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Nachricht vom 16.03.2020    

Koblenz und Mayen: Fieberambulanzen nur noch für Bürger aus Stadt und Kreis

Die beiden Fieberambulanzen in Mayen und der Stadt Koblenz können ab sofort nur noch Bürger, die im Stadtgebiet oder im Landkreis Mayen-Koblenz ihren Wohnsitz haben, behandeln. Dazu wird es gegebenenfalls nötig sein, den Personalausweis vorzuzeigen, damit eine wohnortbezogene Vorauswahl getroffen werden kann.

Koblenz. Da in einigen umliegenden Landkreisen noch keine Fieberambulanzen eingerichtet sind, suchten in den vergangenen Tagen Bürger aus benachbarten Landkreisen die Ambulanzen in Mayen und Koblenz auf und brachten diese damit über ihre Belastungsgrenzen. Allein am 13. März kamen nach Mayen von 98 Untersuchten 53 aus dem Umland. In Koblenz waren von 331 Untersuchten 192 keine Bürger des Landkreises Mayen-Koblenz oder der Stadt Koblenz.

Deshalb haben sich Stadt Koblenz sowie der Landkreis Mayen-Koblenz zum Handeln entschlossen. „Die beiden Ambulanzen haben seit deren Inbetriebnahme einen herausragenden Stellenwert für das Gesundheitswesen. Unsere Fieberambulanzen sind aber auf die vielen Bürger anderer Landkreise nicht eingestellt und halten die Situation nicht über einen längeren Zeitraum durch. Wir müssen unsere Bürger schützen und gehen daher diesen Schritt“, betonen Landrat Dr. Alexander Saftig und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs.




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Außerdem weisen sie nochmals darauf hin, dass nur Menschen mit schweren Symptomen die Fieberambulanzen aufsuchen sollen. „Es erscheinen zu viele Menschen vor Ort, die symptomfrei sind und sich prophylaktisch testen lassen möchten. Auch das sprengt das System“, sagen Landrat und Bürgermeisterin.

Bürger anderer Landkreise sollen sich an die dortigen Ambulanzen oder die für sie zuständigen Gesundheitsämter wenden.



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