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Nachricht vom 02.12.2019    

Bendorf rüstet Straßenbeleuchtung um

Es werde Licht: Die Stadt Bendorf hat mit der Umrüstung ihrer Straßenbeleuchtung auf moderne LED-Technik begonnen. Nachdem man bei Neuanlagen ohnehin schon punktuell auf moderne LED-Technologie setzte, werden nun sukzessive 2700 Leuchtmittel im ganzen Stadtgebiet umgerüstet. Für 2038 Leuchtmittel liegt die durchschnittliche CO2 -Einsparung dabei bei 70 Prozent.

Im Stadtteil Stromberg ist die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik schon in vollem Gange. Stadt Bendorf

Bendorf. Anfang November wurde im Stadtteil Stromberg begonnen - Stück für Stück ist die Firma Endres Lighting aus Polch dabei, die alten Lampen durch energiesparende LED-Leuchten zu ersetzen. Mit der Maßnahme wird die Stadt Bendorf ihrer ökologischen Verantwortung gerecht und leistet einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz. Die LED-Leuchtmittel verbrauchen dank geringerer Wattzahl deutlich weniger Energie und entlasten die Umwelt jedes Jahr.

Das Ergebnis der Umrüstung ist in jeder Hinsicht einleuchtend: Neben der Modernisierung der Straßenbeleuchtung und der damit einhergehenden wartungsarmen Pflege, spielt die Einsparung von Kosten eine ebenso große Rolle. Voraussichtlich können mit der neuen Technologie 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr gespart werden. Da lediglich die Leuchtmittel und nicht der komplette Beleuchtungskopf ausgetauscht werden, handelt es sich nicht um eine beitragspflichtige Maßnahme.

Ein weiterer Lichtblick: Die neuen Lampen ermöglichen auch eine wesentlich bessere Ausleuchtung der Verkehrswege. Laut einer Studie der Universität Mainz locken LED-Leuchten außerdem signifikant weniger Insekten an als herkömmliche Straßenlaternen. Und durch die fehlende Hitzeentwicklung bei der LED-Technik sterben die nachtaktiven Tiere auch nicht.

Die Gesamtkosten der Umrüstung belaufen sich auf ca. 270.000 Euro. Das Projekt wird gefördert aus dem Kommunalen Investitionsprogramm KI 3.0. Insgesamt gibt es Fördergelder in Höhe von 108.000 Euro: der Bund übernimmt 96.000 Euro, das Land steuert 12.000 Euro bei. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis Ende März 2020 abgeschlossen sein.



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