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Nachricht vom 27.01.2020    

Job-Center Neuwied informiert über Jahresergebnisse 2019

Der Leiter des Jobcenters, Manfred Plag und sein Stellvertreter Frank Potthast informierten die Mitglieder der Trägerversammlung des Jobcenters Neuwied über die Jahresergebnisse 2019. 2024 Menschen, die ihre Leistungen zum Lebensunterhalt vom Jobcenter bezogen, wurden 2019 in Arbeit vermittelt. Darunter befinden sich 548 Menschen mit Fluchthintergrund.

Von links: Manfred Plag (Geschäftsführer), Michael Mahlert (Vorsitzender der Trägerversammlung), Karl-Ernst Starfeld (Leiter Arbeitsagentur Neuwied), Agnes Ulrich, Helmut Neitzert, Anita Baljevic, Mario Görgens, Michael Christ, Frank Potthast (Stellvertretender Geschäftsführer Jobcenter), Volker Mendel. Foto: pr

Neuwied. Auch 99 Langzeitarbeitslose konnten mit Hilfe des Anfang 2019 in Kraft getretenen Teilhabechancengesetzes nach mindestens sechs Jahren Arbeitslosigkeit wieder den Schritt ins Berufsleben schaffen. „Hinter dieser Zahl stehen viele Einzelschicksale, für die diese Veränderung eine bedeutende Wende in ihrem Leben ist“, so Manfred Plag. Mit dem Gesetz werden Arbeitslose gefördert, die innerhalb der letzten sieben Jahre mindestens sechs Jahre Hartz IV bezogen haben.

Es gibt Lohnkostenzuschüsse bis zu 100 Prozent des Arbeitsentgelts für die Dauer von bis zu fünf Jahren „Das Teilhabechancengesetz hat sich in erster Instanz als äußerst wirksam und erfolgreich erwiesen. Nun geht es darum, diese Menschen auch nachhaltig im Arbeitsverhältnis zu halten“, so Plag. Engmaschiges Coaching und Unterstützung von Arbeitnehmern und Arbeitgebern würden hierzu angeboten und auch in Anspruch genommen. Erfreulich ist aus Sicht des Jobcenters, dass ein hoher Anteil der Arbeitgeber aus der Privatwirtschaft kommt.

Auch die Integration von Flüchtlingen ins Erwerbsleben ist eine Aufgabe des Jobcenters Neuwied, deren Erfolgszahlen für sich sprechen. Insgesamt wurden 548 Flüchtlinge in Arbeit vermittelt – ein Plus von 90 im Vergleich zum Vorjahr. Michael Mahlert, Vorsitzender der Trägerversammlung: „Das Jobcenter Neuwied leistet wirklich sehr gute Arbeit. Die zur Verfügung stehenden Instrumente werden hier optimal eingesetzt – ein Ergebnis, das man nur erzielen kann, wenn die Mitarbeiter flexibel agieren und reagieren und ihren Job mit viel Engagement ausüben.“



Erfreulich ist ebenfalls, dass die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften kontinuierlich seit 2017 sinkt. Im vergangenen Jahr sank die Zahl um 335 auf 10.769 Personen. Dabei handelt es sich bei 7.014 Personen (2018:7.399) um erwerbsfähige Leistungsbezieher. Davon wurden 5.500 Personen im vergangenen Jahr mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen - wie Förderung der beruflichen Weiterbildung, Eingliederungszuschüssen oder Aktivierungsmaßnahmen - gefördert. „Geschäftspolitisches Ziel des Jobcenters ist es, die Hilfebedürftigkeit zu vermeiden oder zu überwinden – und dazu brauchen wir entsprechende Mittel und Personal“, so Frank Potthast. Dem Neuwieder Jobcenter steht 2020 für die Eingliederung in Arbeit der zu betreuenden Kunden ein Budget von rund 8,7 Millionen Euro zur Verfügung.




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