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Nachricht vom 29.01.2020    

Kreisgesundheitsamt Neuwied informiert über Coronavirus

Die gute Nachricht zuerst: Das Robert-Koch-Institut (RKI) erachtet derzeit das Risiko, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren als gering. Auch wenn die Auswirkungen des Coronavirus teilweise dramatisch erscheinen, gebe es in Deutschland keinen Grund zur Panik. Übertragungen von Mensch zu Mensch seien zwar möglich, erfolgten nach WHO-Informationen aber nur bei engem Kontakt mit infizierten Menschen.

Corona Virus im Inneren des Körpers (Foto: peterschreiber.media)

Hinweise zur aktuellen Situation
Neuwied. Das Kreisgesundheitsamt Neuwied veröffentlicht deshalb Hinweise zur aktuellen Situation: Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot. Die Symptome gleichen denen eines grippalen Infekts, wie zum Beispiel Fieber, Husten und Schnupfen. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.

Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf den Coronavirus zusätzlich weitere Risikofaktoren erfüllt sind: Das Coronavirus kommt als Krankheitsursache nur dann in Betracht, wenn Kontakt zu einem Erkrankten bestand oder wenn man sich bis maximal 14 Tage vor Krankheitsbeginn in einem Risikogebiet aufgehalten hat“ Das Risikogebiet ist nach aktuellem Stand nur die chinesische Provinz Hubei, in der die Stadt Wuhan liegt.

Wenn Symptome auftreten, ist der Auslöser aber weitaus wahrscheinlicher die Grippe als das Coronavirus, lautet die Einschätzung der Gesundheitsexperten. Wer trotzdem den Verdacht hat, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, dem stehen sowohl die niedergelassenen Ärzte als auch das Kreisgesundheitsamt nach telefonischer Voranmeldung zur Verfügung. Außerhalb der Sprechzeiten besteht die Möglichkeit, mit einer Bereitschaftspraxis (Telefon 116117) telefonischen Kontakt aufzunehmen.

Den Notruf 112 sollte man nur im Notfall wie akuter Atemnot nutzen und auch dort auf den Aufenthalt in einem Risikogebiet hinweisen. Wichtig ist die telefonische Vorankündigung, damit die aufnehmende Gesundheitseinrichtung entsprechende Vorkehrungen treffen kann.

Das Kreisgesundheitsamt steht bereits in engem Kontakt mit den niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern sowie im informatorischen Austausch mit dem übergeordneten Fachministerium und den Aufsichtsbehörden.

Wie kann man sich vor Ansteckung schützen?
In Anbetracht der Grippesaison aber auch sonst sind folgende Maßnahmen überall und jederzeit für den Eigenschutz angeraten: Gründliche Händehygiene – diese gelingt in fünf Schritten. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen. Dass Händewaschen tatsächlich die Häufigkeit von Infektionskrankheiten senkt, wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Des Weiteren sollte man grundsätzlich Hustenhygiene einhalten, das heißt Niesen und Husten in die Armbeuge und Abstand zu Erkrankten halten. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der jahreszeittypischen Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

Die akuten Risikogebiete und viele weitere aktuellen Informationen können jederzeit auf der Internetseite des Robert Koch Institutes abgerufen werden.


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