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Nachricht vom 28.11.2019    

Die Grünen Dierdorf auf den Spuren der Wildkatze

Am Freitag, den 22. November freute sich der Ortsverband der Grünen in Dierdorf, interessierten Bürgern einen Vortrag über die Wildkatze in der Alten Schule anbieten zu können.

Foto: pr

Dierdorf. Gabriele Neumann ist Wildkatzenexpertin, im Vorstand der Naturschutzintiative e.V. (NI) und Projektkoordinatorin des Wildkatzenprojektes der Deutschen Wildtierstiftung. Sie entführte rund 30 Zuschauer in das Reich der scheuen Waldbewohner. Mit atemberaubenden Bildern und Videos ihres Mannes Harry Neumann zog sie die Zuhörerschaft in den Bann des faszinierenden Tieres. Erfreulicherweise gibt es seit einigen Jahren auch im Westerwald wieder zunehmend Wildkatzen.

Die Unterscheidung von der Hauskatze erfolgt etwa über Färbung und Form des Schwanzes, der Tigerung des Fells und der gedrungeneren Gestalt. Sie leben zurückgezogen und versteckt, so dass wir sie nur selten zu Gesicht bekommen. Etwa zwölf Mäuse pro Tag vertilgt eine Wildkatze. Die Expertin informierte neben der Biologie der Wildkatze auch über Methoden des Monitorings, etwa mit Lockstäben und der genetischen Analyse von daran klebenden Haaren. Auch die Anforderungen an den Lebensraum und die Notwendigkeit der Biotopvernetzung schilderte Gabriele Neumann anschaulich.

Sie appellierte an die Zuschauer, vermeintliche Katzenbabys im Wald keinesfalls mitzunehmen, da dies Wildkatzenbabys sein können und diese nicht in Menschenhand gehören. Verwaiste Kätzchen von Wildkatzen müssen in entsprechenden Auffangstationen großgezogen und wieder ausgewildert werden. Auch rief sie Spaziergänger, Förster und Jäger dazu auf, in der Wurf- und Aufzuchtzeit Rücksicht zu nehmen.

Sichtungen von Wildkatzen können gerne an Neumann in der Geschäftsstelle der Naturschutzinitiative in Quirnbach gemeldet werden. (PM)


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