Werbung

Nachricht vom 20.01.2020    

Fuchsjagd ja oder nein - Die Meinungen gehen weit auseinander

Von Wolfgang Tischler

Der Landesjagdverband Kreisgruppe Neuwied ruft für die Woche vom 2. bis 9. Februar zur Jagd auf den Rotfuchs auf. Dies hat das Aktionsbündnis Fuchs auf den Plan gerufen und die Tierschützerin Daniela Augustin hat alle betroffenen Bürgermeister angeschrieben und dem NR-Kurier eine Kopie übersandt. Sie fordert die Jagd abzublasen und den Fuchs zu schützen.

Jagen ja oder nein? Foto: Wolfgang Tischler

Neuwied. Von den Bürgermeistern erhielten wir die Information, dass sie hierfür nicht zuständig seien. Wir haben den Landesjagdverband Neuwied um Stellungnahme gebeten und listen nachstehend die gravierendsten Vorwürfe auf und die jeweilige Stellungnahme dazu.

Fuchswochen während der Paarungszeit
„Es ist absolut unverantwortlich während der füchsischen Paarungszeit derart intensiv Füchse zu bejagen. Man nutzt hier nicht nur die Unachtsamkeit der paarungsbereiten Tiere aus, sondern nimmt darüber hinaus billigend in Kauf hochträchtige Tiere oder gar Elterntiere zu töten. Im Jahresverlauf gesehen töten Jäger in der Paarungszeit die meisten Füchse“, konstatiert die Tierschützerin.

Der Landesjagdverband hält dagegen: „Die Paarungszeit des Fuchses findet auch in den Monaten Januar und Februar statt. Insoweit ist schon der Hinweis, dass tragende Fähen durch die Jägerschaft erbeutet werden nicht zutreffend. Die Fuchsbejagung orientiert sich zum einen an der durch den Gesetzgeber vorgegebenen Jagdzeit und endet hier bei uns im Kreis Neuwied spätestens Mitte Februar. Keinesfalls werden trächtige Fähen im März, April oder Mai geschossen, wenn diese hochträchtig sind oder bereits gesetzt haben.“

Üben am Fuchs?
Darüber hinaus werden Revierinhaber darum gebeten besonders revierlosen Jägern und Jungjägern die Chance auf die Fuchsjagd zu ermöglichen. Es beschleicht einen der Gedanke, dass die Unerfahrenen an den Füchsen üben dürfen. Man könnte meinen, dass beim Fuchs Fehlschüsse beziehungsweise "waidwund geschossene Tiere" nicht so tragisch sind.... Erschwerend hinzu kommt, dass revierlose Jäger ohnehin nicht viel Bezug zum jeweiligen Revier und den dort heimischen Tieren haben.

Landesjagdverband: „Gerade Jungjäger, die ihre Jagdscheinausbildung mit anschließender Prüfung hinter sich gebracht haben und nun in den Revieren jagen dürfen sind sowohl was die theoretischen als auch die praktischen Kenntnisse der Jagd angeht bestens ausgebildet und selbstverständlich in der Lage, sicher zu schließen und Wildtiere nach den Grundsätzen des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit zu erlegen. Keinesfalls kann hieraus der Rückschluss gezogen werden, dass es sich dabei um „Jäger 2. Klasse“ handele, die ihr Handwerk nicht verstehen. Diese Annahme ist falsch und entbehrt darüber hinaus jeglicher Grundlage.“

Sündenbock Fuchs
Füchse müssen leider für viele Missstände in unserer Kulturlandschaft als Sündenbock herhalten. Stattdessen sollten sinnvolle und nachhaltige Konzepte zum verbesserten Umwelt-, Natur-, Arten- und Wildtierschutz erarbeitet und gegen die Unvernunft anderer Interessengemeinschaften durchgesetzt werden. Aktivitäten wie beispielsweise die Jagd, haben bisher in keinster Weise zu den gewünschten Ergebnissen geführt! Dies lässt sich beispielsweise anhand verschiedener Streckenzahlen der Jagdverbände deutlich belegen.

Landesjagdverband: „Es sei vorangestellt, dass die Fuchspopulation über viele Jahrzehnte hinweg stabil ist und darüber hinaus auch fortgesetzt ansteigt. Keinesfalls ist es so, dass der Fuchs im Kreis Neuwied gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht ist. Insbesondere die milden Winter der letzten Jahre haben dazu geführt, dass die Fuchspopulation stetig angewachsen ist. Vor diesem Hintergrund ist auch eine intensive Bejagung des Fuchses notwendig.

Die Notwendigkeit der Fuchsbejagung ergibt sich zum einen daraus, dass der Fuchs die Wildart ist, die für die Übertragung von teilweise gefährlichen Erkrankungen maßgebend verantwortlich ist. Die Tollwut, die Fuchsräude und auch der Fuchsbandwurm sind Erkrankungen, die insbesondere auch für den Menschen, Hunde und andere Wildtiere gefährlich sein können. Die stetig gestiegene Fuchs-Population führt so auch dazu, dass Krankheiten schneller beziehungsweise leichter übertragen werden. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass gerade aktuell die Fuchsräude im nördlichen Teil des Landkreises Neuwied deutlich zugenommen hat.

Eine starke Fuchspopulation bedeutet jedoch auch große Nachteile für die in ihrem Bestand nicht mehr so reichlich vorkommenden Niederwildarten. Die Flurbereinigung der vergangenen Jahrzehnte und eine Intensivierung der Landwirtschaft haben es gerade für Feldhasen, Rebhühner, Fasane und andere der Wildarten deutlich schwieriger gemacht, in der Feldflur zu überleben. Eine starke Fuchspopulation mit vielen Nachkommen bedeutet jedoch auch, dass die Füchse intensiv jagen und beim Niederwild Beute machen.“

Stabile Population in Nationalparks

Die Naturschützerin verweist darauf, dass die Population in Nationalparks stabil sei und die Füchse dort weniger Junge bekämen. Zusammenfassend „kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die Fuchsbejagung nicht nur sinnlos, sondern sogar kontraproduktiv und aus ökologischer, gesundheitlicher sowie ethischer Sicht abzulehnen ist!“, so Daniela Augustin

Landesjagdverband: „Ein besonderes Augenmerk gilt natürlich kranken Füchsen und solchen, die eher schwach oder kränklich erscheinen. Soweit Frau Augustin sich auf wissenschaftliche Erhebungen, Gutachten und Untersuchungen bezieht, so können wir hierzu leider mangels hinreichender Anknüpfungstatsachen nicht konkret Stellung nehmen. Die Untersuchungen, die von Frau Augustin erwähnt werden, müssten konkret benannt und offengelegt werden, damit nachvollzogen werden kann, inwieweit die dort gewonnenen Ergebnisse überhaupt auf die Jagdreviere im nördlichen Rheinland-Pfalz übertragen werden können.

Gleiches gilt auch für die Vergleiche der Populationen mit den Populationen in einem Nationalpark. Lebensumstände, Topographie und die Bewirtschaftung der jeweiligen Lebensräume in einem Nationalpark können nicht mit den Gegebenheiten außerhalb eines Parks verglichen werden. Lassen Sie uns damit zusammenfassend feststellen, dass die Jägerschaft im Kreis Neuwied nach den Maßgaben des Bundes - und Landesjagdgesetzes jagt, Jagd - und Schonzeiten selbstverständlich beachtet und darüber hinaus tierschutz- und waidgerecht jagt. Die Bejagung der Füchse ist aus den eingangs dargestellten Gründen notwendig, sie dient insgesamt der Erhaltung eines artenreichen und gesunden Wildbestandes sowie der Pflege und Sicherung seiner Lebensgrundlagen.“
woti


Jetzt Fan der NR-Kurier.de Lokalausgabe Neuwied auf Facebook werden!


Kommentare zu: Fuchsjagd ja oder nein - Die Meinungen gehen weit auseinander

8 Kommentare

Schade, dass das Frage-/Antwort-Spielchen nicht anders herum gespielt wurde: Jäger stellen Thesen auf, Tier-/Umweltschützer widerlegen diese. So lässt man den Grünröcken jede Menge Platz, ihre Monologe zu führen, wie sie dies seit nunmehr fast 100 Jahren tun. Dererseits besteht nach wie vor kein Interesse daran, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in ihre Tötungspraxis einfließen zu lassen. Einige wenige haben mittlerweile die Nützlichkeit und Notwendigkeit der Füchse verstanden - leider sind diese Jäger in der Minderheit. Wiesenbrüter... Das ewige Thema. Wenn ich sehe, wie unsere Landwirtschaft immer weitere Wiesenflächen pflügt, Felder spritzt, in denen Feldlerchen brüten..., dann wird es Zeit die wahren Verantwortlichen heranzuziehen: uns Menschen! Es wird Zeit für ein Verbot der Fuchsjagd - zugunsten unserer Natur!
#8 von Gaby Strasser , am 24.01.2020 um 09:48 Uhr
Ein ganz klares NEIN, zur Fuchsjagd! Ihr Leute von der Jägerschaft,
eure lächerlichen und fadenscheinigen Argumente, ziehen einfach nicht mehr,
um euer mörderisches Treiben zu rechtfertigen. Wir Normalos, glauben die Märchen nicht mehr,
von euch und haben uns längst gut informiert. Die Tollwut ist seit 2008 kein Thema mehr, in Deutschland.
Auch ist der Fuchs, nicht verantwortlich, für die, nicht mehr reichlich vorkommenden Niederwildarten.
Rund 100000 Fasane, mehr als 200000 Feldhasen (im Bestand bedroht), einige tausende Rebhühner
(im Bestand stark bedroht), über 300000 Wildenten, werden jedes Jahr von Freizeitjägern getötet.
An den Haaren herbeigezogen? Nein! Kann jeder nachlesen, unter www.jagdverband.de. Nicht vor dem Fuchs,
sondern vor dem Jäger, brauchen die Tiere Schutz. Schon mal was vom Hanta-Virus gehört? Wird von Mäusen,
hauptsächlich von der Rötelmaus (Waldwühlmaus) übertragen, durch den Mäusekot. Eine sehr gefährliche Krankheit.
Dort wo der Fuchs ungestört seiner Arbeit nachgehen kann, Mäuse zu fangen, ist kaum ein Krankheitsfall zu beklagen.
Anders sieht es dort aus, wo der Fuchs bejagd wird. Es gibt so viele Punkte, die für den Fuchs, unsere
Gesundheitspolizei, sprechen. STOPPT ENDLICH DIE FUCHSJAGD! GANZJÄHRIG!
#7 von Ruth Kaul, am 23.01.2020 um 23:01 Uhr
Wir wohnen am Waldrand und haben einige Nebengebäude. Für uns sind Füchse Nützlinge, sie halten die Stallungen Mäuse und Ratten frei. Deshalb kann ich nicht verstehen, wie man sie völlig sinnlos ermordet. Nur damit Hobbyjäger ihr blutiges Hobby befriedigen können ?
#6 von Kati Salomon, am 23.01.2020 um 23:00 Uhr
Durch meine Arbeit in der Wildtierhilfe und die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Wildauffangstationen kann ich klar bestätigen, dass die gesetzlichen Schonzeiten die tatsächlichen Paarungs- und Geburtszeiten von Füchsen nicht ausreichend berücksichtigen: In den letzten Jahren haben wir immer wieder Fuchsgeburten im Februar und sogar im Januar dokumentiert. Demnach beginnt die Paarungszeit nachweislich bereits Ende November. Bei Fuchsjagden ab diesem Zeitpunkt ist jeder getötete Rüde ein potentieller werdender Vater und jede getötete Fähe potentiell bereits trächtig. Ab Mitte Januar besteht das Risiko, Elterntiere zu töten und somit gegen den Elterntierschutz zu verstoßen. In der Praxis ist es meist nicht möglich, Rüden und Fähen im dicken Winterpelz zu unterscheiden oder zu erkennen, ob eine Fähe tragend ist.

Ein Jungjäger hat kürzlich ein Foto des Intimbereichs eines gerade erlegten Fuchses gepostet und gefragt, welches Geschlecht das tote Tier eigentlich hat. So viel zum Märchen vom “bestens ausgebildeten“ Jungjäger.

Lassen wir uns von den Jagdbefürwortern nichts vormachen: Bei Fuchswochen geht es darum, so viele Füchse wie möglich zu töten. Der Hungertod bereits geborener Welpen oder das Schicksal von Fuchsfamilien, denen der Rüde als Ernährer weggeschossen wurde, interessiert die meisten Jäger ebenso wenig, wie ein Verstoß gegen den Elterntierschutz, der in der Praxis sowieso nicht gerichtsfest bewiesen werden kann oder – wie üblich – gar nicht erst verfolgt wird.
#5 von Daniel Peller, am 22.01.2020 um 09:16 Uhr
Die Jägerschaft bemüht immer wieder dieselben längst widerlegten Pseudoargumente, um die immer stärker in die Kritik geratene Jagd auf den Fuchs zu rechtfertigen.

Tatsache ist, dass Fuchsbestände mit jagdlichen Mitteln überhaupt nicht reduziert werden können, weil Verluste durch Einwanderung und steigende Geburtenraten rasch wieder ausgeglichen werden. Das hat sich bereits in den 1970er und 80er Jahren gezeigt, als man vergeblich versuchte, Füchse zur Bekämpfung der Tollwut mit allen erdenklichen Mitteln - bis hin zur Vergasung im Bau - zu dezimieren. Nach fast zwanzig Jahren gnadenloser Fuchsbekämpfung gab es sogar mehr Füchse als zuvor, und die Tollwut breitete sich noch schneller aus. Tatsächlich begünstigt Jagd die Ausbreitung von Wildkrankheiten.

Abgesehen davon tragen Füchse keine Schuld am Rückgang bedrohter Arten - dafür ist die intensive Landwirtschaft verantwortlich. Studien zeigen, dass die Jagd auf Füchse bedrohten Tieren nicht hilft, sondern vielfach sogar als Störfaktor wirkt, der sensiblen, seltenen Tierarten zusätzlich schadet.

Wer sich einmal in den Jagdforen im Internet umschaut, in denen Jäger auf Bildern stolz von mit ihrer blutigen Beute posieren und erregt von ihren Jagderlebnissen berichten, dem wird schnell klar, worum es bei der Jagd auf Reineke und Co. wirklich geht. Und am Rande: Jäger erlegten letztes Jahr in Deutschland mehr als eine Viertelmillion Feldhasen und mehrere tausend Rebhühner, beide als bedrohte Arten geführt. Noch Fragen?
#4 von Andreas Richter, am 21.01.2020 um 22:36 Uhr
Endlich hat jemand den Mut und prangert diese sinnlosen sogenannten "Fuchswochen" an! Die wenigsten wissen, was für eine Tierquälerei sich dahinter verbirgt.

Die Aussage des Landesjagdverbandes Neuwied, dass das Augenmerk hauptsächlich auf kranke und schwache Füchse liegt, geht aus der ursprünglich angekündigten "Veranstaltung" nicht hervor und es sieht ganz danach aus, als sollte die Öffentlichkeit milde gestimmt werden, denn die ursprüngliche Ankündigung wurde mit der „Prämierung des stärksten Fuchses“ beworben, die in der Vollmondphase von Sonntag, 2. Februar bis Sonntag, 9. Februar stattfindet.

Ebenso unglaubwürdig sind die Aussagen zu den übertragenen Krankheiten. Deutschland ist seit 2008 tollwutfrei! und auch die zu übertragenden Krankheiten wie Räude, Fuchsbandwurm etc. sind reine Panikmache. Dass ein Eingreifen in Fuchsbestände auch in der Kulturlandschaft unnötig ist, beweist Luxemburg, wo die Fuchsjagd 2015 verboten wurde. Laut aktuellen Studien kann Jagd Wildkrankheiten sogar fördern! Daher ein klares NEIN zur Fuchsjagd!

#3 von Necla von Gartzen, am 21.01.2020 um 22:36 Uhr
Wenn die Mäuseplage überhand nimmt, dann werden die Lustmörder die auch reihenweise erschießen, denn sie haben zuvor das natürliche Gleichgewicht durch die natürlichen Feinde aufgehoben .
Gesetzgeber sind meistens Jäger, was haben die für eine Ahnung von der Natur, die wollen nur töten!
#2 von Jutta Hinz, am 21.01.2020 um 22:35 Uhr
Weil diese selbsternannten ,Tierschützer‘ ja nur die ,kranken’ Tiere erschießen wollen (Räude ist übrigens ganz einfach zu heilen, wenn Mensch denn will...) - prämieren sie beim Streckelegen auch den stärksten Fuchs. Alles klar! So steht es in der Einladung. Hobbyjäger müssen die Bevölkerung latent und massiv belügen, um ihre Triebe weiterhin ausleben zu dürfen. Sobald die Masse all die Hobbjäger - Märchen durchschaut, ist Schluss damit.
#1 von Sandra Ott, am 21.01.2020 um 22:35 Uhr

Beliebte Artikel beim NR-Kurier


Gesundheitsamt Neuwied informiert über Coronavirus

INFORMATION | Das Kreisgesundheitsamt Neuwied veröffentlicht Hinweise zur aktuellen Situation bezüglich Coronavirus: Eine Infektion mit dem Coronavirus kann zu schweren Infektionen der unteren Atemwege und Lungenentzündungen führen. Zu den Symptomen zählen starker Husten, Fieber und Atemnot. Die Symptome ähneln denen eines grippalen Infekts, wie zum Beispiel Fieber, Husten. Diese grippalen Infekte haben derzeit allgemein Hochkonjunktur.


Region, Artikel vom 28.02.2020

Doppelter Auffahrunfall mit verletzter Frau

Doppelter Auffahrunfall mit verletzter Frau

Am frühen Donnerstagabend (27. Februar) ereignete sich ein Verkehrsunfall mit Personenschaden im Einmündungsbereich der Kreisstraße 78 und der Landesstraße 270 bei Neustadt (Wied).


Region, Artikel vom 28.02.2020

Feuerwehr Vettelschoß zieht Bilanz für 2019

Feuerwehr Vettelschoß zieht Bilanz für 2019

Im vergangenen Jahr 2019 wurden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Vettelschoß zu insgesamt 40 Einsätzen gerufen. Diese teilten sich auf in 20 Brand-, 18 technische Hilfeleistungseinsätze sowie zwei Alarmierungen zur Wasserrettung.


VC Neuwied erwartet den starken Aufsteiger aus Bayern

Am morgigen Samstagabend, den 29. Februar um 19 Uhr empfangen die Deichstadtvolleys (Platz 4) in der heimischen Sportarena des Rhein-Wied-Gymnasiums den Liga-Aufsteiger aus Niederbayern: Der TV Dingolfing ist derzeit Tabellensechster.


Region, Artikel vom 27.02.2020

Zeugen stoppten alkoholisierte Autofahrerin

Zeugen stoppten alkoholisierte Autofahrerin

Zwei aufmerksamen Autofahrern ist es wohl zu verdanken, dass die Alkoholfahrt einer 51-jährigen Frau am Mittwochnachmittag (26. Februar) in Bad Honnef ohne Folgen blieb, zumindest für Dritte.




Aktuelle Artikel aus der Region


Über das neue Kita-Gesetz ausgetauscht

Neuwied. Um diese zu klären und die neuesten Informationen zu erhalten, trafen sich kürzlich Führungskräfte der „Katholische ...

Feuerwehr Vettelschoß zieht Bilanz für 2019

Vettelschoß. Die Einsatzdauer betrug insgesamt 882 Stunden, ein Plus von 292 Stunden im Vergleich zu 2018. Zusätzlich kamen ...

Frühling sorgt für Belebung des Arbeitsmarktes

Kreisgebiet. Ende Februar waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Neuwied 8.129 Menschen ohne Job gemeldet – das sind 92 weniger ...

Doppelter Auffahrunfall mit verletzter Frau

Neustadt. Zunächst kam es im Einmündungsbereich der K 78 zur L 270 zu einem Auffahrunfall. Eine 21-jährige Fahrzeugführerin ...

Verkehrsunfälle in Kreisen Altenkirchen und Neuwied leicht rückläufig

Altenkirchen/Neuwied. Im Jahr 2019 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Neuwied, der die Landkreise ...

Gesundheitsamt Neuwied informiert über Coronavirus

Neuwied. Sollte man Symptome bemerken, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und zunächst zu überlegen, ob mit Blick auf das ...

Weitere Artikel


Justizminister Herbert Mertin im Arbeitsgericht Koblenz

Koblenz. „Die ersten Schritte hin zur vollständigen Digitalisierung unserer Gerichte haben wir damit gemacht. Die flächendeckende ...

Die Arbeitswelt in der Hotellerie und Gastronomie im Wandel

Neuwied. IHK-Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker führte gleich zu Beginn aus, dass die Abschlüsse von neuen Ausbildungsverträgen ...

Westerwald-Brauerei wächst weiter gegen den Trend

Hachenburg. Interessanterweise sind vom Rückgang seit Jahren im Allgemeinen vor allem die Industrie-Brauereien vom betroffen, ...

Sparkasse Neuwied fährt 2019 zufriedenstellendes Ergebnis ein

Gemeinwohlorientierung weiter ausgebaut
Neuwied. Als einer der größten Förderer der Region trägt die Sparkasse Neuwied ...

BGM-Kooperation für gesunde Mitarbeiter

Neuwied. BGM ist die systematische und strukturierte Entwicklung, Planung und Lenkung betrieblicher Strukturen und Prozesse, ...

2. Erfolgreicher DSV Talenttag mit Schnee aus dem Icehouse

Neuwied. Schnee der bei der Eispräparation im Neuwieder Icehouse eh anfällt bekam der Verein ein sehr tolles Angebot von ...

Werbung