Werbung

Nachricht vom 30.12.2019    

Nicht überall ist Silvester-Feuerwerk erlaubt

Silvester naht und in den Tagen davor ist der Kauf von Böllern und Raketen in vollem Gange. Und auch wenn zum Jahreswechsel durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern wieder Unmengen an umweltbelastendem Feinstaub frei gesetzt wird und damit gesundheitliche Beeinträchtigungen einhergehen, haben die wenigsten Städte in Deutschland ein Verbot erlassen. Überall erlaubt ist das Feuerwerk dennoch nicht.

(Foto: Heiko Stein/Pixabay)

Kreisgebiet. Nicht nur an Silvester, sondern das ganze Jahr über ist Feuerwerk an bestimmten Orten verboten. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Außerdem gibt es Abbrennverbote in Orten mit besonders schützenswerten Objekten wie z. B. historischen Fachwerkshäusern. In der Nähe von Gebäuden oder Anlagen, die besonders leicht in Brand geraten können, dürfen Feuerwerkskörper nur in ausreichendem Abstand und unter Berücksichtigung der Windrichtung gezündet werden. Das Steigenlassen von sogenannten „Himmelslaternen“ ist in Rheinland-Pfalz ebenfalls verboten.

Achtung, Nebel!
Vor allem aufgrund von Windstille droht in der Silvesternacht die Gefahr von "Böller-Nebel". Die bodennahe Kaltluft wird sich innerhalb von Minuten durch das Feuerwerk mit großen Mengen von Feinstaub anreichern. Vor allem in Flusstälern und in Orten, wo intensiv Feuerwerk abgebrannt wird, bildet sich in kürzester Zeit dichter Nebel. Dabei wird die Sichtweite abrupt auf unter zehn Meter sinken. Dies schränkt nicht nur die Sicht auf das Feuerwerk ein, sondern stellt auch eine Gefahr für den Straßenverkehr dar.

Der Rauch der Silvesterböller und Raketen trägt Milliarden feinster Partikel in die Atmosphäre. An diese als primäre Aerosole bezeichneten Staubteilchen dockt die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an. In der Folge kann sich in kürzester Zeit dichter Nebel bilden. Aufgrund der verbreitet vorherrschenden Windstille kann diese Situation bis weit nach Mitternacht andauern. Die Feinstaubkonzentration dürfte in vielen Orten die höchsten Werte des ganzen Jahres erreichen.




Stellenanzeigen | WesterwaldJobs

Fachkraft für Arbeits- und Gesundheitsschutz (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57537 Mittelhof

Gruppenleitung Vollzeit Werkstatt (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Pädagogische Fachkräfte für Wohnstätte (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Küchenhilfe (m/w/d)

Lebenshilfe im Landkreis Altenkirchen GmbH
57632 Flammersfeld

Mehr Westerwald Jobs entdecken    |    ⇒ Stellenanzeige schalten


Deutsche Feuerwehrverband: Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier
• Feuerwerkskörper und Raketen sind „Sprengstoff“. Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
• Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
• Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg – und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
• Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
• Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken oder Hosentaschen.
• Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
• Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe. (red/PM)


Feedback: Hinweise an die Redaktion

NR-Kurier Newsletter: Immer bestens informiert

Täglich um 20 Uhr kostenlos die aktuellsten Nachrichten, Veranstaltungen und Stellenangebote der Region bequem ins Postfach.

Anmeldung zum NR-Kurier Newsletter


Mit unserem kostenlosen Newsletter erhalten Sie täglich einen Überblick über die aktuellen Nachrichten aus dem Kreis Neuwied.

» zur Anmeldung



Aktuelle Artikel aus Region


Wandertipp: Fünf-Weiher-Wanderung an der Westerwälder Seenplatte

Auf der elf Kilometer langen Rundwanderung gilt es, fünf Weiher der Westerwälder Seenplatte zu erkunden. ...

Fünf Kliniken im Westerwald stärken gemeinsam ihre Krisenresilienz

Wie können Krankenhäuser in Krisensituationen handlungsfähig bleiben? Diese Frage stand im Mittelpunkt ...

Verkehrsänderungen in Bendorf-Sayn: Vollsperrung und Brückenarbeiten angekündigt

In Bendorf-Sayn stehen Bauarbeiten bevor. Eine neue Ampelanlage wird installiert, gefolgt von Instandsetzungsarbeiten ...

Kinder erkunden die digitale Welt: Stadt und AWO bilden erste "Medien-Füchse Neuwied" aus

In Neuwied haben Grundschüler die Chance bekommen, sich zu Experten in der digitalen Welt zu entwickeln. ...

Rund um Ostern: Führungen und Familienprogramm in der Sayner Hütte

ANZEIGE | Die Sayner Hütte startet rund um Ostern mit öffentlichen Führungen und Angeboten für Familien. ...

Marienhaus Mobil erweitert Pflegeangebot in Neuwied

Ein neues Pflegekonzept vernetzt ambulante und stationäre Angebote stärker miteinander. In Neuwied wird ...

Weitere Artikel


Die Polizei Neuwied berichtet vom Wochenende

Im Berichtszeitraum (Freitag, 27. Dezember, 12 Uhr bis Sonntag, 29. Dezember, 9 Uhr)kann im Zuständigkeitsbereich ...

Finale der Adventsfensterreihe in Brückrachdorf bei Familie Hahn

Am 22. Dezember wurde das 4. Adventsfenster in Brückrachdorf bei Familie Hahn geöffnet. Bei Wurst, Gebäck, ...

Kirchspiel Urbach geht beim Verbandsvorsteher neue Wege

Bislang war es üblich, dass der Zweckverband Kirchspiel Urbach vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde ...

Miss Rheinland-Pfalz: Sie vertritt das Land bei der Miss-Germany-Wahl 2020

Im Februar wird wieder Deutschland schönste Frau gekürt. Zur Wahl stellen sich 16 Schönheiten, die den ...

NI gibt neues Naturschutz-Magazin heraus

Der Natur- und Artenschutz bekommt eine neue Stimme: Das Naturschutz Magazin des bundesweit anerkannten ...

Brand in Daufenbach – Hund weckt Familie

Die Leitstelle Montabaur meldete am frühen Sonntagmorgen (29. Dezember) den Brand einer Terrasse in Daufenbach. ...

Werbung