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Nachricht vom 28.03.2020    

Krisentelefon beim Marienhaus Klinikum Waldbreitbach

Das Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach weitet wegen der Coronakrise ab 1. April den telefonischen Krisendienst aus. In Zeiten der Coronakrise finden viele psychisch erkrankte Menschen oder deren Angehörige kaum Ansprechpartner.

Symbolfoto

Waldbreitbach. Schon seit über 20 Jahren bietet das Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach ein Krisentelefon an. Betroffene können sich seitdem in psychischen Krisen außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen per Telefon Rat und Hilfe holen. Hier erreichen sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über langjährige Erfahrung in der psychiatrischen und psychotherapeutischen Arbeit verfügen.

Das Marienhaus Klinikum St. Antonius Waldbreitbach hat wegen der Coronakrise den telefonischen Krisendienst ausgeweitet. Psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörige erreichen ab dem 1. April unter der Telefonnummer 02638 923733 auch tagsüber Ansprechpartner, die ihnen zuhören und zum klärenden und vor allem beruhigenden Gespräch zur Verfügung stehen. Zusätzlich informieren sie die Anrufenden über Hilfsmöglichkeiten, die ihnen in der aktuellen aber auch in zukünftigen kritischen Situationen helfen können.

Die Erfahrungen zeigen, dass es dabei selten um lebensbedrohliche Krisen geht. Meist suchen Betroffene Hilfe in „Alltagsproblemen“ im Zusammenhang mit der aktuellen weltweiten Krisensituation wie bei Partnerschaftskonflikte, Einsamkeit, Ängste, Depressionen und andere psychische Erkrankungen.

Zunächst bis 30. April sind die Mitarbeiter/innen des Krisentelefons zusätzlich zu folgenden Zeiten erreichbar:
Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr
Freitag von 9 bis 15 Uhr

Darüber hinaus ist das Krisentelefon auch weiterhin zu den gewohnten Zeiten erreichbar:
Montag bis Freitag von 17 bis 21 Uhr,
An Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 21 Uhr,
Telefonnummer des Krisentelefons: 02638-923733.


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Kommentare zu: Krisentelefon beim Marienhaus Klinikum Waldbreitbach

1 Kommentar

DANKE! Herzlich DANKE schreibe ich in der Hoffnung, dass viele Menschen - die genau so eine Hilfe benötigen - von diesem Angebot erfahren.
Ich werde diese Meldung zusätzlich weiter verbereiten, da ich sowohl in der Selbst-Hilfe sowie auch mit professionellen Angeboten vernetzt bin. Bei der Gelegenheit erinnere ich gerne an Irmgard Hoffmann, der Gründerin der NR-SHG für Angehörigen psychisch erkrankter Menschen in Neuwied und "damals" Mitinitiatorin vom Krisentelefon. Außerdem aktuell auch an Monika Zindorf von unserem Landesverband - welcher in 2020 auf 25 Jahre familien- selbsthilfe-psychiatrie blicken kann.
#1 von Hildegard Luttenberger, am 29.03.2020 um 10:25 Uhr

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