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Nachricht vom 01.03.2020    

Künstlerin Susanne Krell zeigt Werke im Roentgen-Museum Neuwied

Am Sonntag, 1. März 2020, eröffnete Landrat Achim Hallerbach mit Museumsdirektor Bernd Willscheid im Roentgen-Museum Neuwied die Kunstausstellung „Susanne Krell – zurzeit_hier“. Zur Einführung sprach die Kunsthistorikerin Anne-Kathrin Hinz M.A. vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn. Die Eröffnung wurde von Shushan Hunanyan am Klavier musikalisch umrahmt.

Fotos: pr

Neuwied. Die vor allem im Köln-Bonner Bereich, aber auch international bekannte Künstlerin Susanne Krell ist mit Neuwied und dem Roentgen-Museum viele Jahre verbunden. Eine Zeit lang lebte sie in Neuwied und im Landkreis und präsentiert dort in Einzel- und Gruppenausstellungen ihre Werke. Eine Wandgestaltung aus dem Jahre 2000, im Rahmen eines „Kunst am Bau“-Wettbewerbes entstanden, schmückt das Foyer des ehemaligen Kreisständehauses, heute Kreisverwaltung Neuwied.

Die Ausstellung „zurzeit_hier“ im Roentgen-Museum zeigt zentrale Arbeiten Susanne Krells der zurückliegenden drei Jahrzehnte. Die Schau spürt dabei nicht nur den vielfältigen Entwicklungen und Facetten ihres Schaffens nach, sondern steht im Wechselspiel mit der Geschichte des ältesten Museums des mittelrheinischen Landkreises Neuwied.

Dreh- und Angelpunkt der Arbeit Susanne Krells sind die seit 1991 entstehenden Frottagen von Räumen, Straßen, Plätzen und Gebäuden. Das Interesse gilt dabei jedoch nicht vornehmlich den durch Abrieb von Kreiden auf Papier entstandenen Strukturen, sondern vielmehr den Vorstellungen, Ideen, Konstruktionen und Erinnerungen, die die menschliche Kultur den jeweiligen Orten eingeschrieben hat.

Davon ausgehend erzählt Susanne Krell Geschichten und Geschichte, spürt Ideen und Konstrukten nach, erforscht die in Orten kondensierten Erinnerungen und eröffnet weitere Assoziationsfelder und Anknüpfungspunkte. Die Frottage bleibt dabei die Grundlage für sich weiterentwickelnde Konzepte und Werke in den Medien Malerei, Installation, Fotografie und Video.

Als Begleitveranstaltung wird die Kunsthistorikerin Anne-Kathrin Hinz M.A. vom Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn am Sonntag, 22. März, von 14 bis 16.30 Uhr durch die Ausstellung führen.

„zurzeit_hier“ ist der erste Teil einer Doppelausstellung, die unter dem Titel „zurzeit_und weiter“ ab dem 4. März 2020 im Kunstmuseum Bonn aus Anlass der Verleihung des Ida Dehmel-Kunstpreises der GEDOK an Susanne Krell ihre Fortführung findet.

Die Ausstellung ist bis Sonntag, 12. April, zu sehen. Eine Führung findet am Sonntag, 22. März, von 14 bis 16.30 Uhr statt. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro. Samstags ist der Eintritt frei. Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags, 11 bis 17 Uhr, sowie samstags und sonntags, 14 bis 17 Uhr. An Karfreitag, 10. April, bleibt die Ausstellung geschlossen. Alle Ausstellungsräume sind barrierefrei erreichbar.


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