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Nachricht vom 24.11.2019    

Das „WIR in Wirtschaft“

Landläufig werden Schulen, ob Grundschule, weiterführende oder berufsbildende Schule als Lernorte verstanden, die abschlussorientiert notwendige Kenntnisse für die weiterführenden Bildungsgänge, für Ausbildung oder Studium vermitteln. Tatsächlich sind die Schulen viel breiter aufgestellt und bieten je nach Selbstverständnis im Rahmen von Projektarbeit und Arbeitsgruppen eine Vielzahl von Impulsen, die der Schülergemeinschaft auch klassenübergreifend neue und zusätzliche Kenntnisse, aber auch soziale Kompetenzen, vermitteln.

Gemeinsam mehr erreichen: Von links nach rechts, Bildungskoordinatorin Andrea Oosterdyk, stv. Schulleiter Alfons Plag, Projektkoordinator in der Schulleitung Henning Fleck, Integrationsbeauftragte Dilorom Jacka, UNESCO Schulkoordinator Marcel Lauterbach, Bildungsmanagerin Laura Schaaf, UNESCO Schulkoordinatorin Julia Wilhelms, Schulsozialarbeiterin Monika Steffens und Leiter der Berufsfachschulen Michael Kirsch. Foto: Privat

Kreis Neuwied. Dies haben Laura Schaaf und Andrea Oosterdyk vom Bildungsbüro des Kreises Neuwied bei ihren Schulbesuchen im Landkreis festgestellt. Jede Schule hat dadurch eine ganz eigene Charakteristik und Ausprägung. Bestätigt wurde dies auch beim Besuch der Ludwig-Erhard-Schule Berufsbildende Schule Wirtschaft Neu-wied, die das Bildungsbüro gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Neuwied, Dilorom Jacka, zur Vorstellung ihrer unterschiedlichsten Projekte eingeladen hatte.

„Die Schüler haben dadurch die Gelegenheit, nicht nur fachliche Fähigkeiten zu erwer-ben, sondern auch Interessen zu entwickeln und verborgene Talente zu entdecken“, so Alfons Plag, der stellvertretende Schulleiter. Mit vielfältigen Aktivitäten und Aktionen wachsen die Schüler zu engagierten Bürgern heran, die sich für das Gemeinwesen und das Gemeinwohl interessieren.

Bildung erstreckt sich in vielfältige Bereiche. Schüler an der LES organisieren eine eigene Schülerfirma „JUFI“, geben eine Schülerzeitung heraus und beteiligen sich an den Interkulturellen Wochen der Stadt Neuwied. Ebenfalls setzen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Thema Flucht und Migration auseinander. Sowohl eine Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden als auch mit Amnesty International besteht. Die Schule beteiligt sich am Ruanda-Tag wie ebenso am Demokratietag und die Schülerschaft erarbeitet das politische Lernen in Zusammenarbeit mit den Abgeordneten des Landkreises. Feste Bestandteile der Schule sind unter anderem die feuerwehrtechnische Grundausbildung in Kooperation mit der Feuerwehr der Stadt Neuwied und die Theater-AG.



Die LES darf sich UNESCO-, Europa- und Hospitationsschule nennen, dies zeigt, dass Bildung an dieser Schule breit gefasst ist. Vor diesem Hintergrund wurde das Fach „Globale Entwicklung“ im Rahmen des standortbezogenen Unterrichts in der HBF einge-führt. Hierbei sollen die Schüler ein Bewusstsein für die Komplexität globalen wirtschaft-lichen Handelns erlangen und dieses unter ethischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektiven beurteilen.

Alle Beteiligten an dem Austausch vereinbaren eine weiterhin gute Zusammenarbeit und eine Intensivierung ihres gemeinsamen Netzwerkes. Weitere Informationen zur LES finden Sie unter www.les-neuwied.de .


Lokales: Neuwied & Umgebung
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