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Nachricht vom 04.02.2020    

Alina Schülzchen aus Windhagen wird beim Ravensburger Tourismustag ausgezeichnet

Die Tourismuswirtschaft boomt – und steht vor immer neuen Herausforderungen. Unter dem Titel „Tourismus: Blick(t) in die Zukunft“ stellte sich der 16. Ravensburger Tourismustag nun Themen wie der Digitalisierung, dem Klimawandel oder neuen Entertainmentformaten. Bei der Veranstaltung wurden unter anderem Alina Schülzchen aus Windhagen für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten an der DHBW Ravensburg ausgezeichnet.

Alina Schülzchen (rechts) nahm die Auszeichnung entgegen. Foto: Touritag

Windhagen. Die wissenschaftliche Leistung der Absolventen des Studiengangs sichtbar machen und die aktuell Studierenden zu motivieren sind die Ziele der Auszeichnung. Dotiert sind die Preise jeweils mit 500 Euro – dank der Unterstützung der Friedrich Hospitality Foundation. Die noch junge Stiftung hat es sich zum Ziel gesetzt, Grundlagen für eine solide Ausbildung im Gastgewerbe zu schaffen. Erste Projekte laufen bereits in Afrika. Aber auch hierzulande ist dies Michael und Christina Friedrich ein Anliegen.

Alina Schülzchen punktete mit ihrer Arbeit:
Die Customer Journey des Breidenbacher Hofs – eine Analyse der Post-stay Phase der Customer Journey im Vergleich mit ausgewählten Häusern der Selektion Deutscher Luxushotels.

Alina Schülzchen hat ihren Abschluss ebenfalls im Studienschwerpunkt Hotel- und Gastronomiemanagement gemacht, ihr Partnerunternehmen war der Breidenbacher Hof. Sie hat in ihrer Arbeit einen qualitativen Blick gerichtet auf die Interaktion ihres Hotels mit seinen Gästen, verbunden mit einer Analyse anderer Hotels dieser Kategorie. Nach ihrem Studium arbeitet sie am Tegernsee, im Althoff Seehotel Überfahrt.



Eingebettet war die Preisverleihung in den 16. Ravensburger Tourismustag und seinen Blick auf die Zukunft der Branche. Michael Buller vom Verband Internet Reisevertrieb etwa sprach über die technischen Möglichkeiten, die unseren Alltag verändern. Er wagte die These, dass sich „durch die Vernetzung die Branchen sowieso auflösen“. Bestes Beispiel: Das Reiseportal Expedia war keine Erfindung der Branche selbst, sondern von Microsoft. Im letzten Jahr haben Online-Buchungen der Haupturlaubsreise im Jahr erstmals die persönliche Buchung im Reisebüro überholt. Ist das Reisebüro als Mittler also bald ein Auslaufmodell?

Die Zukunft heißt auch Klimawandel, und den beleuchtete Prof. Dr. Anja Brittner-Widmann am Beispiel der Region Bodensee. Skeptisch-optimistisch lautet hier die Prognose. Je nach Modell könnte das Wetter hierzulande im Jahr 2080 vergleichbar mit Pamplona oder mit den Seychellen sein. Mehr heiße Tage könnten den Tourismus ankurbeln, für die Skiregionen sieht es allerdings weniger gut an. (PM)


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