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Nachricht vom 25.02.2020    

Bundesregierung lädt Bürger aus Güstrow zum Austausch nach Neuwied

Anlässlich von 30 Jahren Friedlicher Revolution und Deutscher Einheit finden 16 Begegnungs- und Dialogveranstaltungen zwischen deutsch-deutschen Partnerstädten statt. Am 28. März 2020 in Neuwied.

Foto von weiteren Veranstaltungen in Deutschland: Karsten Thielker.

Neuwied. Unter dem Motto „Deutschland im Gespräch: Wie wollen wir miteinander leben?“ reisen Bürgerinnen und Bürger aus Güstrow für ein Wochenende nach Neuwied. Mit Begegnungen zwischen deutsch-deutschen Partnerstädten möchte die Bundesregierung zum offenen und kritischen Erfahrungsaustausch über den Prozess der Deutschen Einheit anregen. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Anmeldung ist ab sofort möglich.

„Mit der Veranstaltung möchten wir daran mitwirken, dass unser Land auch im 30. Jahr seiner Einheit weiter zusammenwächst. Es geht darum, aufeinander zuzugehen, gemeinsam Vergangenes aufzuarbeiten, unterschiedliche Erfahrungen und Meinungen kennenzulernen“, sagt Prof. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“, auf deren Initiative hin die Veranstaltung organisiert wird. Der Blick wird während des Dialogs auch in die Zukunft gerichtet: Gemeinsam werden Ideen für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilen Deutschlands entwickelt.

Neben den moderierten Diskussionen gibt es für die Teilnehmenden auch bei gemeinsamen Mahlzeiten und einem Kulturprogramm vielfältige Möglichkeiten, ins Gespräch zu kommen. Alle Dialoge werden wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Die Ergebnisse der Diskussionen fließen in politische Handlungsempfehlungen ein, die die Kommission im Herbst 2020 an die Bundesregierung übergeben wird.

Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, unterstützt die von der Bundesregierung initiierte Begegnungs- und Dialogveranstaltung am 28. März: „Ich freue mich, dass Neuwied zu den gastgebenden Kommunen der bundesweiten Aktion "Deutschland im Gespräch" gehört und möchte die Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu einladen, mitzumachen und sich einzubringen in den Dialog über die Gestaltung des Zusammenlebens. Sich kennenzulernen und auszutauschen sind Voraussetzungen für ein gutes Miteinander.“

Arne Schuldt, Bürgermeister von Güstrow, teilt die Vorfreude: „Weil die Zusammenarbeit mit Neuwied schon vor dem Mauerfall bestand, hat sie für uns eine besondere Bedeutung. Wir freuen uns im Jahr 30 der deutschen Wiedervereinigung auf ein tolles Treffen in Neuwied.“
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.deutschland-im-gespraech.de. Die Teilnahme ist kostenlos.

Schülerreporter gesucht
Die Bundesregierung lädt Schülerinnen und Schüler aus Neuwied und Güstrow ein, die Veranstaltung als Reporterinnen und Reporter zu begleiten. Unter professioneller Anleitung stellen sie in Neuwied einen Videobericht für die offizielle Website und die Social-Media-Kanäle des Jubiläumsjahres her.

Hintergrund
Die Bundesregierung möchte den 30. Jahrestag des Mauerfalls und der Deutschen Einheit als ein für ganz Deutschland verbindendes Jubiläum begehen, das auch ein Bewusstsein dafür schafft, dass die Deutsche Einheit ein Prozess ist, der noch nicht abgeschlossen ist. Das Jubiläumsjahr soll das gemeinsame und gegenseitige Verständnis für die Leistungen fördern, die zur Wiedervereinigung geführt haben und für das Zusammenwachsen von Ost und West erbracht wurden.

Zur Erarbeitung der Ausgestaltung der Feierlichkeiten hat die Bundesregierung die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ eingesetzt. Sie besteht aus 22 Personen aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur sowie Zivilgesellschaft. Den Vorsitz der Kommission hat Herr Ministerpräsident a.D. Matthias Platzeck inne. Stellvertretender Vorsitzender ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Marco Wanderwitz, MdB. (PM)

Weitere Informationen in diesem Video




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