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Nachricht vom 04.10.2019    

Zukunftsforum „Lebendige Innenstadt 2025“ gefordert

„Mit der Ankündigung, dass die Firma Krumholz Mitte nächsten Jahres ihren Standort in der Neuwieder Innenstadt schließen werde, erfährt die Weiterentwicklung der City einen herben Rückschlag“, kommentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn die Information des Unternehmens und macht klar: „In erster Linie ist jetzt die Unternehmerfamilie selbst gefordert, eine neue Nutzung für ihre eigene Immobilie zu finden."

Braucht Neuwied ein Zukunftsforum? Logo: Stadt Neuwied

Neuwied. Hahn weiter: "Verwaltung und Politik können und werden, da es in unserem gemeinsamen Interesse liegt, eine neue attraktive Nutzung und Vermietung zu finden, konkret unterstützen und helfen. Letztendlich bestimmt aber der Eigentümer selbst, wie und vor allem unter welchen Konditionen er eine weitere Nutzung dieses für unsere Innenstadt prägenden Objektes anstrebt.“

Dieser erneute Weckruf für die Zukunft der Innenstadt erfordere eine konkrete Handlungsanleitung und daher begrüßt die CDU-Fraktion ausdrücklich die Ankündigung von Oberbürgermeister Jan Einig, die Einzelhändler der Stadt schnellstmöglich an einen Tisch zu holen.

Die Christdemokraten wollen noch einen Schritt weitergehen und fordern ein Zukunftsforum „Lebendige Innenstadt 2025“ für Neuwied. „Alle Akteure unserer Innenstadt, Einzelhändler, Gastronomen, Immobilienbesitzer, Makler und Projektentwickler sowie Deichstadtfreunde, Netzwerker, Wirtschaftsforum, IHK, Handwerkskammer, örtl. Kreditinstitute, GSG, SWN, Verbände und Organisationen, als auch Stadtverwaltung und Politik, sind jetzt gefordert ihrer Verantwortung für das „Ganze“ gerecht zu werden. Jeder einzelne Akteur in seinem Handlungsfeld und gemeinsam im Zukunftsforum „Lebendige Innenstadt 2025“, appelliert Fraktionschef Martin Hahn an die Kooperationsbereitschaft und zur Zusammenarbeit auf. Dabei können das von Professor Reschl erarbeitete Zukunftskonzept, sowie die Ergebnisse des Netzwerkes Innenstadt Grundlage und Handlungsleitfaden sein. „Aufgrund der profunden Ortskenntnisse sowie der bereits erhobenen Daten ist für uns das Büro Reschl sicherlich ein möglicher Ansprechpartner für eine professionelle Begleitung des Zukunftsforums „Lebendige City 2025“.

Was gilt es konkret anzupacken:

1. Mehr Aufenthaltsqualität durch eine Umgestaltung des Bereiches zwischen Markt - und Schlossstraße - mehr Grün, Blühflächen, Wasser und weniger Beton. Umgestaltung des Bereiches zwischen Schloss- und Luisenstraße (parkähnlich). Beschränkung Fußgängerzone auf Bereich zwischen Markt- und Schlossstraße / Hermann- und Kirchstraße.

2. Eigentum verpflichtet - fordern und fördern von Investitionen in die Immobilien in der City. Konkrete Förderung von Wohnraumschaffung - z.B. durch einen Investitionstopf mit örtl. Kreditinstituten - in den oberen Etagen, damit wieder mehr Menschen in der City leben. Immobilien- und Grundstücksbesitzer professionell begleiten, beraten (Bsp. Krumholz-Immobilie) und Leerstände aktiv und strategisch anbieten und vermarkten.
Aber: Durch klare Vorgaben bspw. über Gestaltungssatzung zu Investitionen verpflichten/animieren (Schrottimmobilien). Investitionen unseres Wohnungsbauunternehmen GSG in „Leuchtturmprojekte“ (City-Kita? Stadtbücherei?). Gemeinsames Service-/Dienstleistungszentrum von Stadt, SWN und GSG etc.

3. Konzentration von Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing, City-Management, Stadtentwicklung und Tourismus in einer eigenständigen Struktur und mehr Men-Power. Aktive und konsequente Entwicklung, Vermarktung und Bewerbung unserer Stadt aus einer Hand; eine klare Marketing-Strategie und eine enge Kooperation mit IHK, HWK und Projektentwicklern sind entscheidende Faktoren.

4. Ausweitung und Optimierung der erfolgreichen Event- und Veranstaltungsstrategie gemeinsam mit Einzelhandel, Gastronomie und weiteren Akteuren in der City. Belebung Wochenmarkt, beispielsweise freitagnachmittags mit Kunst, Genuss und Kultur.

5. Schwerpunkt mehr Sauberkeit und Sicherheit durch Präsenz von Ordnungsamt und Polizei in der City-Wache. Reduzierung Geschwindigkeit rund um Fußgängerzone, keine Duldung wilden Parkens und Befahren des Luisenplatzes.

6. Erstellung einer Mobilitäts- und ÖPNV-Konzeption: Verbesserung und Ausweitung des ÖPNV-Angebotes, umweltfreundliche Busse, kostenfreies Shopping-Ticket an bestimmten Tagen (freitags/samstags), konsequenter Ausbau Radwegenetz, Parkleitsystem zur Verringerung des Suchverkehrs.


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