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Nachricht vom 18.03.2020    

Corona-Krise - Hinweise zu aktuellen Allgemeinverfügungen

INFORMATION | Die Bundes- und Landesregierungen haben die notwendigen Maßnahmen beschlossen um die dynamische Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Die Landkreise sind nun verpflichtet diese Allgemeinverfügungen entsprechend umzusetzen. Im Konkreten heißt dies, dass die Ordnungsämter und Polizei kontrollieren werden, ob vor Ort die erlassenen Allgemeinverfügungen auch umgesetzt werden. Im Kreis Neuwied gibt es aktuell 46 Fälle.

Symbolbild

Neuwied. Oberstes Ziel ist es soziale Kontakte möglichst weitgehend zu minimieren oder zu verhindern, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und besten Falls zu verhindern. Es ist eine restriktive Auslegung der Allgemeinverfügung angezeigt. Dies bedeutet Nagel-, Sonnen- und Tattoo-Studios sind keine Betriebe des Gesundheitswesen, sind also zu schließen. Gleiches gilt für Eisdielen und -cafés, die keine Speisegaststätten sind. Speisegaststätten und Imbissbetriebe dürfen nur noch bis 18 Uhr geöffnet sein, einschließlich des Außenbereichs. Für den Hol- und Bringservice von Speisen besteht diese Einschränkung nicht. Hier sind aber Abstandsregelungen bei den Wartenden einzuhalten, wie es bereits bei zum Beispiel Apotheken realisiert wird.

Private Feiern als geschlossene Gesellschaft in Gaststätten, sind ebenso wenig erlaubt, wie private Zusammenkünfte in Parks und Anlagen. Dies gilt wiederum nicht für Beerdigungen im engsten Familienkreis. Während Hundeschulen oder Schlüsseldienste, Schuhreparatur oder Restpostenläden, auch wenn sie ein begrenztes Angebot an Lebensmitteln oder Drogeriewaren anbieten, klar unter die Regel fallen und geschlossen werden müssen. Gleiches gilt bei Campingplätzen die ebenfalls geschlossen werden müssen, da sie als Übernachtungsangebote für touristische Zwecke gesehen werden.

„Schon aus dieser sicherlich nicht vollständigen Liste ist erkennbar, vieles sollte sich aus der menschlichen Vernunft ergeben. Es sollte das allgemeine Ziel sein, Kontakte mit möglichen Infizierten zu vermeiden. Denken Sie bei Allem an Ihren Selbstschutz und den Schutz ihrer Mitmenschen!“, bewertet Landrat Achim Hallerbach die nun angelaufenen Maßnahmen.

Menschen, die Kontakt zu den Pflegestützpunkten aufnehmen, sind in der Regel aufgrund ihres Alters und/oder ihres Gesundheitszustandes ebenfalls schützenswert. „Deshalb haben sich die Träger der Pflegestützpunkte am Montagnachmittag dazu entschieden, alle Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz für den Kundenverkehr zu schließen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung von Coronainfektionen findet keine persönliche Beratung in den Pflegestützpunkten mehr statt“, so der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert.

Deshalb können momentan auch keine persönlichen Besuche im häuslich-familiären Bereich erfolgen. Die Maßnahme gilt zunächst bis Ende der Osterferien in Rheinland-Pfalz (19. April 2020). Personen, die Hilfe benötigen, bekommen diese aber weiterhin per Telefon oder E-mail. Die Kontaktdaten finden Sie hier. (PM Kreisverwaltung)





Bisherige Artikel zu dem Thema:
17. März: Kreis Neuwied hat aktuell 36 Coronafälle – Fieberambulanz läuft
16. März: Massive Einschnitte im öffentlichen Leben in Rheinland-Pfalz
15. März: Kreis Neuwied richtet Fieberambulanz für Coronafälle ein
14. März: Coronavirus: Fieberambulanz im Kreis Neuwied kommt
14. März: Coronavirus: Veranstaltungen über 75 Teilnehmer werden verboten
12. März: Sechster Coronafall im Landkreis Neuwied
11. März: Kreisgesundheitsamt Neuwied informiert zur aktuellen Corona-Virus-Situation
10. März: Corona: Kreis und Verbandsgemeinden verzichten auf eigene Veranstaltungen
9. März: Zweiter Coronafall im Kreis Neuwied bestätigt
9. März: Coronavirus: Mobile Versorgungseinheiten in Koblenz eingerichtet
8. März: Kreis Neuwied und Krankenhaus Linz bestätigen Corona-Fall
2. März: Coronavirus: Verdacht in Windhagen hat sich nicht bestätigt
1. März: Kita Windhagen bleibt Montag geschlossen - Verdacht Coronavirus
29. Februar: Im Katastrophenfall: Diese Lebensmittel sollten vorrätig sein
27. Februar: Gesundheitsamt Neuwied informiert über Coronavirus
Coronaviren in Deutschland: BARMER schaltet Hotline




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