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Nachricht vom 31.10.2019    

Die Bären Neuwied müssen torgefährlicher werden

Das Torverhältnis der Neuwieder Bären zeigt die Stärken und Schwächen, die sich seit dem Saisonauftakt vor rund einem Monat herauskristallisierten, auf den ersten Blick deutlich auf. 18 Gegentore und damit ungefähr 2,5 pro Regionalliga-Begegnung sind ein Top-Wert. 22 eigene Erfolgserlebnisse sind allerdings noch ausbaufähig.

Im Spiel gegen Neuss fanden die Bären (hier: Maximilian Herz) nur selten ein Mittel, den gegnerischen Abwehrriegel zu knacken. Foto: EHC

Neuwied. Die Zahlen belegen die Einschätzung von Trainer und Manager Carsten Billigmann. „Defensiv stehen wir richtig gut. Erinnern wir uns an die vergangenen Jahre: Da hatten immer mal wieder Partien mit fünf oder sechs Gegentoren. Das gab es bislang kaum noch. Und wenn man sich an die Vorbereitungspartien erinnert, sehen wir auch deutliche Steigerungen im Spielaufbau." Den Blick auf den anderen Bereich der Eisfläche gerichtet, fällt die Bilanz weniger positiv aus.

Billigmann spricht von zu vielen Einzelaktionen und zu vielen vergebenen klaren Torchancen. „Gegen Hamm waren wir am ersten Spieltag sehr konsequent vor dem Tor, aber seitdem zieht sich das wie ein roter Faden durch unsere Partien. Wir greifen das jede Woche im Training auf, aber bei zwei Einheiten pro Woche braucht das eben auch seine Zeit. Ich verstehe natürlich, dass es unseren Zuschauern nicht schnell genug gehen kann, aber ich appelliere auch ihr Verständnis, dass sie die Mannschaft genauso unterstützen, wie wir es aus der Vergangenheit kennen. Sie können sich gewiss sein, dass uns allen bewusst ist, dass wir noch zulegen müssen.

Aber immer wieder: Diese Liga ist in diesem Jahr extrem ausgeglichen. Ja, es ist unser Anspruch, ganz weit vorne mitzuspielen, aber Selbstläufer gibt es in keinem Spiel." Die offensive Qualität ist im EHC-Kader zweifelsohne vorhanden. Die Neuzugänge Jeff Smith, Sam Aulie und Maximilian Herz wissen durchaus genauso wie zum Beispiel Stephan Fröhlich oder Maximilian Wasser, wie es mit dem Einnetzen funktioniert. „Wir brauchen einfach einmal ein Spiel, in dem der Knoten platzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass es dann auch besser läuft", so Billigmann.

Gut läuft es für den EHC bislang in den Inter-Regio-Cup-Partien gegen die niederländischen und belgischen Klubs. Die Lüttich Bulldogs und die Nijmegen Devils wurden bereits geschlagen, am Sonntagabend ab 19 Uhr geht es nach einem spielfreien Freitag gegen die Heerenveen Flyers weiter. „Heerenveen ist eine der Top-Adressen im niederländischen Eishockey", weiß Billigmann.

Viermal in Folge erreichte man das Bene-League-Finale, das dreimal mit einer Niederlage (2016, 2018 sowie 2019) und 2018 mit dem Titel endete für das niederländische Eishockey-Schwergewicht. Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre biss sich Konkurrenz in der niederländischen Liga die Zähne an Heerenveen aus. Siebenmal in Folge ging die Meisterschaft in die Provinz Friesland, wo eine riesige Eishockey-Begeisterung herrscht. Die bisherigen vier Heimspiele der Flyers in dieser Saison sahen im Schnitt 1388 Zuschauer.

Der kanadische Trainer Mike Nason, der zu seiner aktiven Zeit unter anderem für die Juniors der Eisbären Berlin spielte, hat mit Torhüter Martijn Oosterwijk (früher Neuwieder Oberliga-Gegner mit Tillburg), Jasper Nordemann, Jord Smit, Dennis Sikma und Lars den Edel fünf Spieler in seinem Team, die in diesem Jahr die Niederlande bei der Weltmeisterschaft vertraten. Nason selbst stand dabei als Co-Trainer des ehemaligen DEL-Coachs Doug Mason (Mannheim, Köln, Iserlohn, Krefeld) hinter der Bande.



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