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Nachricht vom 16.10.2019    

Das Linzer Neutor erstrahlt im neuen Glanz

Nach einem Jahr Bauzeit sind die Sanierungsarbeiten an dem mittelalterlichen Gebäude nun abgeschlossen. Das Gerüst ist seit wenigen Tagen entfernt und das Linzer Wahrzeichen am Ende der Neustraße kann wieder bewundert werden.

Vertreter der Stadt, der bauausführenden Firmen und Verwaltung stoßen auf die Vollendung der Sanierungsarbeiten am Neutor an. Foto: ran

Linz. Aus diesem Anlass lud die Stadt Linz zu einer kleinen Feierlichkeit an das Neutor ein. Zusammen mit Vertretern der an der Sanierung beteiligten Firmen und Behörden stießen Stadtbürgermeister Dr. Hans-Georg Faust, die Beigeordneten und Ratsmitglieder mit einem Glas Kölsch auf das bauliche Aushängeschild der Bunten Stadt an.

Ursprünglich waren für die Sanierung Kosten von 520.000 Euro veranschlagt. Da nicht voraussehbare Arbeiten hinzukamen, stiegen die Ausgaben auf 630.000 Euro. Auf der anderen Seite „erhalten wir Fördergelder von der Landesdenkmalpflege in Höhe von 60.000 Euro, außerdem Fördergelder durch das städtebauliche Entwicklungskonzept ISEK. Hier haben wir einen zusätzlichen Antrag für die Deckung der Mehrkosten gestellt. Dank der Stiftung Stadtsparkasse Linz am Rhein haben wir es geschafft, den städtischen Anteil zu schultern“, sagte Faust.



Die Sanierungszeit habe etwas länger als beabsichtigt gedauert. Zu erfahren war bei der Feierlichkeit auch, dass die Stadt das Wohngebäude neben dem Neutor nicht abreißen wird. Allerdings wird das an das Wohngebäude angrenzende, kleinere Haus abgerissen. „Nachdem die Sanierung des Neutores abgeschlossen ist, wird das Rheintor in Angriff genommen. Danach arbeiten wir uns um den Mauerring herum“, meinte Faust damit in erster Linie die Überreste der Stadtmauer an der Robert Koch-Schule im Rosengarten, die ebenfalls einer dringenden Sanierung bedarf. (ran)


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