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Nachricht vom 05.03.2020    

Viele Patientinnen erfolgreich behandelt

Doppelte Auszeichnung für Chefarzt Prof. Dr. Richard Berger und das Team der Frauenklinik des Marienhaus Klinikums St. Elisabeth: Innerhalb weniger Wochen sind das Brustzentrum und das gynäkologische Krebszentrum erfolgreich rezertifiziert worden. Damit bescheinigen die Gutachter der Neuwieder Frauenklinik, dass sie zusammen mit ihren Kooperationspartnern Frauen, die an Krebs erkrankt sind, nach höchsten medizinischen Standards erfolgreich behandelt.

Chefarzt Prof. Dr. Richard Berger (Mitte) und die Oberärzte Dr. Maria Theresia Greve und Mehmet Yigit mit den Zertifikaten. Foto: hf

Neuwied. Das gynäkologische Krebszentrum – hier werden Frauen mit Karzinomen des Unterleibes behandelt – wurde vor zwei Jahren zertifiziert. Die Qualität der Behandlung wurde nun erstmals im Rahmen eines Audits auf den Prüfstand gestellt. Das Brustzentrum, das Neuwied zusammen mit dem Schwesterkrankenhaus in Bad Neuenahr betreibt, ist schon seit 2007 zertifiziert. Die Gutachter von OnkoZert bestätigten jetzt zum wiederholten Male, dass beide exzellente Arbeit leisten.

In eine Rezertifizierung werden auch die Kooperationspartner wie Radiologen, Onkologen, Nuklearmediziner und Strahlentherapeuten in die Überprüfung mit einbezogen. Dabei legen die Auditoren Wert auf eine enge Verzahnung der Kooperationspartner, transparente Arbeitsabläufe und eine reibungslos funktionierende Kommunikation untereinander. In Neuwied und Bad Neuenahr ist das der Fall: So finden beispielsweise wöchentlich Tumorkonferenzen statt, an denen neben den behandelnden Ärzten aller Fachdisziplinen auch Therapeuten, Sozialarbeiter, Psychologen, Seelsorger und Fachpflegekräfte teilnehmen. Der Befund jeder einzelnen Patientin wird in der Tumorkonferenz besprochen und gemeinsam die Therapiepläne festgelegt, die den meisten Erfolg versprechen. Das garantiert den betroffenen Frauen eine bestmögliche ganzheitliche Versorgung.




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Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Rezertifizierung sind die langfristigen Behandlungsergebnisse, die die Gutachter anhand anonymisierter Patientinnendaten überprüfen. „Wir können damit nachweisen, dass wir in unseren Abteilungen viele Patientinnen erfolgreich behandelt haben“, freut sich Prof. Berger.

Berger und sein Team greifen dabei auch gezielt die Fortschritte und neuen Erkenntnisse in der Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen auf. So werden (um nur zwei Beispiele zu nennen) Patientinnen, die an einem Karzinom des Gebärmutterkörpers erkrankt sind, zwischenzeitlich computer-assistiert minimalinvasiv operiert. Die Rezidivrate ist dadurch signifikant gesunken. Außerdem gelingt es dank neuer Medikamente immer besser, die therapeutische Strategie individuell abzustimmen und die hohe Belastung, der die Patientin ausgesetzt ist, signifikant zu reduzieren.


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