruchen: „Bei vielen Menschen dürfte es kein Problem sein, diese Services etwas zurückhaltender oder erst später anzufordern. Die normale Abfallentsorgung geht in diesen Zeiten einfach vor.“

Schneider macht klar, dass die Arbeit der SBN-Mitarbeiter derzeit nicht einfach ist: „Ich habe großen Respekt. Sie machen trotz des grassierenden Corona-Virus ihren Job, sie klagen nicht.“ Man habe zwar Wasserkanister und Desinfektionstücher auf den Fahrzeugen: „Aber auch sie machen sich Sorgen wie jeder andere auch und haben Angst vor einer Infektion.“

In den Medien seien zwar immer wieder die Meldungen über volle Baumärkte und das erhöhte Risiko beim Einkauf zu sehen, aber ein Folgeproblem tauche dabei nicht auf: Renovierungsabfälle. „Jeder weiß, dass allein schon beim Tapetenwechsel schnell ein paar Säcke Müll und leere Farbeimer anfallen. Dann kommt plötzlich die Frage: Wohin damit?“ Schneider appelliert, sich vorher Gedanken zu machen, ob man die Möglichkeit der Zwischenlagerung hat. Besser noch: Man verschiebt die Renovierungsarbeiten um ein paar Monate.



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